Der niederländische Saab-Eigentümer Spyker will die Modellpalette der schwedischen Automarke schnell
erweitern. Saab muss dringend auf höhere Stückzahlen kommen, um schwarze Zahlen schreiben zu können. Wichtigstes Projekt ist dabei der Kleinwagen 9-2 (vielleicht auch Saab 9-1) als Konkurrent für Mini und Audi A1. Als Technikpartner sind BMW und der PSA-Konzern (Peugeot und Citroën) im Gespräch. Die beiden Konzerne planen eine gemeinsame Frontantriebsplattform. Diese will Saab inklusive Diesel- und Benzinmotoren sowie Getrieben nutzen. Ein erster Entwurf zeigt einen dreitürigen Kleinwagen mit Stilmerkmalen des alten Saab 96. Einigen sich die Partner, könnte der 9-2 in drei Jahren starten und bei PSA vom Band laufen.

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Um in den USA, dem wichtigsten Markt für Saab, mit den anderen Nobelmarken mithalten zu können, denkt Saab zudem über eine Coupé-Version des neuen 9-5 nach. Sie soll gegen das Mercedes E-Klasse Coupé antreten. Der zweitürige 9-5 könnte 2013 kommen – erstmals bei Saab auch mit Hybridantrieb.