Sie ist eine handliche und kompakte Fahrmaschine: Alfas Giulia hat schon in der Dieselversion (erhältlich in vier Ausbaustufen mit 136 bis 210 PS) gezeigt, dass die Marke mit dem Scudetto auf der Nase eine echte Fahrmaschine auf die Straße stellt. Die Quadrifoglio-Version setzt der Limousine die Krone auf.
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Video: Kommentar Alfa Romeo Giulia (2016)

Comeback von Alfa Romeo

Roter Startknopf, Tacho bis 330, Sportsitze mit Schraubstock-Passung – der Quadrifoglio spielt nicht nur den Topsportler, er ist es auch. Sein neuer 3,0-Liter kann leise starten, dreht dann aber – unterstützt von zwei Turboladern – blitzartig Richtung roter Bereich: In 3,9 Sekunden bis Tempo 100, knacken die 510 PS mit 307 km/h Spitze eine weitere Imagegrenze. Sechs handgeschaltete Gänge rasten exakt und passend ein. Wobei der V6 (mit 90 Grad Zylinderwinkel) die rote Marke bei 6500 nur als sanfte Empfehlung betrachtet, der Kurzhuber dreht bis 7300 Touren!
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Die Giulia beherrscht einen Spartrick

Giulia mit Super-Grip
Gegen Aufpreis gibt es Keramikscheiben, ein elektronisches Differential sorgt für Grip.
Es handelt sich also um einen echten Sportmotor, der nebenbei einen klugen Spartrick beherrscht: Bei Teillast schaltet die Elektronik eine Zylinderbank ab, schließt Ventile und Kraftstoffzufuhr, sodass der Motor als Dreizylinder läuft (Normverbrauch 8,5 Liter). Der Quadrifoglio (ohne verde wie früher) knausert beim Gewicht durch Motorhaube und Dach aus Kohlefaser, wiegt dennoch 1655 Kilo. So frisst die schärfste Giulia sich ausbalanciert bis tief in die Kurven, bremst dank Keramikscheiben (ein Extra) wie eine Wand und bietet mit Sportreifen einen sensationellen Grip.

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Von

Joachim Staat