Der Subaru Outback könnte auch als Synonym für geländegängige Kombis stehen: Nach knapp 30 Jahren und sechs Generationen fährt nun Nummer sieben vor. Erstmals wird der Offroad-Kombi zum Elektroauto, die Technik spendiert der vor Kurzem gezeigte Toyota bZ4X Touring. Zunächst zeigen die Japaner allerdings nur die US-Version des, die dort unter dem Namen "Trailseeker" angeboten wird. Das Europa-Modell heißt E-Outback und soll im ersten Quartal 2026 auf den Markt kommen.
Da der E-Outback noch nicht final homologiert ist, gibt es derzeit keine offiziellen Preise. Wie der Subaru Solterra lehnt sich auch der E-Outback stark an den Toyota bZ4X Touring an, der Anfang 2026 ab rund 45.000 Euro bei den Händlern stehen dürfte. Der Solterra ist mit einem Grundpreis von 51.490 Euro gut 8500 Euro teurer als der Toyota – überträgt man den Preisunterschied auf den E-Outback, dann könnte das einen Einstiegspreis von rund 53.000 Euro bedeuten.
Aktuell zeigt Subaru ausschließlich Bilder vom nahezu baugleichen US-Modell "Trailseeker". Bis auf ein paar Details wie die orangefarbenen Blinker dürfte der E-Outback aber identisch sein. Bedeutet: Beim Design zeigt sich der Outback sehr robust, eine optische Nähe zum bZ4X lässt sich dabei nicht verleugnen. Besonders im Bereich der Radhäuser, die von großen Kunststoffbeplankungen umrandet werden, wird die Verwandtschaft mit dem Toyota deutlich. Die Frontpartie ist aber deutlich eigenständiger gehalten.
Der Grill ist weitgehend geschlossen gestaltet, nur eine kleine Öffnung knapp oberhalb des Unterfahrschutzes lässt noch etwas Kühlluft herein. Das Logo ist in einem schwarz hinterlegten Bereich eingefasst. Subaru hat dem E-Outback einen zweigeteilten Scheinwerfer mit oben liegendem Tagfahrlicht und einem darunter liegenden Hauptscheinwerfer spendiert, die Leuchtensignatur mit ihren sechs horizontalen Elementen erinnert mit etwas Fantasie an den neuen Ford Capri.
Aufgrund der technischen Nähe zum bZ4X dürften auch die Abmessungen sehr ähnlich sein. Das bedeutet eine Länge von über 4,80 Metern und rund 1,70 Meter Höhe. Der Radstand (2,85 Meter) fällt 10,5 Zentimeter länger aus als beim Solterra. Ähnlich wie beim Toyota bZ4X Touring dürfte sich das Kofferraumvolumen des Subaru E-Outback auf rund 600 Liter belaufen. Die Bodenfreiheit misst 21 Zentimeter – genug also, um auch mal durchs Gelände zu fahren.
Im Vergleich zu den Vorgänger-Generationen des Outback dürfte vor allem der Antrieb des neuen E-Outback auffallen. Bisher war Subaru ja bekannt für den 2,5-Liter-Boxermotor, der auch im Outback zum Einsatz kam – in der neuen Generation weicht er einem Elektroantrieb. Anders als Toyota ist Subaru sehr präzise bei der Leistungsangabe: So soll der E-Outback auf bis zu 375 PS (280 kW) kommen, Allradantrieb versteht sich hier von selbst.
Mit dieser Leistung ist der Standardsprint nach 4,4 Sekunden abgehakt, die Höchstgeschwindigkeit will Subaru aber noch nicht verraten. Mit der 74,4-kWh-Batterie im Unterboden über 450 Kilometer Reichweite möglich sein. Dazu gibt's spezifische Fahrmodi wie den "X-Mode", der für optimales Fahrverhalten im Gelände ausgelegt ist.
Außen wie innen zeigt sich der E-Outback als technischer Bruder des Toyota bZ4X Touring. Das Armaturenbrett mit den großen Cockpit- und Infotainmentbildschirmen ist weitgehend identisch. Das Infotainment selbst besteht aus einem 14-Zoll-Zentraldisplay und einem 12,3 Zoll großen Digitaltacho.
Da sich Innenraum und Abmessungen nicht groß vom Toyota bZ4X unterscheiden, dürften auch die Platzverhältnisse auf gleichem Niveau liegen. Das sind gute Nachrichten, denn der Toyota punktet mit ordentlich Raum für Insassen und Gepäck.
Wie es um die Verarbeitung steht, lässt sich nur erahnen, da der E-Outback aktuell nur digital präsentiert wird. Da er sich aber stark am gelifteten Subaru Solterra anlehnen dürfte, ist davon auszugehen, dass die Materialien auf einem ähnlich soliden Level angesiedelt sind.