Infografik Spritpreise ADAC Mai 2012

Aktuelle Spritpreise: Günstig tanken

— 01.12.2016

November-Ruhe vor dem Sturm?

Der November 2016 war ein guter Tankmonat für deutsche Autofahrer. Sie zahlten im Schnitt zwei Cent weniger pro Liter. Doch die Freude könnte nicht lange währen.

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'Was tanken Sie?'

(dpa/mas/cj) Autofahrer in Deutschland konnten im abgelaufenen Monat November etwas durchatmen: Die Preise für Super E10 und Diesel fielen jeweils um rund zwei Cent gegenüber dem Oktober (für Dieselfahrer der bislang teuerste Monat des Jahres) auf durchschnittlich 1,2835 Euro (Benzin) und 1,1077 Euro (Diesel). Fahrzeughalter zahlten für vier Tankfüllungen à 60 Liter Super E10 etwa 5,70 Euro weniger als im Oktober, Dieselfahrer sparten rund 3,71 Euro. Das ergab die neue Auswertung des Verbraucherinformationsdienstes clever-tanken.de (ein Beteiligungsunternehmen der Axel Springer Auto Verlag GmbH).

Die Wahrheit über Tank-Mythen

Opec und Russland wollen Ölförderung drosseln

Autofahrer in Bochum hatten im November beim Super-Tanken den meisten Grund zur Freude.

Allerdings könnte die vorwinterliche Freude nur von kurzer Dauer sein. "Nachdem sich das Opec-Kartell Ende November in Wien geeinigt hat, die Ölfördermengen erstmals seit 2008 wieder zu drosseln, ist ein signifikanter Anstieg der Kraftstoffpreise spätestens ab dem neuen Jahr wahrscheinlich", erklärt Steffen Bock, Geschäftsführer von clever-tanken.de. Die Umsetzung der Vereinbarung soll am 1. Januar 2017 starten. Allerdings waren die Preise für Rohöl schon vor der offiziellen Opec-Ankündigung am 30. November gestiegen. Zumal offenbar auch Russland bei der Maßnahme gegen die Ölschwemme mitziehen will. Daher sei es möglich, dass sich das Vorhaben der Förderdrosselung bereits im Dezember an der Börse und an den Zapfsäulen auswirke, so Bock.
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Preisschwankungen von bis zu 19 Cent am Tag

Klares Ergebnis: Nachts wird's teuer, am Tag wieder billiger. Neue Erkenntnis des ADAC: Abends bleibt Sprit länger günstig.

Wer sparen will, sollte beim Tanken generell auf die Tageszeit achten: Nach den Worten Bocks liegen die Preisschwankungen aktuell bei bis zu 19 Cent pro Liter am Tag. Generell gilt nach wie vor: Der späte Nachmittag und der frühe Abend sind die günstigsten Zeiten zum Tanken, während am späten Abend die Preise bis weit in den nächsten Tag hinein kräftig steigen. Dabei fand der ADAC bei einer Untersuchung der fünf großen Tankstellenmarken Aral, Esso, Jet, Shell und Total heraus, dass sich die Niedrigpreisphase von etwa 20 Uhr auf zirka 23 Uhr verlängert hat. Allerdings gibt es in der letzten Stunde zwischen 22 und 23 Uhr extreme Preisunterschiede von bis zu 15 Cent pro Liter. Hilfe beim Spritsparen gibt es im Internet bei clever-tanken.de, dem Spritpreismonitor oder beim ADAC sowie in Navigationssystemen oder Apps für Smartphone und Apple Watch.

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