Infografik Spritpreise ADAC Mai 2012

Spritpreise: Günstig tanken

— 25.08.2016

Abends länger günstig tanken

Auch gegen Ende der Ferienzeit bleiben die Spritpreise auf relativ niedrigem Niveau. Neueste Erkenntnis des ADAC: Abends bleibt es nun länger günstig.

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'Was tanken Sie?'

(dpa/mas/cj) Die Ferienzeit in Deutschland neigt sich dem Ende entgegen – und die Spritpreise verharren weiter auf recht niedrigem Niveau. Laut Statistik des Portals clever-tanken.de (ein Beteiligungsunternehmen der Axel Springer Auto Verlag GmbH) lag der Preis für einen Liter Super E10 am 24. August 2016 im Schnitt bei 1,275 Euro, etwa ein Cent mehr als eine Woche zuvor. Für einen Liter Diesel mussten die Autofahrer in Deutschland durchschnittlich gut 1,08 Euro anlegen, das entspricht ebenfalls einer Verteuerung um gut einen Cent.
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Damit bleibt ein positiver Trend erhalten: Denn während die Spritpreise im Sommer für gewöhnlich anziehen, sanken sie Anfang August 2016 im Vergleich zum Vormonat Juli. Der Preis für Diesel lag nach einer Auswertung von clever-tanken.de im bundesweiten Durchschnitt bei 1,05 Euro. Im Juli stand er noch bei 1,11 Euro pro Liter. In einigen Regionen wurde an manchen Tageszeiten auch bereits die Marke von 1,00 Euro je Liter Diesel unterschritten. Superbenzin verbilligte sich im gleichen Zeitraum von 1,32 Euro auf 1,26 Euro. Damit lagen die Spritpreise ebenso wie der Ölpreis ungefähr wieder auf dem Niveau von April 2016. Ursache für die niedrigen Spritpreise ist der extrem gesunkene Preis für Rohöl.

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Grundsätzlich ist zu beachten: An den großen Autobahnen der vielbefahrenen Urlaubsrouten steigen die Preise, wenn sich die Karawane in Bewegung setzt. Der Tipp für die Rückfahrt von Experte Steffen Bock, Geschäftsführer von clever-tanken.de: "Machen Sie den Tank rechtzeitig vor Fahrtantritt voll und fahren Sie unter Umständen lieber in ein Dorf, das drei Kilometer abseits der Autobahn liegt. Letztendlich muss aber jeder Autofahrer selber diese Kosten-Nutzen-Rechnung aufstellen."

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ADAC: Sprit abends bis 23 Uhr günstig

Klares Ergebnis: Nachts wird's teuer, am Tag wieder billiger. Neue Erkenntnis laut ADAC: Abends bleibt Sprit länger günstig.

Generell gilt nach wie vor: Der späte Nachmittag und der Abend sind die günstigsten Zeiten zum Tanken, während am späten Abend die Preise bis weit in den nächsten Tag hinein kräftig steigen. Dabei fand der ADAC bei einer Untersuchung der fünf großen Tankstellenmarken Aral, Esso, Jet, Shell und Total heraus, dass sich die Niedrigpreisphase von etwa 20 Uhr auf zirka 23 Uhr verlängert hat. Allerdings gibt es in der letzten Stunde zwischen 22 und 23 Uhr extreme Preisunterschiede von bis zu 15 Cent pro Liter. Hilfe beim Spritsparen gibt es im Internet bei clever-tanken.de, dem Spritpreismonitor oder beim ADAC sowie in Navigationssystemen oder Apps für Smartphone und Apple Watch.

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