Opel und PSA: Allianz wird konkret
— 20.12.2012
Drei Deutsch-Franzosen kommen
Drei Schritte vor, aber auch einer zurück: GM/Opel und PSA Peugeot und Citroën haben die Entwicklung von drei gemeinsamen Plattformen vertraglich vereinbart – eine weniger als ursprünglich vorgesehen.
(dpa/rtr/cj) Die kriselnden Autohersteller
Opel und
Peugeot/
Citroën sind bei den Verhandlungen um die
gemeinsame Entwicklung von Auto-Plattformen einen Schritt vorangekommen. "Basierend auf der Rahmenvereinbarung vom 29. Februar 2012 haben die Partner nun bindende Verträge unterzeichnet", teilte die Adam
Opel AG am Donnerstag (20. Dezember 2012) in Rüsselsheim mit. Darin hätten sich die Opel-Mutter General Motors (GM) und der französische PSA-Konzern geeinigt, zunächst drei Fahrzeugprojekte gemeinsam zu entwickeln. Im Oktober 2012 war noch von
vier gemeinsamen Fahrzeugprojekten die Rede.
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Die Produktion des Opel Zafira Tourer oder seines deutsch-französischen Nachfolgers könnte von Bochum nach Frankreich wandern.
Die ersten Fahrzeuge aus diesen Programmen sollen Ende 2016 auf den Markt kommen. Konkret bedeutet dies: Ein nun vertraglich vereinbartes Projekt ist ein gemeinsamer Van für Opel, seine britische Schwestermarke Vauxhall und für PSA. Das könnte heißen, dass die Produktion des
Zafira Tourer nach den angekündigten Einschnitten in Bochum nach Frankreich abwandert. Ebenso in der Abmachung enthalten ist eine gemeinsame Plattform für emissionsarme Kleinwagen, sprich für einen
neuen Corsa. Zudem ist ein kleiner Familienwagen nach dem Beispiel des
Opel Meriva geplant. Die gemeinsame Entwicklung von Mittelklassewagen nach dem Vorbild des
Opel Insignia wurde aufgegeben.
"Wir sehen in diesen drei Projekten das größte Potenzial. Aber wir sind zuversichtlich, dass es mehr werden könnten", sagte ein Opel-Sprecher. Das Gemeinschaftsunternehmen muss noch von den Kartellbehörden genehmigt werden. Zudem beschlossen die Partner nun verbindlich, eine gemeinsame Einkaufsorganisation für Europa zu gründen. Inzwischen sprechen GM und PSA auch über eine Zusammenarbeit im Bereich Motoren und die Ausdehnung der Allianz über Europa hinaus auf Lateinamerika und andere Wachstumsmärkte.
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Auf anderen Seiten wird als 3. Modell nicht von einem Corsa, sondern von einem noch kleineren Wagen geprochen. Einerseits logisch, da Corsa und Meriva ja dieselbe Plattform verwenden, womit es also nur noch 2 statt 3 wären, und andererseits stimmig, da die PSA-Zwerge dringend einen Nachfolger brauchen.
Zudem kam der 208er ja eben erst neu, da benötigt man nicht schon wieder eine neue Kleinwagen-Plattform. Das wäre pure Verschwendung.
Das würde allerdings bedeuten, dass der Adam noch einen kleineren Bruder mit um die 3.5m erhält. Dann wahrscheinlich auch entspechend aggressiv gepreist (ab 8k).
es erinnert mich an den citroen ds 5 und der opel adam erinnert mich an de fiat 500 und etwas vin mini einen guten mix das mich sehr gaefellt brava opel