125er-Motorräder: Günstige Bikes für Fahrer mit Pkw-Führerschein (Teil 2)

Auch diese 125er-Motorräder für Autofahrer kosten erfreulich wenig

Das Interesse der Autofahrer an 125er-Motorrädern wächst, seit die kleinen Bikes mit einer Zusatzschulung gefahren werden dürfen. AUTO BILD hat schon einmal fünf günstige 125er vorgestellt, hier sind weitere!
Das Interesse an 125er-Leichttkrafträdern ist deutlich gewachsen, seit Autofahrer in Deutschland nach einer Zusatzschulung 125er-Motorräder fahren dürfen. AUTO BILD hat schon drei Mal coole 125er für Autofahrer vorgestellt (Teil 1 / Teil 2 / Teil 3). Außerdem eine Übersicht über die beliebtesten 125er sowie besonders günstige Modelle (Teil 1) – denn nicht jeder Interessierte hat die knapp 5000 Euro übrig, die viele 125er kosten. Jetzt haben wir erneut den Markt abgesucht und stellen in Teil 2 weitere 125er vor, die für erfreulich wenig Bares zu haben sind!

Mash bietet chinesische Technik in schönen Kleidern

Mash hat mit Seventy, Seventy Five, Black Seven und Dirt Track (Bild) gleich drei Bikes im Angebot.

Mash aus Frankreich bietet gleich mehrere 125er an, die nicht viel kosten. Die günstigste Baureihe ist die Seventy 125 für 2295 Euro. Dafür gibt es eine einfach gestrickte Maschine aus China mit 11,6 PS und einer angegebenen Höchstgeschwindigkeit von 95 km/h. Die Seventy 125 und ihre 300 Euro teurere Schwester Seventy Five 125 (mit mehr Chrom) sind ordentlich gemacht und erfreuen kleinere Fahrer mit ihrer überschaubare Sitzhöhe von 78 Zentimetern. Leider ist für beide bisher kein ABS zu bekommen, die Fahrer müssen mit der Kombibremse CBS Vorlieb nehmen.
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Fahrwerk

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Für etwas mehr Geld gibt es beim Mash-Partner die Black Seven 125 für 2695 Euro, die Dirt Track 125 für 2995 Euro und die Falcone 125 (3095 Euro). Die Black Seven 125 zitiert die Optik britischer Motorrad-Legenden aus den 60er-Jahren, während sich die Dirt Track 125 bei US-amerikanischen Sandbahn-Rennern und die Falcone bei der Ducati Scrambler anlehnt. Die Dirt Track hat mit vollen zwölf PS etwas mehr Leistung als Seventy 125 und Seventy Five 125, die Falcone mit glatten elf PS etwas weniger. Dafür eint alle Bikes, dass sie die Schadstoffnorm Euro 4 schaffen.

Bei Hyosung passt cooler Stil auch zum kleinen Bike

Lässiges Retrodesign geht auch in klein: Hyosung zeigt das mustergültig mit der GV 125 S Aquila.

Auch der koreanische Hersteller Hyosung zeigt, dass es coole Bikes zum überschaubaren Preis gibt. Die GV 125 S Aquila sieht aus wie ein geschrumpfter amerikanischer Bobber. Sie hat die typischen Ballonreifen, einen niedrigen Sitz, einen flachen Lenker und ist beinahe komplett in Schwarz gehalten. Dazu kommen eine relativ kurze Gabel und eine lang gestreckte Auspuffanlage. Eine Besonderheit für die 125er-Klasse stellt der Motor der Koreanerin dar: Die Hyosung wird von einem laut Hersteller drehmomentstarken V2 mit 14 PS angetrieben. Der soll die Maschine nicht nur einzigartig machen, sondern auch an die amerikanischen Vorbilder heranrücken. Um den Bobber-Look zu komplettieren, wird Hyosung für die GV 125 S Aquila zudem Zubehör wie Taschen und Sturzbügel anbieten. Der Preis hält sich in Grenzen, bei 3595 Euro geht es los.    

Honda bietet günstigen Einstieg in die Zweirad-Welt

Günstiger als an Bord der Vision 110 kann man in Deutschland keine brandneue Honda fahren.

Die günstigste Möglichkeit, auf dem deutschen Markt ein Zweirad von Honda mit Straßenzulassung zu fahren, heißt Vision 110. Ist die Vision 110 überhaupt ein Motorrad im engeren Sinn? Fest steht, dass Honda die vielleicht zuverlässigsten Zweiräder überhaupt baut. Und der coole Auftritt ist manchem Autofahrer mit Interesse an 125ern wahrscheinlich herzlich egal. Außerdem kostet die Honda Vision 110 gerade mal 2535 Euro.
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Dafür gibt es 8,8 PS, die auf 102 Kilo Leergewicht treffen – und auf ganz viel Alltagsnutzen. Die Honda Vision 110 hat ein großes Helmfach, angenehm große Räder für stabiles Handling und eine für ihre Verhältnisse ziemlich große Zuladung von immerhin 75 Kilogramm. Der Hersteller gibt 88 km/h Spitze an. Sparfüchse können sich über den Verbrauch freuen. Der bewegt sich fast durchgehend im Rahmen von knapp zwei Litern pro 100 km.

Diese KSR schafft dank großem Tank eine immense Reichweite

Die GRS 125 von KSR Moto gilt als Reichweitenkönigin unter den 125ern. 17 Liter Sprit passen in den Tank.

Die GRS 125 von KSR Moto aus Österreich mag auf den ersten Blick etwas unscheinbar wirken. Doch die schlanke Maschine hat ein cleveres Detail unterm Blech: In ihren Tank passen ganze 17 Liter Kraftstoff! Das macht sie beim angegebenen Verbrauch von 2,1 Litern auf 100 Kilometer zur Reichweiten-Königin unter den aktuell erhältlichen 125ern. Sie kommt auf beeindruckende 800 Kilometer Aktionsradius. Kühlung verschafft der GRS 125 der Fahrtwind, gebremst wird kombiniert. Mit 10,9 PS und 95 km/h Spitze bietet sich die Österreicherin als gutes Gefährt für die morgendliche Fahrt ins Büro an. Preis: 2499 Euro.

Die Riejus haben ihre Gene aus Japan

Das 9,8 PS starke Aggregat der Rieju Strada geht auf Yamaha zurück – Langlebigkeit inklusive.

Ein ganz ähnliches Motorrad-Konzept bietet auch der spanische Hersteller Rieju mit der Strada 125 und ihrer Schwester GT 125 an. Die beiden Motorräder unterscheiden sich hauptsächlich dadurch, dass die GT 125 einen höher angesetzten vorderen Kotflügel und eine Upside-Down-Gabel hat. Der Preis ist identisch, beide Bikes kosten jeweils 2799 Euro. Der eher unbekannte Hersteller sollte Interessenten nicht von einer Probefahrt abhalten. Das luftgekühlte Aggregat beider Motorräder geht auf Yamaha zurück, was Zuverlässigkeit und Langlebigkeit nahelegt. 9,8 PS sorgen bei 144 Kilogramm Leergewicht für ordentlichen Vortrieb. Dazu schöpfen auch die beiden Spanierinnen mächtig Reichweite aus ihrer Tankfüllung. (Günstige 125er-Motorräder: Teil 1)

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