Opel Astra Generation K: 2015

Opel Astra Generation K mit OnStar: Vorschau

— 26.03.2015

So modern wird der Opel Astra

2015 kommt der neue Opel Astra auf den Markt. Mit dem Telematikdienst "OnStar" wird er auch technisch weit vorne mitspielen.

Opel Astra K und Buick Verano sind die ersten Modelle im GM-Verbund mit der neuen Plattform D2XX.

Wenn im Herbst auf der IAA in Frankfurt der neue Opel Astra auf die Messebühnen rollt, wird sich der Kompakte als vollkommen neues Auto präsentieren – samt aktuellster Technik: Als erster Hersteller außerhalb der klassischen Premiumhersteller wie BMW oder Mercedes bringen die Rüsselsheimer einen Telematikdienst ins Auto.
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Mit einem eingebauten LTE-Modul kann der Astra nicht nur einen – ab 2018 sowieso verpflichtenden – automatischen Notruf absetzen. Das System namens "OnStar" ist mit dem Bordcomputer vernetzt, dient als Hotspot für bis zu sieben Handys und macht Fernwartung möglich: Ölstand oder Reifendruck abrufen, Türen verriegeln, das Auto orten oder bei technischen Problemen einen Helfer rufen, das geht alles auch per Handy. Per Anruf kann man sich Auskunft über Navigationsziele geben lassen. Falls man in einer fremden Stadt also einen Bäcker um die Ecke sucht, schicken einem die Callcenter-Mitarbeiter die Adresse gleich aufs Navi. Zukünftig soll der Astra sogar mit anderen Autos und der Infrastruktur kommunizieren können. Staus könnte das System damit mühelos umfahren. In Amerika wird der Dienst seit über 20 Jahren angeboten, in Europa startet "OnStar" in acht Sprachen. Zu den Kosten sagt Opel noch nichts, im ersten Jahr ist der Dienst kostenlos. In den USA kostet er danach 20 bis 35 Dollar im Monat. Und zum Thema Datensicherheit: Wenn der Astra nicht mit der Umwelt kommunizieren soll, gibt es einen Privatsphäre-Knopf.

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Einen Modellwechsel hatte der Astra auch nötig, die Probelem sind bekannt: zu schwer, die Motoren zu durstig und die Bedienung kompliziert. Und trotz der ausufernden Dimensionen ist der Innenraum kein Vorbild, was die Raumausbeute betrifft. Die Kritik hat Opel zum Anlass genommen, der Delta-2-Plattform des aktuellen Astra den Garaus zu machen. Die Antwort aus Rüsselsheim auf den MQB (modularer Querbaukasten von VW) heißt D2XX. Die ersten Nutznießer im Konzern heißen Astra K und Buick Verano, später folgen weitere Modelle mit der D2XX-Technik, wie etwa der neue Chevrolet Cruze oder der Crossover Chevrolet Equinox. Was die Produktion anbelangt, führt die neue D2XX-Plattform zu einer besseren Gleichteilestrategie, was die Zusammenarbeit zwischen Opel und den anderen Konzernmarken erleichtern und Kosten senken soll.

Der Astra soll auch bei der Fahrdynamik glänzen

Das Erlkönigbild des Astra-Prototypen lässt erkennen: Im Cockpit hat Opel ordentlich aufgeräumt.

Welche Vorteile bringt der neue Baukasten für den neuen Astra? Ganze 100 Kilogramm wird die Generation K abspecken, die smarten Strukturen schaffen außerdem mehr Platz im Innenraum für Passagiere und Gepäck. Und schließlich soll sich die neue Technik auch auf die Fahrdynamik positiv auswirken. Bei den Antrieben stehen neue und effiziente Drei- und Vierzylindermotoren zur Verfügung. Über den Verbrauchsvorteil gegenüber den jetzigen Modellen lässt sich nur spekulieren. Die Sprit-Ersparnis dürfte jedoch durch die gesamte Motorenpalette hinweg bei mindestens zehn Prozent liegen. Ein Doppelkupplungsgetriebe ist für den Astra vom Tisch. Stattdessen lassen sich die Triebwerke mit einer Achtstufenautomatik kombinieren. Ein weiteres Kernthema bei der Entwicklung war die Gestaltung des Cockpits. Hier wurde die Anzahl der Taster und Schalter stark reduziert – auch am Lenkrad, wie das Erlkönig-Bild beweist. Der größte Teil der Bedienung läuft über einen neuen Touch-Monitor ab. Für die Tachoeinheit hinter dem Lenkrad kommt ein weiteres Display zum Einsatz. Auf der IAA 2015 erwarten wir die Präsentation des neuen Astra, in den Handel kommt das Auto dann zum Jahresende.

Autoren: Christopher Clausen, , Thomas Geiger

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Kompaktklasse

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