Infografik Spritpreise ADAC Mai 2012

Spritpreise: Günstig tanken

— 03.08.2016

"Weitere Preisrutsche sind möglich"

Wer jetzt noch in den Urlaub fährt, hat gut lachen: Die Spritpreise sinken weiter. Mit diesen Spritspar-Tipps wird das Tanken noch günstiger.

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'Was tanken Sie?'

(dpa/mas) Mitten im Sommer hat ein plötzlicher Preisrutsch den Ölmarkt erwischt. Für die Autofahrer sind das gute Nachrichten. Denn während die Spritpreise zu dieser Jahreszeit für gewöhnlich anziehen, sind sie nun im Vergleich zum Vormonat Juli gesunken – und "weitere Preisrutsche im August sind möglich", meldet das Portal clever-tanken.de (ein Beteiligungsunternehmen der Axel Springer Auto Verlag GmbH). Der Preis für Diesel liegt nach einer Auswertung von clever-tanken.de im bundesweiten Durchschnitt bei 1,05 Euro. Im Juli stand er noch bei 1,11 Euro pro Liter. In einigen Regionen wurde an manchen Tageszeiten auch bereits die Marke von 1,00 Euro je Liter Diesel unterschritten. Superbenzin verbilligte sich im gleichen Zeitraum von 1,32 Euro auf 1,26 Euro. Damit liegen die Spritpreise ebenso wie der Ölpreis ungefähr wieder auf dem Niveau von April 2016.
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Ursache für die niedrigen Spritpreise ist der extrem gesunkene Preis für Rohöl: Für ein Barrel (159 Liter) der Nordsee-Sorte Brent waren am 2. August 2016 nur noch gut 42 Dollar zu bezahlen. Das sind rund 15 Prozent weniger als vor einem Monat und deutlich weniger als das Jahreshoch von mehr als 53 Dollar pro Barrel, das vor knapp zwei Monaten erreicht wurde. Damit rücke das weltweite Überangebot von Rohöl wieder in den Blickpunkt, das ab Mitte 2014 einen deutlichen Rückgang der Ölpreise ausgelöst hatte, heißt es auf mehreren Markt- und Analyseseiten im Internet. Seit Februar 2016 hatten sich die Preise wieder etwas von ihrem tiefen Einbruch erholt.

Die Wahrheit über Tank-Mythen

An der Autobahn ist Tanken teurer

Experten raten vor dem Tanken zum Verlassen der gewohnten Autobahn-Pfade.

Laut der Auswertung von clever-tanken.de war Super E10 im Juli in Düsseldorf, Mannheim und Bochum am günstigsten, Diesel in Düsseldorf, Hannover und Hamburg. Am teuersten waren Super E10 und Diesel in Bremen, Dresden und Frankfurt am Main. Grundsätzlich ist zu beachten: An den großen Autobahnen der vielbefahrenen Urlaubsrouten steigen die Preise, wenn sich die Karawane in Bewegung setzt. Der Tipp des Experten: "Machen Sie den Tank rechtzeitig vor Antritt der Urlaubsfahrt voll und fahren Sie unter Umständen lieber in ein Dorf, das drei Kilometer abseits der Autobahn liegt. Letztendlich muss aber jeder Autofahrer selber diese Kosten-Nutzen-Rechnung aufstellen", so Steffen Bock, Geschäftsführer von clever-tanken.de.

So teuer tankt Europa (Juni 2016)

Bilder: So teuer ist tanken in Europa Bilder: So teuer ist tanken in Europa Bilder: So teuer ist tanken in Europa
Generell gilt nach wie vor: Der späte Nachmittag und der frühe Abend sind die günstigsten Zeiten zum Tanken, während am späten Abend die Preise bis weit in den nächsten Tag hinein kräftig steigen. Hilfe beim Spritsparen gibt es im Internet bei clever-tanken.de, dem Spritpreismonitor oder beim ADAC sowie in Navigationssystemen oder Apps für Smartphone und Apple Watch.

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