In der Monatsrate für ein Auto-Abo ist neben Zulassung, Steuern, Sommer-/Winterreifen und Inspektionen auch bereits eine Kfz-Versicherung eingeschlossen. Die Versicherung für ein Abo-Auto beinhaltet üblicherweise neben der Haftpflicht auch eine Vollkaskoversicherung (inklusive der Leistungen einer Teilkasko), darüber hinaus oft auch noch zusätzliche Bausteine wie eine Mobilitätsgarantie (bei Pannen) oder spezielle Leistungen für Elektroautos (z.B. Schäden am Akku, Diebstahl von Ladekabeln, etc.). Für die Kaskoversicherung ist zudem eine Selbstbeteiligung festgelegt.
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All das kennt man bereits von einer normalen Kfz-Versicherung. Der große Unterschied bei einer Kfz-Versicherung für ein Auto-Abo ist allerdings, dass die Kosten für die Versicherung oft bereits festgelegt sind, weil sie pauschal zwischen dem Abo-Anbieter und einer Versicherungsgesellschaft ausgehandelt wurden. Die Gesellschaften bieten dem Abo-Anbieter dafür ein spezielles Produkt an, das den spezifischen Anforderungen im Abo-Geschäft gerecht wird. Individuelle Kriterien des Fahrers spielen dabei kaum noch eine Rolle – lediglich die Kilometerleistung, die der Fahrer beim Abschluss des Abos festlegt, und die Anzahl der Fahrer, die das Auto nutzen. Nicht aber zum Beispiel der Schadenfreiheitsrabatt des Fahrer. Was bedeutet das?

Schadensfreiheitsrabatt wird beim Abo nicht angerechnet

Unfallfreies Fahren wird von den Versicherungen im Normalfall mit einem Schadenfreiheitsrabatt belohnt. Mit jedem Jahr ohne Schaden steigt der Fahrer in eine höhere Schadenfreiheitsklasse auf und profitiert so über die Jahre von einem immer höheren Rabatt. Fahrer, die schon seit vielen Jahren unfallfrei unterwegs sind, zahlen aufgrund ihres hohen Schadenfreiheitsrabatts einen deutlich niedrigeren Versicherungsbeitrag als etwa ein Fahranfänger.
Doch genau dieser Schadenfreiheitsrabatt spielt bei der Versicherung im Auto-Abo keine Rolle (mit Ausnahme von einigen wenigen Anbietern). Der Versicherungsbeitrag ist für einen Fahranfänger genauso hoch wie für einen Fahrer mit jahrelanger Praxis ohne Unfälle. Für Fahrer mit einer hohen Schadenfreiheitsklasse ist das eher ein Nachteil, denn sie können beim Abo nicht von ihrem Schadenfreiheitsrabatt profitieren.

Vorteil: Keine Rückstufung bei einem Unfall

Das Ganze hat allerdings auch einen Vorteil: Verursacht ein Fahrer mit einem Abo-Auto einen Unfall oder einen Kasko-Schaden, bleibt sein persönlicher Schadenfreiheitsrabatt davon unberührt. Es erfolgt keine Rückstung in der Schadenfreiheitsklasse, wie es bei der normalen Kfz-Versicherung sonst üblich ist.
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Schadenfreiheitsklasse bleibt über Jahre bestehen

Wer von einem eigenen Auto auf ein Abo-Auto umsteigt, braucht sich derweil keine Sorgen machen, dass sein Schadenfreiheitsrabatt in dieser Zeit verfällt. Einmal erreichte Schadenfreiheitsklassen bleiben über Jahre erhalten. Es gibt diesbezüglich zwar keine einheitlichen Bestimmungen. Bei den meisten Versicherungen bleibt die Klasse aber für mindestens sieben Jahre bestehen.
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Wenn man nach der Unterbrechung wieder bei seiner alten Versicherung einsteigt, oft auch darüber hinaus. Ausnahme: Wer den Schadenfreiheitsrabatt zwischenzeitlich an eine andere Person, zum Beispiel einen nahen Verwandten übertragen hat, bekommt die abgetretenen Prozente nicht wieder zurück.

Von

Patrick Solberg