Infografik Spritpreise ADAC Mai 2012

Rund 170 Spritsparer im Überblick

Spritverbrauch: Die sparsamsten Autos Spritverbrauch: Die sparsamsten Autos Spritverbrauch: Die sparsamsten Autos

Aktuelle Spritpreise: Günstig tanken

— 12.04.2017

Tanken wird vor Ostern teurer

Vor den Ostertagen ziehen die Spritpreise deutlich an, ein dramatischer Preissprung zur Ferienzeit bleibt aber aus. Tipps zum cleveren Tanken!

Online-Voting

'Was tanken Sie?'

(dpa/cj/mas) Kurz vor den Osterfeiertagen sind die Kraftstoffpreise deutlich gestiegen. Ein Liter Super E10 kostet derzeit im Tagesdurchschnitt 1,372 Euro und damit 2,1 Cent mehr als in der Vorwoche. Für den Liter Diesel müssen Autofahrer nach ADAC-Angaben 1,176 Euro zahlen, ein Plus von 1,8 Cent. Weitere Preiserhöhungen zu Hauptreisezeiten an Hauptreiserouten hält Steffen Bock, Geschäftsführer des Verbraucherinformationsdienstes clever-tanken.de (Beteiligungsunternehmen der Axel Springer Auto Verlag GmbH) für "wahrscheinlich". Sein Tipp: Autofahrer sollten rechtzeitig tanken und dies möglichst spätnachmittags im städtischen Umfeld tun. "Entlang der Autobahnen wird es empfindlich teuer." Wer auf günstigere Tankstellen ausweichen will: Eine Liste autobahnnaher Tankstellen finden Sie hier.
Alles zum Thema Tanken
Neue Verbrauchsmessung: Kfz-Steuer drastisch höher

In Österreich ist der Sprit billiger, in Italien viel teurer

Ein ADAC-Sprecher sagte, der bundesweite Durchschnittspreis für einen Liter Super E10 sei gegenüber der Vorwoche um etwa einen Cent gestiegen, auf 1,36 Euro. Diesel habe unverändert durchschnittlich 1,16 Euro gekostet. Deutlich billiger tanken Reisende in Österreich, Tschechien, Polen und Luxemburg – teurer ist es dagegen in Dänemark, den Niederlanden und vor allem in Italien.
Anzeige

Benzinpreissuche

Preise suchen und clever sparen

  • aktuelle Preise ohne Anmeldung
  • Preisalarm
  • Preisentwicklung im Tagesverlauf

Traditionelle Ferien-Preissprünge gibt es nicht mehr

"Früher gab es vor Ostern Preisanstiege von zehn Cent, ohne dass das Öl teurer geworden wäre. Das ist vorbei", sagte der ADAC-Sprecher. Seit 2013 gibt es die lange fast traditionellen Preissprünge vor wichtigen Feiertagen und Ferien nicht mehr. Dafür hat das Bundeskartellamt gesorgt: Mit der Einrichtung einer Markttransparenzstelle, an die fast 15.000 Tankstellen ihre Preise regelmäßig melden müssen. "Die Kraftstoffpreise sind zuletzt leicht gestiegen, ebenso wie der Ölpreis – das geht Hand in Hand", sagte Alexander von Gersdorff, Sprecher des Mineralölwirtschaftsverbands. Ein Barrel Öl verteuerte sich binnen Wochenfrist um drei Dollar. Nach einem US-Luftschlag gegen Syrien stieg der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent am 7. April 2017 auf 55 Dollar und damit den höchsten Stand seit einem Monat. Der weitaus dickste Brocken beim Spritpreis aber sind in Deutschland die Steuern. Pro Liter Diesel machen sie 65 Cent, pro Liter Benzin sogar 87 Cent aus. Zuletzt waren die Spritpreise im März laut einer Analyse von clever-tanken.de erstmals seit November 2016 wieder gesunken.

Spritverbrauch zu hoch: Häufige Ursachen

Steffen Bock: Preise immer noch hoch

Allerdings ist Tanken nach den Worten von Clever-Tanken-Geschäftsführer Steffen Bock noch immer teuer: "Die Preise an den Zapfsäulen haben sich im März zwar entspannt. Gegenüber dem Vorjahresmonat aber zahlten Autofahrer für vier Tankfüllungen à 60 Liter je Sorte rund 30 Euro mehr." Ob sich die Abwärtsspirale fortsetzen werde, sei aktuell schwer abzuschätzen, so Bock. Zwar greife seit Jahresbeginn die Vereinbarung erdölexportierender Länder (Opec) zur Drosselung der Fördermengen, um die Preise wieder anzukurbeln. Allerdings scheitere das Vorhaben bisher unter anderem daran, dass in den USA wieder verstärkt Schieferölunternehmen auf den Markt drängen. Und auch die Vorräte der OECD-Länder seien weiterhin hoch. Bock: "Zugleich aber ist der Euro gegenüber dem US-Dollar aktuell stark, wodurch die Öl- und Kraftstoffpreise günstig werden."

Die Wahrheit über Tank-Mythen

Strecke planen und Spritpreise vergleichen

In jedem Falle rät Bock Autofahrern dazu, regelmäßig die Preise entlang der geplanten Fahrtroute via App, Navi oder im Internet zu vergleichen. Wer sparen will, sollte beim Tanken zudem generell auf die Tageszeit achten. Der späte Nachmittag und der frühe Abend sind die günstigsten Zeiten, während am späten Abend die Preise bis weit in den nächsten Tag hinein meist kräftig steigen. Wer am frühen Morgen starten möchte, sollte also am Vorabend nicht zu spät an die Zapfsäule. Hilfe beim Spritsparen gibt es im Internet bei clever-tanken.de, dem Spritpreismonitor oder beim ADAC sowie in Navigationssystemen oder Apps für Smartphone und Apple Watch. Wer übrigens sein Smartphone im Auto über die Handyhalterung ZeroTouch von Logitech nutzt, findet die günstigste Zapfsäule der Umgebung künftig dank einer Kooperation mit clever-tanken.de ganz einfach per Spracheingabe.

Die sparsamsten Autos

Spritverbrauch: Die sparsamsten Autos Spritverbrauch: Die sparsamsten Autos Spritverbrauch: Die sparsamsten Autos

Diesen Beitrag empfehlen

Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.


Kfz-Versicherung