Bildergalerie Ford Mustang Bullitt (2018)

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Ford Mustang Bullitt (2018): Test und alle Infos

Alle Infos zum Mustang Bullitt

Als Hommage an den Film mit Steve McQueen hat Ford das Sondermodell Mustang Bullitt mit 460 PS und besonderer Ausstattung herausgebracht. AUTO BILD hat alle Infos und ist ihn gefahren.

Vorstellung: Dritte Bullitt-Sonderedition

50 Jahre nach dem Film "Bullitt" mit Steve McQueen hat Ford im Sommer 2018 eine gleichnamige Sonderedition des Ford Mustang herausgebracht. Der auf der NAIAS in Detroit vorgestellte Mustang ist bereits das dritte Bullitt-Sondermodell. Der Lack in "Montana-Grün Metallic" entspricht dem des berühmten Filmautos. Ansonsten steht noch die Farbe "Iridium-Schwarz Mica" zur Auswahl. Beim Mustang Bullitt hat Ford die Chromzierleisten und Embleme im Vergleich zum Serienmodell reduziert: Chrom rahmt lediglich den schwarz abgesetzten Kühlergrill und die vorderen Scheiben ein. Als Hinweis auf das Sondermodell prangt der Bullitt-Schriftzug auf dem Heck. Unter der Haube steckt der Fünfliter-V8, im Sondermodell leistet er 460 PS und 529 Nm maximales Drehmoment. Ein manuelles Sechsganggetriebe überträgt die Kraft auf die 19-Zoll-Räder. Für den richtigen Sound sorgt eine serienmäßige Klappen-Auspuffanlage. 52.500 Euro kostet der limitierte Mustang Bullitt – allerdings ist das Sondermodell bereits ausverkauft.

Innenraum und Ausstattung: Dunkelgrün ist Trumpf

Wie im Film: Den Schaltknauf ersetzt eine weiße Billardkugel.

Auch im Innenraum gibt es eine Parallele zum Filmauto: Den Schaltknauf ersetzt eine weiße Billardkugel. Das Dunkelgrün wird hier wieder aufgegriffen. Ziernähte in dieser Farbe verschönern Armaturenbrett, Türtafeln und Mittelkonsole. In derselben Farbe ist auch der Recaro-Schriftzug auf die Sportsitze gestickt. Im 12 Zoll großen digitalem Cockpit hinter dem beheizten Lederlenkrad erscheint beim Starten statt des Pony-Logos ein Bullitt-Motiv – natürlich auf dunkelgrünem Hintergrund. Nicht ganz so gelungen sind das Hartplastik im Cockpit, die nicht immer über jeden Zweifel erhabene Verarbeitung und die gewöhnungsbedürftigen virtuellen Instrumente, die giftgrün erstrahlen. Die grafische Anmutung des Infotainments erreicht nicht das Niveau der deutschen Konkurrenz. Für das Sondermodell lässt Ford einiges an Ausstattung springen. Das Bullitt-Elektronik-Paket ist Serie und beinhaltet Navigation, Memory-Funktion für Sitz- und Spiegeleinstellung, ein erweitertes Soundsystem sowie einen Totwinkelwarner mit Querverkehrsassistent. Zusätzlich ist ein adaptives Fahrwerk an Bord.

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Fahren: Nur echt mit Handschaltung

Öffnet man die Klappen im Track-Modus, ergießt sich ein voluminöser Soundteppich über die Umwelt.

Kurz nach dem Drücken des Startknopfs auf der Mittelkonsole gibt der Bullitt einen Vorgeschmack auf seinen wunderbaren V8-Sound: Ein kurzes Knurren zeigt, dass er es ernst meint. Während man vom Parkplatz rollt, hält er sich noch blubbernd zurück, aber einmal das Gaspedal berührt, geht er ab: 100 km/h im zweiten Gang? Macht er locker. Und verziert seine großartige Beschleunigung dazu mit seinem Bariton. Die Gasannahme ist sehr gut, das Pedal reagiert sogar auf die Berührung des großen Zehs. Den Gangwechsel würde man lieber auslassen, dämmt man doch mit der niedrigeren Drehzahl das Auspuff-Spektakel wieder ein. Apropos schalten: Das über eine weiße Billardkugel bediente Sechsganggetriebe kommt ausreichend knackig in die Gänge, die straffe Kupplung unterstützt den Fahrer bei schnellen Wechseln.
Die Lenkung könnte etwas direkter sein, gerade wenn es um enge Kurven geht, wirkt sie manchmal träge. Das ist allerdings zu verschmerzen, denn mit den 460 Bullit-PS kann man zwar sehr gut schnell fahren, das muss man aber nicht. Viel schöner ist es, mit ihm über die Landstraße zu cruisen, die Auspuffklappen über den Mustang-Knopf am Lenkrad zu öffnen und den einen oder anderen Tunnel mit dem V8-Klang auszufüllen – trotz des etwas zu straff abgestimmten Fahrwerks. Der Verbrauch ist typisch V8: Im Test knackte der Mustang Bullitt bei sportlicher Fahrweise locker die 16 Liter pro 100 Kilometer, wer es ruhiger angehen lässt, kommt bei 13 Litern raus.

Motor: 460 PS dank 350-GT-Technik

Unter der Haube haben die Ford-Techniker den Bullitt mit Teilen des noch sportlicheren Bruders 350 GT scharfgemacht: Ein größerer Luftfilter und Ansaugstutzen wurden installiert. Das bringt eine Steigerung um zehn PS auf 460 PS und ein maximales Drehmoment von 529 Newtonmetern. Nach 4,6 Sekunden ist Landstraßentempo erreicht und das scharfe Geschoss hört erst bei 263 km/h auf zu fliegen.

Technische Daten: Ab 52.500 Euro

Ford Mustang Bullitt • Motor: Achtzylinder-Benziner • Hubraum: 5038 cm³ • Leistung: 338 kW (460 PS) • max. Drehmoment: 529 Nm • Höchstgeschwindigkeit: 263 km/h • Beschleunigung 0-100 km/h: 4,6 s • Getriebe: Sechsgang-Handschaltung • Antrieb: Hinterradantrieb • Verbrauch: 12,4 l/100 km • CO2-Ausstoß: 277 g/km • Abmessungen (L/B/H): 4789 mm/1196 mm/1382 mm • Preis: 52.500 Euro.

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Autoren: Katharina Berndt, Wolfgang Gomoll

Stichworte:

Musclecar

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