Lexus, Infiniti und Acura vereint ein Ziel: Sie wollen Audi, BMW und Mercedes Marktanteile abjagen - weltweit. autobild.de zeigt die Modelpaletten der japanischen Luxusmarken und stellt zukünftige Modelle vor.
Als Hochzeitswagen wählte Albert von Monaco einen Lexus LS 600h L Landaulet. Das Fahrzeug ist natürlich ein Spezialumbau für den Fürsten.
Bild: Werk
Für den endgültigen Durchbruch zum Erfolg einer Luxus-Automarke gibt es jenseits der Zahlenakrobatik von Marktanteil und Absatzzahlen noch andere Belege. Toyotas Edel-Ableger Lexus kann zum Beispiel eine Reihe dieser inoffiziellen Auszeichnungen vorweisen. Image hin, Image her, wenn populäre US-Rapper in ihren Songs damit protzen, ein oder gleich mehrere Fahrzeuge eines bestimmten Herstellers zu besitzen, ist das nicht verkehrt. Inbesondere nicht, wenn es sich dabei um Hip-Hop-Ikone Jay-Z handelt. Im Laufe seiner Karriere ließ er mehrfach durchblicken, dass er am liebsten im Lexus durch die Straßen von Brooklyn cruised. Höhepunkt seiner Lexus-Liaison: Ganz bescheiden fuhr er zum zehnten Jubiläum seines ersten Albums in einem weißen Lexus zur New Yorker Radio City Hall – und zwar bis auf die Bühne! Daneben hat die Marke prestigeträchtige Nebenrollen in Hollywood Block Bustern vorzuweisen, wie zum Beispiel im Science-Fiction-Thriller "Minority Report" als Fluchtwagen von Tom Cruise alias John Anderton. Der Ritterschlag erfolgte jedoch im Jahr 2011, als Fürst Albert von Monaco seine Braut Charlene Wittstock im Lexus Landaulet zum Altar führte. Der Spezialumbau basierte auf einem LS 600h und fand zur blaublütigen Hochzeit weltweite Beachtung.
Video: Infiniti FX vs. Porsche Cayenne
Angriff aus dem Nichts
Überblick: Alle News und Tests zu Lexus und Infiniti
Renault-Nissan-Chef Carlos Ghosn, Vettel und Infiniti-Boss Shiro Nakamura (v.l.) bei der Päsentation des Infiniti Sondermodells "FX Sebastian Vettel".
Bild: Martin Meiners
Dermaßen triumphieren Infiniti und Acura in der Welt des Show-Business nicht. Doch die Marken gelten als etabliert, sind nur in Europa, Russland und China relativ neu. Als erstes lagerte Honda seine gehobenen Fahrzeuge in die Marke Acura aus. 1986 begann man damit, exklusive Limousinen in den USA und Hong Kong anzubieten, mittlerweile mischen die Japaner auch in Russland und China mit. Gerade der Markt in China hat das Zeug dazu, über Erfolg oder Mißerfolg eines Autoherstellers zu entscheiden. Daher sollte man sich nicht davon irritieren lassen, dass die Marke in Europa nicht vertreten ist. Konkurrenten wie Audi, BMW und Mercedes haben Acura längst auf dem Schirm. Infiniti hat in den letzten Jahren zwar gemerkt, wie schwer es ist, sich auf dem Heimatmarkt der drei deutschen Premiumhersteller durchzusetzen. Bei den Zulassungszahlen konkurrieren sie mit Exoten wie Morgan und Lamborghini und liegen teilweise noch hinter den teuren Sportwagen. Doch unterschätzen sollte man die Nissan-Tochter nicht. Die Produkte sind technisch überzeugend. Mittelfristig wird Infiniti auch in Europa ein Stück vom Premium-Kuchen für sich behaupten. Formel 1-Doppelweltmeister Vettel hat man sich schonmal als Werbebotschafter geschnappt. Die aktuellen und künftigen Modelle der japanischen Edelmarken finden Sie oben in der Bildergalerie!
Luxus-Japaner, die kaum jemand kennt
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Toyotas Premium-Tochter Lexus ist in Europa seit mehr als zwei Jahrzehnten vertreten. Los ging es Anfang der Neunziger mit dem LS400. Die Oberklasse-Limousine setzte sich dem Verdacht aus, die damalige Mercedes S-Klasse zu kopieren.
Bild: Hans-Joachim Mau
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2001 erschien der SC 430. Der Vorgänger SC 300/400 wurde in den USA angeboten, nicht aber in Europa. Der SL-Konkurrent mit festem Klappdach war komfortabel, top verarbeitet und hatte einen flüsterleisen V8 unter der Haube. Der ganze Luxus war obendrein in ein sehr unaufdringliches Design verpackt.
Bild: Aleksander Perkovic
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Heute ist Lexus sogar in der Kompakt-Klasse vertreten, denn klein und Premium ist längst kein Widerspruch mehr. Auf der Erfolgswelle von Audi A3 und BMW 1er versucht der Hybrid CT 200h mitzuschwimmen. Das klappt bislang nur mäßig, was auch daran liegt, dass Toyota mit dem Original namens Prius das bessere Paket abliefert.
Bild: Uli Sonntag
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In der Mittelklasse kämpft Toyota mit dem IS gegen Audi A4, BMW 3er und Mercedes C-Klasse. Der Vorgänger wurde auch als Kombi angeboten, das aktuelle Modell gibt es nur noch als "Sportlimousine". Das Wegfallen der praktischen Karosserieform ist durchaus ein Beleg dafür, wie gut, bzw. schlecht es für den IS in Europa läuft.
Bild: Werk
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In Europa gibt es des IS sogar als Diesel (IS 220d). Interessanter ist aber sein sportlichster Ableger, der IS-F. Den Antrieb stellt ein fünf Liter großer V8 mit 423 PS. So wird die Nippon-Sportlimousine zum ernstzunehmenden Konkurrenten von Mercedes C 63 AMG und BMW M3 CRT.
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Der bereits erwähnte SC 430 wurde 2010 eingestellt und blieb bis jetzt ohne Nachfolger. Um offen Lexus zu fahren bleibt derzeit also nur das IS Cabrio. Einzig verfügbarer Antrieb ist ein 208 PS starker Sechszylinder. Um dem kommenden Audi RS5 Cabrio ...
Bild: Werk
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... erfolgreich Paroli zu bieten, ist aber bereits ein IS-F Cabrio zu Erprobung unterwegs. Der große V8 aus der Limousine dürfte über ähnliche Leistungswerte verfügen. Wann das Power-Cabrio auf den Markt kommt, ist unklar.
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In der Mittleklasse bieten die Japaner mit dem ES ein weiteres Modell an. Der ES 350 schickt via Sechsgang-Automatik etwa 277 PS an die Vorderräder. Zu kaufen gibt es den ES allerdings nicht in Europa. Kein Beinbruch, sieht die Limousine doch ziemlich nüchtern aus. Allerdings ...
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... wirkt der Nachfolger (ab 2013) deutlich attraktiver. Eine Hybrid-Version wird es ebenfalls geben. Also doch ein wenig schade, dass Lexus uns den ES in Europa vorenthält.
Bild: Werk
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Das Gegenstück von Lexus zum BMW 5er und Audi A6 heißt GS. Von Außen überzeugen das dynamische Design und der hervorragende Cw-Wert von 0,27. Innen ...
Bild: Werk
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... geht es sehr luxuriös zu. Lexus wirbt mit dem weltweit größten Multimedia-Display (12,3 Zoll). Dabei kommt es auf die Größe gar nicht an. Die Gestaltung des Cockpits ist eine wohltuende Abwechslung und das für japanische Fahrzeuge nicht unübliche Knöpfe-Wirrwarr hält sich in Grenzen.
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Der Vollhybrid GS 450h kombiniert einen 3,5-Liter-V6 mit einem Elektromotor zu einer Systemleistung von 345 PS. Der Cw-Wert sinkt auf 0,26. Das reicht für Energieeffizienzklasse A und einen kombinierten Verbrauch von 5,9 Litern. Ein etwa gleich starker BMW ActiveHybrid 5 schafft nur Effizienzklasse B.
Bild: Werk
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Und auch der LS ist natürlich immer noch im Programm, mittlerweile in der vierten Generation. Das Oberklasse-Modell hat sich inbesondere in den USA etabliert.
Bild: Toni Bader
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2013 erhält der LS ein Facelift. Vor allem die Frontpartie gewinnt dann deutlich an Dynamik.
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Das stämmige Heck weicht nur in Details von der aktuellen Version ab. Top-Motorosierung wird mit größter Wahrscheinlichkeit wieder der Hybrid LS 600h, der in der aktuellen Version rund 440 PS leistet.
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Im Profil bleibt es bei der klassischen und wohlproportionierten Limousinenform.
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Innen herrscht vornehmer Luxus. Wer von der Mercedes S-Klasse in den Lexus LS umsteigt, den überkommt wohl kaum das Gefühl von Verzicht.
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Der Einstieg in die Welt der SUVs beginnt bei Lexus mit dem RX. In Deutschland hat es sich damit auch erledigt. Im Segment der "Geländewagen" bietet Lexus keine weiteren Modelle an. Nicht so ...
Bild: Stephan Bähnisch
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... in den USA. Dort folgt auf den RX der GX. Bis zu sieben Personen bietet das SUV Platz. Serienmäßig sorgt ein 4,6-Liter-V8 für Vortrieb. Im Gegensatz zum RX ist Allradantrieb standard. Der GX ist wie der ...
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... noch größere LX eng mit dem auch in Deutschland erhältlichen Toyota Landcruiser verwandt. Rund 80.000 US-Dollar ruft Lexus für den LX auf. Dafür ist dann auch ein 5,7 Liter großer V8 unter der Haube, der imposante 383 PS leistet.
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Seit dem Jahr 2010 ist Lexus mit dem LFA auch im Segment der Supersportwagen vertreten. Eigens für den LFA entwickelte man in Kooperation mit Yamaha einen 560 PS starken V10. Das 4,8 Liter große Aggregat klingt phänomenal und ...
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... sitzt hinter der Vorderachse. Die Maschine ist ein waschechter Hochdrehzahl-Motor: Erst bei 9000 Umdrehungen pro Minute ist Schluss. In Deutschland bietet Lexus den LFA zu einem äußerst selbstbewussten Preis von 375.000 Euro an. Daher ist der Spitzensportler hier ein äußerst seltener Gast auf den Straßen.
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Die Exklusivität setzt sich auch im futuristisch gestylten Innenraum fort. Mit der sehr hohe Mittelkonsole erinnert der LFA ein wenig an das Cockpit des Porsche Carerra GT, der auch von einem V10 angetrieben wird.
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Anfang 2012 gab Lexus auf der Detroit Motor Show mit dem LF-LC einen Ausblick auf zukünftige Sportwagen des Hauses. Die Designsprache des LF-LC werde man in kommenden Modellen wiederfinden, so die Verantwortlichen. Später kamen allerdings Gerüchte auf, dass man den Hybrid-Renner ...
Bild: Werk
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... bis 2015 zur Serienreife führen wolle. Fest steht: Lexus hat sich die Namensrechte des LF-LC als eigetragene Marke sichern lassen. Der spektakulär gezeichnete 2+2-Sitzer beschleunigt aus jeder ...
Bild: Werk
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... Perspektive den Puls des Betrachters. Scharfe Linien, Sicken und Kanten prägen das Design – ein Auto für den modernen Samurai. Das Dach besteht zu großen Teilen aus Glas, sodass viel Licht in den beengten, aber hochwertig gestalteten Inneraum ...
Bild: Werk
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... gelangt. Auch Innen ist das Design alles andere als gewöhnlich. Die Mittelkonsole zieht sich wie eine DNA-Matrix durch die Fahrgastzelle. In der Mitte steckt ein sehr flaches Bedienpanel. Leder und poliertes Holz auf der einen und ein zentrales Tacho-Display und stehende Pedale auf der anderen Seite vereinen Luxus und Sportlichkeit.
Bild: Werk
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Seit mehr als 25 Jahren verkauft Acura (ausgesprochen Äkjürah) in Hong Kong und den USA seine Modelle. Vor wenigen Jahren erfolgte die Markteinführung nacheinander in Mexico, China und Russland. In Europa ist Hondas Edelschmiede offiziell nicht vertreten. Was nicht heißt, das uns die Modellpalette gänzlich unbekannt ist. Wie das?
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Das Geheimnis lautet Badge-Engineering: Einige Honda-Modelle bekommen einfach ein Acura-Emblem aufgeklebt. Daher wird Ihnen auch der hier abgebildetet Acura TSX ziemlich bekannt vorkommen. Beim Honda-Händler um die Ecke können Sie den Wagen als Honda Accord bestellen.
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Auch ein Honda Accord lässt sich im Innenraum so ausstatten, inklusive der unkomfortablen Bedienung des Navis: Mit ausgestrecktem Arm gelangt man an den zentralen Bedienknopf unterhalb des Displays. Auf dem Lenkrad sitzt das einzige Unterscheidungsmerkmal zum Honda – das Acura-Emblem.
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Den Einstieg in die Welt von Acura liegt aber noch eine Klasse unterhalb des TSX. Der ILX basiert auf der Technik des Honda Civic. Die Mittelklasse-Limousine kommt aber deutlich eigenständiger daher als der TSX.
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Der ILX ist ein Frischling, kam erst 2012 auf den Markt. Bei den Motoren stehen zwei Vierzylinder zur Verfügung (2,0 und 2,4 Liter). Die Topmotorisierung leistet rund 200 PS. Später folgt eine Version mit Hybrid-Antrieb.
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Der Inneraum wirkt mit den vielen Knöpfen etwas überfrachtet. Die Bedieneinheit für die Klimaanlage sitzt für ein Fahrzeug des Jahrgangs 2012 zu tief. Am Lenkrad waltet der Fahrer über ein gutes Dutzend Schalter und Tasten.
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Eine stattliche Limousine der oberen Mittelklasse bietet Acura mit dem Modell TL an. Basis-Motorisierung ist ein 3,5 Liter V6 mit 280 PS und Frontantrieb. Allradantrieb gibt es in Kombination mit einem 305 PS starken 3,7-Liter-V6. Der TL ...
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... ist ungefähr so groß wie ein Audi A6 und startet bei rund 35.000 Dollar. Auch hier dürfte der Arm bei der Zieleingabe des Navis recht schwer werden.
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Mit dem Acura RL hat Acura noch eine große Limousine im Portfolio. Der RL und der zuvor gezeigte TL sind etwa gleich lang (4,95 Meter). Der Unterschied liegt in der Ausstattung. Die ist beim RL, der auf dem Honda Legend basiert, deutlich hochwertiger. So gibt es ...
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... Allradantrieb serienmäßig, wie auch Xenon, Keyless-Go, ein Bose Surround System und vieles mehr. Optional erhältlich ist ein Bremsassistent, der das Fahrzeug vor einem Crash eigenständig abbremst. Einzige Motorisierung ist ein 300 PS leistender V6.
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Bei den SUVs von Acura geht es mit dem RDX los. Für rund 35.000 Dollar bekommt man Allradantrieb serienmäßig und einen etwa 280 PS starken V6 als Antrieb. Bei den Außenabmessungen liegt der RDX etwa auf dem Niveau eines Audi Q5.
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Deutlich größer ist der MDX. Bei den Dimensionen eines BMW X5 gibt es serienmäßig eine dritte Sitzreihe.
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Als Antrieb steht ausschließlich der 300 PS starke V6 zur Verfügung. Allradantrieb ist obligatorisch. Der Einstiegspreis liegt bei etwa 43.000 Dollar.
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Große SUVs sind in Amerika besonders bei Familien beliebt. Für die lange Fahrt auf dem Highway gibt es optional DVD-Player und Flat-Screens zur medialen Unterhaltung der Kids.
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Die coupéartige Form des Acura ZDX wird gegenwärtig auch bei deutschen Herstellern heiß diskutiert. Hat der BMW X6 etwa hier abgekupfert? Nein, denn das bajuwarische Coupé-Koloss war ein Jahr vor dem ZDX auf dem Markt.
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Soll man die Japaner dafür loben, dass sie sich nicht soviel Zeit gelassen haben, den erfolgreichen X6 zu kopieren? Deutsche Schrägheck-SUVs lassen immerhin noch auf sich warten.
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Loben muss man auf jeden Fall die großzügigen und weitsichtigen Controller von Acura. Beim Anblick durch die Heckscheibe ergänzen sie die Liste der Serienausstattung nämlich um eine Rückfahrkamera.
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Acura hatte einst auch einen echten Sportwagen im Programm. Der Mittelmotor-Renner Honda NSX wurde in den USA als Acura NSX verkauft. 2005 wurde die Produktion ersatzlos eingestellt. Ein Nachfolger mit V10-Motor ...
Bild: AUTO BILD TEST & TUNING / Sven Krieger
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... kündigten Verantwortliche des Honda-Konzerns für 2010 an. Aufgrund wirtschaftlicher Probleme wurde das Projekt aber gestoppt, obwohl bereits Prototypen auf dem Nürburgring unterwegs waren. Auf der Detroit Motor Show 2012 ...
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... zog man dann das Tuch vom Acura NSX Concept. Der V10-Motor ist vom Tisch. Stattdessen kommt ein V6-Mittelmotor zum Einsatz, der die Hinterräder antreibt. An der Vorderachse treiben zwei Elektromotoren ...
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... die Räder an. Folglich handelt es sich beim NSX Concept – ganz zeitgemäß – um einen Hybrid-Sportwagen mit Allradantrieb. Bis zum Jahr 2015 müssen wir uns noch gedulden, dann soll der neue NSX auf den Markt kommen.
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Kommen wir zu Infiniti. Die Nissan-Tochter startete 1989 in Nordamerika. 2008 begann man damit das Händlernetz auf den europäischen Markt auszuweiten. Und wenn Ihnen das hier gezeigte Modell G unbekannt vorkommt, dann liegt das nur daran, dass ...
Bild: Werk
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... der G37 bei uns nur in homöopathischen Dosen verkauft wird. Als G37x ist die Mittelklasse-Limousine mit Allradantrieb und Allradlenkung ausgestattet. Der V6-Motor verfügt über 3,7 Liter Hibraum und 320 PS. Das alles kostet rund 50.000 Euro. Ein BMW 335i xDrive ist ausstattungsbereinigt deutlich teurer.
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Ein Ableger des G-Modells ist das G Coupé. Der G37 teilt sich viele technische Komponenten mit den größeren Modellen der Marke, aber auch mit dem Nissan 370Z.
Bild: Werk
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Wie die Limousine leistet auch das Coupé 320 PS. Rund sechs Sekunden vergehen beim Sprint bis 100 km/h.
Bild: Werk
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In den USA gibt es im Gegensatz zu Deutschland die IPL-Serie, was für "Infiniti Performance Line" steht. Matt-Lacke, sportliche Schürzen, Spoiler und Schweller, sowie ein auf knapp 350 PS getunter Motor sind die Kennzeichen.
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Zweiter Ableger der Limousine ist das Cabrio. Die Motorisierung bleibt gleich, geschlossen unterscheidet sich das Cabrio aufgrund des klappbaren Hardtops nur geringfügig vom Coupé. Preislich distanziert sich das gut 58.000 Euro teure Cabrio um rund 11.000 Euro.
Bild: Werk
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In den USA sind die Modelle erwartungsgemäß deutlich günstiger. Das Cabrio kostet dort rund 47.000 Dollar, macht umgerechnet knapp 38.000 Euro. Das Cabrio in der getunten IPL-Version startet bei 60.000 Dollar.
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Oberhalb des Infiniti G liegt der M. Der Konkurrent von BMW 5er und Mercedes E-Klasse glänzte in der Hybrid-Version M35h im Test gegen den 5er Hybrid mit den besseren Verbrauchswerten.
Bild: Sven Krieger
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In Deutschland bietet Infiniti auch zwei SUVs an. Los geht es mit dem Modell EX, der im Segment der Kompakt-SUVs gegen BMW X3 und Mercedes GLK konkurriert. Wir sprachen bereits von den geringen Zulassungszahlen. Zwischen Januar und Juni 2012 kommt selbst ein Morgan 4/4 auf 50 Prozent mehr Zulassungen. Auch der ...
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... Wiesman Roadster (47 Zulassungen) und der Lamborghini Gallardo (46 Zulassungen) stehen in der Statistik vor dem EX, für den das KBA überschaubare 35 Zulassungen registrierte. An der Motorisiserung liegt es nicht: Neben dem vielseitig eingesetzten 3,7 Liter V6-Benziner gibt es auch einen soliden Sechzylinder-Diesel mit 238 PS.
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Zweites SUV in Deutschland ist der FX. Einige Kollegen aus der Redaktion bezeugen glaubhaft, das Fahrzeug schon einmal im Strassenverkehr erspäht zu haben. Neben den Antrieben aus dem kleineren EX steht auch ein 5,0-Liter-V8 zur Verfügung. In ...
Bild: Werk
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... Verbindung mit der serienmäßigen Siebengang-Automatik spurtet der FX50 in 5,9 Sekunden auf 100 km/h.
Bild: Werk
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Cockpit und Inneraum-Design sind angenehm unaufdringlich gestaltet.
Bild: Werk
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Den FX gibt es auch in einer limitierten Sonderedition. Der in Europa auf 49 Exemplare begrenzte "FX Vettel Edition" wurde eigens von Markenbotschafter und Formel 1-Doppelweltmeister Sebastian Vettel mit entwickelt. Zum Dank ging das erste Modell an den Heppenheimer. Der Wagen ...
Bild: Werk
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... trägt im Vergleich zur Serie auffällige Spoiler, steht auf 21 Zoll Felgen und die Leistung des Motors wurde auf 420 PS angehoben. Innen gibt es spezielle Sitze mit handgenähtem FX-Vettel-Logo und viel Carbon.
Bild: JEAN BRICE LEMAL
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In den USA stehen im Infiniti Showroom noch zwei weitere Geländewagen. Der JX basiert auf einer verlängerten Plattform des Nissan Murano. Angetrieben wird das 4,99 Meter lange "Mid-size-SUV" von ...
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... einem 265 PS starken V6. Die Kraft verwaltet ein stufenloses Getriebe. Ist der knapp zwei Tonnen schwere Sieben-Sitzer voll beladen, dürfte der Motor an seine Grenzen kommen.
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Auf Mid-size folgt Full-size. Der rund 5,30 Meter lange QX ist im Grunde ein verlängerter Nissan Patrol, der allerdings auch nicht mehr in Deutschland angeboten wird.
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Als Antrieb wählte man einen 5,6 Liter großen V8-Benziner mit 400 PS. Ein kleiner Schiffsdiesel wäre bei knapp 2,8 Tonnen Leergewicht die vernünftigere Wahl gewesen.
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Auf dem Genfer Autosalon 2012 stellten die Japaner den Emerge-E vor. Der aufregend geformte Hybrid-Sportler verfügt laut Infiniti über eine Systemleistung von rund 400 PS und beschleunigt in gut vier Sekunden auf 100 Sachen.
Bild: autoblog
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Details der Motorisierung sind nicht bekannt. Die Verantwortlichen sprechen aber von einem Antriebsstrang mit Range-Extender. Kurze Strecken soll der Emerge-E vollkommen emissionsfrei zurücklegen können.
Bild: autoblog
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Beim Design der hinteren Lufteinlässe habe man sich von dem geschwungenen Kragen eines Kimonos inspirieren lassen, lässt Infiniti auf seiner Website verlauten. Wozu diese Info? Das sieht man doch gleich!
Bild: autoblog
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Der Emerge sei außerdem das erste Auto, das Infiniti in Europa entwickelt hat. Und wo in Europa? Das Lenkrad auf der falschen Seite löst das Rätsel.
Bild: autoblog
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Der Tacho wurde scheinbar aus dem Raumschiff USS Enterprise entwendet.
Bild: autoblog
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Apropos Raumschiff: Der Infiniti LE Concept wurde auf der New York Auto Show 2012 vorgestellt. "Zero Emission" steht auf der Seite, bedeutet reiner Elektro-Antrieb. Der Wagen soll laut Infiniti 2014 in Serie gehen.
Bild: Werk
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Mit dem LE concept, der ein wenig an den 5er GT von BMW erinnert, will Infiniti darstellen wie man sich die Zukunft der Mobilität vorstellt: nachhaltig und gleichzeitig luxuriös.
Bild: Werk
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Der Cw-Wert liegt bei überzeugenden 0,25. Das Aufladen der Lithium-Ionen-Akkus klappt kabellos via Induktionsschleifen.
Bild: Werk
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Der Innenraum wirkt hochwertig und aufgeräumt. Ob man sich aber bei zwei großen Displays noch aufs Fahren konzentrieren kann?
Bild: Werk
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Bei nächtlichen Fahrten schaltet man die Monitore besser ab und die Lounge-Beleuchtung im Innenraum an.