Infografik Spritpreise ADAC Mai 2012

Spritverbrauch: Dies sind die sparsamsten Autos

Aktuelle Spritpreisentwicklung: Günstig tanken

Trump macht das Tanken teuer

Die Benzinpreise steigen kräftig. Schuld daran ist auch US-Präsident Trumps Iran-Politik. So viel kostet Kraftstoff derzeit – und so können Sie sparen.

Autofahrer sollten genau prüfen, wann und wo das Tanken am günstigsten ist.

(dpa/cj/mas) Die meisten Autofahrer spüren es bereits: Tanken ist in Deutschland wieder deutlich teurer! Laut ADAC kletterte der Preis für einen Liter Super E10 vergangene Woche erneut, diesmal um 2,1 Cent auf durchschnittlich 1,434 Euro. Diesel wurde 2,2 Cent pro Liter teurer und kostet derzeit im Schnitt 1,273 Euro. Der Verbraucherinformationsdienst clever-tanken.de (ein Beteiligungsunternehmen des Axel Springer Auto Verlags) hatte im April ein Dreijahreshoch bei den Spritpreisen festgestellt: Super E10 kostete im Mittel pro Liter 1,3622 Euro, Diesel 1,2061 Euro. Höher waren die Preise zuletzt im August 2015.

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Rohölpreis rapide gestiegen

Hauptverantwortlich für den Anstieg ist das teurere Rohöl (derzeit 78 Dollar pro Barrel der Sorte Brent). Vor einem Jahr kostete das Fass (159 Liter) noch rund 50 Dollar, Anfang 2016 war der Preis kurzzeitig unter 30 Dollar gefallen. Grund für den Anstieg: Die Zeiten der Überproduktion sind vorerst vorbei. Die Opec hat ihre Förderung um rund zwei Millionen Barrel pro Tag (bpd) zurückgefahren, unterstützt von Russland und anderen Förderländern. Aus Venezuela, dem Land mit den größten Ölreserven, kommt wegen der verheerenden politischen und wirtschaftlichen Krise immer weniger Öl. Und nachdem US-Präsident Donald Trump das Atomabkommen mit dem Iran aufgekündigt und neue Sanktionen gegen das Land angekündigt hat, stehen weitere 2,5 Millionen bpd auf der Kippe.

Spritverbrauch zu hoch: Die wichtigsten Gründe

Laut Steffen Bock, Gründer und Geschäftsführer von clever-tanken.de, dürfte sich am Trend kurzfristig wenig ändern. Autofahrer sollten daher neben den teils großen Differenzen zwischen einzelnen Tankstellen auch das geänderte Preissetzungsverhalten im Tagesverlauf im Blick haben. Bock: "Die alte Regel, dass Tanken zu Pendlerzeiten günstig ist, gilt nicht mehr. Stattdessen setzt die Mineralölindustrie ihre Preise auch zu Stoßzeiten am Nachmittag hoch – und optimiert so ihre Margen." Nach den Beobachtungen des Experten ist Kraftstoff damit flächendeckend mittlerweile am teuersten zu diesen Zeiten: frühmorgens, mittags, am späten Nachmittag ab 17 Uhr und nachts. Günstig ist er hingegen vor allem in den Abendstunden zwischen 18 und 20 Uhr.

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So können Sie beim Tanken sparen!

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Generell sollten sich preisbewusste Autofahrer im Internet, im Navi oder per App informieren, welche Tankstelle in der Umgebung die günstigsten Preise hat. Wer beim Reisen auf günstigere Tankstellen ausweichen will: Eine Liste autobahnnaher Tankstellen gibt es beim ADAC. Deutlich billiger tanken Auslandsreisende übrigens in Österreich, Tschechien, Polen und Luxemburg – teurer ist es dagegen in Dänemark, den Niederlanden und vor allem in Italien.
Hilfe beim Spritsparen gibt es im Internet bei clever-tanken.de, dem Spritpreismonitor oder beim ADAC sowie in Navigationssystemen oder Apps für Smartphone, Tablet und Apple Watch. Wer sein Smartphone im Auto (sinnvollerweise über eine Handyhalterung (hier zehn im Test)) nutzt, findet die günstigste Zapfsäule der Umgebung dank einer Kooperation mit clever-tanken.de per Spracheingabe.

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