Beliebte 125er-Motorräder für Autofahrer: Bikes mit Pkw-Führerschein

Das sind die zehn beliebtesten 125er-Motorräder in Deutschland

Seitdem Autofahrer nach einer Schulung 125er-Motorräder fahren dürfen, wächst das Interesse an den flinken Einsteiger-Bikes. AUTO BILD verrät, welche zehn Motorräder bis 15 PS in Deutschland am liebsten gekauft werden.
Autofahrer dürfen seit Januar 2020 in Deutschland mit einer Zusatzschulung 125er-Motorräder bis maximal 15 PS fahren. Das hat das Interesse an den Leichtkrafträdern auf dem Markt merklich wachsen lassen. AUTO BILD hat daher im Lauf des Jahres bereits mehrfach coole 125er für Autofahrer vorgestellt (hier folgen weitere 125erhier der dritte Teil der 125er-Motorräder für Autofahrer). Dann folgten fünf 125er, die für erfreulich wenig Bares zu haben sind. Jetzt zeigen wir die zehn beliebtesten 125er auf dem deutschen Markt. Basis für die Top Ten sind die Zulassungszahlen 2019.

KTM und Yamaha: So macht Motorradfahren in Klein Laune

Die KTM 125 Duke ist ein agiles, kleines Gerät. Ob solche Manöver drin sind, hängt allein vom Fahrer ab.

Platz 1: KTM 125 Duke. Die Österreicherin ist der messerscharfen KTM 790 Duke wie aus dem Gesicht geschnitten. Das Fahrwerkskonzept übernimmt die 125 Duke ebenfalls von ihrer großen Schwester. Der Hersteller gibt das Leergewicht mit 153 Kilogramm an, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 114 km/h. KTM geht ans gesetzlich vorgeschriebene Leistungslimit von 15 PS. Darüber hinaus weiß das Mini-Naked-Bike mit Euro 4 und ABS zu überzeugen. Preis: ab 4850 Euro.
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Platz 2: Die Yamaha MT-125 verfügt über all die technischen Highlights, die Motorradfahren auf einem kleinen Bike spaßig machen. Dazu gehören eine variable Ventilsteuerung, eine Upside-down-Gabel, ein breiter 140er-Hinterreifen und eine Anti-Hopping-Kupplung. Auch hier leistet der Einzylinder 15 PS, 11,5 Nm maximales Drehmoment liegen bei 8000 Umdrehungen an. Die Yamaha wiegt leer 140 Kilogramm. ABS und Euro 4 sind Standard. Preis: ab 4799 Euro.

Honda und Beta: Zuverlässigkeit und Geländegängigkeit

Mit der Beta RR 125 LC Enduro kann man jenseits der Straße richtig Spaß haben.

Platz 3: Zweirad-Kenner wissen, dass Honda Motorräder baut, die besonders zuverlässig sind. Die CB 125 R nimmt unter den Leichtkrafträdern der Japaner eine besondere Stellung ein. Sie hat einen wassergekühlten Zweiventilmotor, der als außergewöhnlich gutmütiger Geselle gilt. Dazu kommen das stabile Chassis der CB 300 R und das Neo-Sports-Café-Design der größeren Schwestern. Heraus kommt ein für die Fahrzeugklasse außergewöhnlich hochwertiges Paket. Der Einzylinder der CB 125 R leistet 13,3 PS, ABS und Euro 4 sind Serie. Preis: ab 4386 Euro.
Platz 4: Die Beta RR 125 LC Enduro steht stellvertretend für die Kernkompetenz der Offroad-Spezialisten aus Italien. Mit einem 21 Zoll großen Rad vorne und einem in der Größe 18 Zoll hinten, richtigen Stollenreifen und vollen 15 PS geht es abseits der Straße ordentlich vorwärts. Die Upside-Down-Gabel, das einstellbare Federbein und die Aluschwinge tragen zum Gelände-Glück bei. Nur die Kombi-Bremse wirkt fehl am Platz. Ab 4500 Euro müssen angelegt werden.

Aprilia und Yamaha: Supermoto und Supersport

Die Aprilia SX 125 eignet sich für alle, die gerne mit richtig Karacho um die Ecken fetzen.

Platz 5: Wer nach einer Fahrmaschine sucht, aber am liebsten aufrecht sitzt, könnte bei Aprilia fündig werden. Die Italiener haben die Westentaschen-Supermoto SX 125 im Angebot. Auch sie reizt die 15 PS voll aus und läuft bis zu 110 km/h schnell. Das straffe Fahrwerk und die eher karge Ausstattung der SX 125 passen ins Bild – hier geht es um den reinen Fahrspaß. Vorne gibt es eine Upside-Down-Gabel, hinten ein einzelnes Federbein. Vorderrad-ABS und Euro 4 gehören ebenfalls zum Paket. Mit der SX 125 werden alle glücklich, die gerne um die Ecken fetzen, dafür aber mit Makeln bei der Fertigungsqualität leben können. Preis: ab 3630 Euro.
Platz 6: Die Yamaha YZF-R125 sieht aus wie eine zu heiß gewaschene Supersportlerin, sie fährt sich aber sehr erwachsen. Vorne sorgt eine Upside-down-Gabel für den richtigen Fahrbahnkontakt, hinten übernimmt den Job ein einzelnes Federbein. Der Einzylinder leistet 15 PS. 120 km/h Spitze sind drin. Auch das Handling überzeugt. Stadtverkehr kann die kleine Yamaha genauso gut wie schnelle Kehren in wilder Schräglage. Sie federt allerdings straff. Die YZF-R125 kostet ab 5117 Euro.

Kawasaki und Honda: eine kleine Ninja und ein Retro-Flitzer

Hier beginnt die Familie der Legende: Die Kawasaki Z 125 ist im besten Sinn eine nackte Ninja in Klein.

Platz 7: Die Kawasaki Z 125 hat sich in der 125er-Klasse bestens etabliert. Sie ist technisch beinahe identisch mit der verkleideten Mini-Ninja. Das bedeutet, dass sie einen 15 PS starken Einzylinder hat, der 113 km/h Höchstgeschwindigkeit möglich macht. Das maximale Drehmoment liegt bei 11,7 Nm, Kawasaki gibt das Leergewicht mit 146 Kilogramm an. Ihre kantige Form, die Lampenmaske und der Gitterrohrrahmen erinnern stilistisch an die großen Z-Schwestern. Preis: ab 4195 Euro.
Platz 8: Die wunderschöne Honda Monkey ist seit Juli 2018 in Europa auf dem Markt. Das Fahrwerk passt in die Zeit. Vorne hat die Monkey eine Upside-down-Gabel, hinten zwei Federbeine. 9,4 PS stehen im Datenblatt. Honda gibt die Höchstgeschwindigkeit mit 90 km/h an. Die Lackfarben Gelb, Rot und Schwarz stehen der Monkey gut. Die Preise beginnen bei 4192 EuroDer Eindruck nach der ersten Probefahrt: Gute Laune garantiert, die Monkey erwärmt das Herz! Ampelstarts, von Spur zu Spur wuseln und Mini-Radien beim Abbiegen machen die Honda zur Spaßgarantin.

Suzuki und Mondial: fröhliche Japanerin trifft coole Italienerin

Platz 9: Die Suzuki GSX-S 125 überzeugt vor allem mit ihrem quirlig-drehfreudigen Einzylinder mit 15 PS. Der trifft auf das überschaubare Leergewicht von 133 Kilogramm. So dürfte die Japanerin der Erwartungshaltung gerecht werden, die sich mit der Modellbezeichnung GSX verbindet. Alles, was bei Suzuki auf zwei Rädern besonders dynamisch ist, heißt so. Die Höchstgeschwindigkeit der GSX-S 125 gibt Suzuki mit 107 km/h an. Vorne hat die kleine Susi eine Telegabel, hinten ein einfaches Federbein. Das Naked Bike kostet mit 4190 Euro etwas weniger als das verkleidete Pendant. ABS ist an Bord.

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Die F.B Mondial HPS 125i ist sehr ordentlich verarbeitet und fährt erfreulich solide. Dazu sieht sie gut aus.

Platz 10: Die F.B Mondial HPS 125i fährt im ultra-trendigen Scrambler-Stil vor. Hier steht sie stellvertretend für alle ihre Markenschwestern mit 125 Kubik. Das 13,6 PS starke Zongshen-Triebwerk verlangt nach ordentlicher Drehzahl, verbreitet aber jede Menge Spaß. Fahrwerk und Bremse wissen zu überzeugen. Vorne verfügt die Mondial über eine Upside-Down-Gabel, hinten kommen zwei Federbeine zum Einsatz. 133 Kilogramm Leergewicht lassen sie angenehm leicht in der Hand liegen. Kleinere Fahrer freuen sich über die 79 Zentimeter Sitzhöhe. Der Hersteller gibt die Höchstgeschwindigkeit mit 99 km/h an. Preis: ab 3590 Euro.

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