Ford-Elektro-Deal: Kaufprämie auf vier Elektromodelle
5000 Euro Rabatt für vier Ford-Modelle – plus Ladekarte
Wer ein europäisches Elektroauto kaufen möchte, könnte Ford in den Blick nehmen. Der US-Hersteller mit Kölner Werk gibt 5000 Euro Rabatt auf drei Elektroautos und einen Plug-in-Hybrid – plus Ladebonus von 500 Euro. Alle Infos zur Ford-Prämie.
Bild: Thomas Geiger
Inhaltsverzeichnis
Die E-Auto-Förderung des Bundes ist einkommensabhängig und verspricht bis zu 6000 Euro fürs Kaufen oder Leasen eines neuen Elektroautos. Unabhängig davon profitieren Käufer von herstellereigenen Förderprogrammen wie von Ford: Der Kölner Konzern rabattiert fünf Modelle pauschal mit 5000 Euro – plus einem Ladeguthaben von 500 Euro.
Dieser Rabatt lässt sich zur Förderprämie des Bundes addieren. Heißt: Wer maximal förderberechtigt für die Elektroprämie des Bundes ist, kann insgesamt 11.000 Euro vom Fahrzeugpreis abziehen. Auf der Liste der mit einem Bonus versehenen Fahrzeuge stehen drei reine Elektromodelle und ein Plug-in-Hybrid. Darunter ist auch der Kuga PHEV (in bestimmter Konfiguration), das von den vier infrage kommenden Autos beliebteste in Deutschland. Vom Ford-Bonus können alle Privatkunden profitieren, teilte Christoph Herr, Ford-Chef für Deutschland, Österreich und die Schweiz, mit.
Berechnet die voraussichtliche Förderung anhand bekannter Regeln
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Kinder im Haushalt
Rechner basiert auf Informationen aus dem Bundesumweltministerium (BMUKN)
Wer sich einen Ford Kuga PHEV anschaffen möchte, kann von dessen Preis dank des Ford-Rabatts gleich 5000 Euro abziehen. Damit werden für das Einstiegsmodell Kuga 2,5l Plug-in-Hybrid in der "Titanium"-Edition 42.100 Euro fällig. Die Systemleistung von 243 PS verteilt sich auf einen Vierzylinder-Benziner mit 152 PS und einen 155-PS-E-Motor.
Die eingebaute, extern aufladbare 14,4 kWh-Batterie ermöglicht 60 bis 68 Kilometer rein elektrisches Fahren bei einem CO₂-Ausstoß von 55 bis 71 g/km. Der Kuga entspricht in den allermeisten Konfigurationen den Kriterien für die Bundesförderung, die entweder 80 km rein elektrischer Reichweite oder einen Kohlendioxidausstoß von 60 g/km vorsieht. Die Spitzengeschwindigkeit liegt bei 200 km/h.
Wer für die Bundes-Kaufprämie förderberechtigt ist, für den sinkt der Kaufpreis für den Einstiegs-Kuga als PHEV durch die verschiedenen Förderstufen auf 40.600, 39.600 oder gar 28.600 Euro – mit zwei Kindern im Haushalt um jeweils weitere 1000 Euro.
Durch die Ford-Prämie sinkt der Preis für den Explorer deutlich – auf 34.900 Euro. Das gilt für die Basisversion Style mit 52-kWh-Akku und 170 PS sowie Hinterradantrieb als "Standard Range". Als Premium mit dem gleichen Akku kostet der Wagen dank Bonus 40.900 Euro. Auch die Preise der beiden höheren Ausstattungsvarianten sinken: Als Select gibt es den Explorer mit 77-kWh-Akku ab 43.900 Euro, als Premium mit großer 77-kWh-Batterie kostet das SUV mit Heckantrieb 47.900 Euro. Mittlerweile bieten die Kölner auch zwei Allradversionen an: Als Select mit 79-kW-Akku und satten 340 PS kostet der Explorer 47.900 Euro, als Premium ist er für 51.900 Euro zu haben.
Wer kann mit welcher E-Auto-Förderung rechnen?
Welche Förderstufen gibt es für batterielektrische Fahrzeuge?
- Die Basisförderung für reine Elektroautos liegt bei 3000 Euro, sie gilt für Haushalte mit maximal 80.000 Euro Bruttoeinkommen.
- Weiter aufgestockt wird die Förderung für Haushalte mit einem Bruttoeinkommen von maximal 60.000 Euro. Dann steigt die Förderung auf 4000 Euro.
- Nochmals aufgestockt wird die Förderung für Haushalte mit einem Bruttoeinkommen von maximal 45.000 Euro. Dann steigt die Förderung auf 5000 Euro.
- Alle Haushalte können mit zwei Kindern (je Kind gibt es 500 Euro extra) maximal weitere 1000 Euro Zuschuss bekommen. Also steigen die Förderstufen auf 4000, 5000 oder maximal 6000 Euro.
Welche Förderstufen gibt es für Plug-in-Hybride und E-Autos mit Range Extender?
- Die Basisförderung für PHEV und E-Autos mit Range Extender liegt bei 1500 Euro, sie gilt für Haushalte mit maximal 80.000 Euro Bruttoeinkommen.
- Weiter aufgestockt wird die Förderung für Haushalte mit einem Bruttoeinkommen von maximal 60.000 Euro. Dann steigt die Förderung auf 2500 Euro.
- Nochmals aufgestockt wird die Förderung für Haushalte mit einem Bruttoeinkommen von maximal 45.000 Euro. Dann steigt die Förderung auf 3500 Euro.
- Innerhalb dieser Einkommensgrenzen bekommen Haushalte mit zwei Kindern (je Kind gibt es 500 Euro extra) maximal weitere 1000 Euro Zuschuss bekommen. Also steigen die Förderstufen auf 2500, 3500 oder maximal 4500 Euro.
- Förderfähige Plug-in-Hybride und Autos mit Range Extender dürfen maximal 60 g CO2/km ausstoßen und müssen mindestens 80 km rein elektrisch fahren können.
Das Ford-SUV basiert wie die VW-Modelle ID.3 und ID.4 auf dem modularen Elektrobaukasten und hat die gleichen Leistungsdaten wie der ID.4. Es gibt ihn mit Batterien von 52 bis 77 kWh und Motoren zwischen 170 und 286 PS für die heckgetriebenen Varianten – und bis zu 340 PS in der Allradversion.
Bundesförderung kann Explorer unter 30.000 Euro drücken
Wer für die Bundes-Kaufprämie förderberechtigt ist, für den sinkt der Kaufpreis des Einstiegs-Explorers durch die verschiedenen Förderstufen auf 31.900, 30.900 oder gar 29.900 Euro – mit zwei Kindern im Haushalt um jeweils weitere 1000 Euro.
Die herstellereigene E-Auto-Förderung vergünstigt auch den etwas größeren Ford Capri. Die Einstiegsversion Style des Crossovers, angeboten ab 42.400 Euro, kostet abzüglich Bonus nun 37.200 Euro. Es hat die gleiche Batterie wie der Explorer an Bord und ist gleich motorisiert, also mit 170 PS und einem 52-kWh-Akku. Laut Herstellerangaben reicht das für 393 km Reichweite.
Die besser ausgestatteten Capri werden ebenfalls günstiger: In der Select-Version kostet der Hecktriebler mit großer 77-kWh-Batterie durch den Rabatt 46.400 Euro. Das Top-Modell Capri Premium mit nochmals leistungsgesteigertem Allradantrieb (340 PS) und großem 79-kWh-Akku für bis zu 560 km Reichweite (Herstellerangabe) kostet 54.400 Euro. Mit Heckantrieb und einem um 2 kWh kleineren Akku zahlt man 4000 Euro weniger. Wenn man die etwas weniger opulent ausgestattete Version Select wählt, bekommt man zum gleichen Preis mit dem etwas größeren 79-kWh-Akku einen Capri mit Allradantrieb und 340 PS.
Bundesförderung kann Capri auf knapp 30.000 Euro drücken
Wer für die Bundes-Kaufprämie förderberechtigt ist, für den sinkt der Kaufpreis des Einstiegs-Capris von 37.200 Euro durch die verschiedenen Förderstufen auf 34.200, 33.200 oder gar 31.200 Euro – mit zwei Kindern im Haushalt um jeweils weitere 1000 Euro.
Als City-SUV bietet Ford den jüngsten elektrischen Neuzugang im Modellprogramm an: den Puma Gen-E. Entsprechend klein ist der Akku bei der Einstiegsvariante: 43 kWh Kapazität müssen genügen, die Werksangabe für die Reichweite beträgt maximal 376 km. Immerhin: Der Preis sinkt dank Ford-Bonus auf 31.900 Euro.
Das kompakte SUV kommt in allen Versionen mit einem 168-PS-Frontmotor und verbraucht laut WLTP zwischen 13,1 und 14,5 kWh/100 km. Mit dem gleichen Akku ist auch das Topmodell des Puma Gen-E ausgestattet, das dank Bonus für 37.400 Euro zu haben ist.
Staatliche Prämie reduziert Puma-Preis auf rund 26.000 Euro
Wer für die Bundes-Kaufprämie förderberechtigt ist, für den sinkt der Kaufpreis des Einstiegs-Pumas durch die verschiedenen Förderstufen auf 28.900, 27.900 oder gar 26.900 Euro – mit zwei Kindern im Haushalt um jeweils weitere 1000 Euro. Damit gibt es ein kleines SUV zum Preis, der neuerdings für elektrische Kleinwagen wie VW ID.2 oder Renault 5 aufgerufen wird.
Zum Schluss noch ein Extra von Ford: Wer eines der drei vollelektrischen und geförderten E-Autos – also Explorer, Capri oder Puma Gen-E – kauft, erhält eine Ladekarte im Wert von 500 Euro dazu.
Die Karte gibt es auch für neue Ford Mustang Mach-E und ist über die App des Stromanbieters Octopus nutzbar. Bei einem durchschnittlichen Stromverbrauch von 17 kWh auf 100 km würde man bei einem öffentlichen Ladepreis von 0,49 Euro/kWh damit gut 6000 km gratis fahren.
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