Opel Corsa-e (2019): Bilder

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Opel Corsa-e (2019): Elektro, Innenraum, Vorstellung, Preis, OPC, Marktstart

Der Corsa wird elektrisch

Den neuen Opel Corsa gibt es als Elektroauto mit 136 PS und 330 Kilometer Reichweite. Doch auch die Verbrenner bleiben im Angebot. AUTO BILD hat alle Infos!

Vorstellung und Preis: First Edition bestellbar

Seit 1982 sind laut Opel ĂŒber 13,6 Millionen Exemplare des Corsa vom Band gerollt. Und mit der sechsten Generation soll der Kleinwagen fit fĂŒr das E-Zeitalter werden. Deshalb fĂŒhren die RĂŒsselsheimer mit dem Modellwechsel erstmals eine reine Elektroversion des Erfolgsmodells ein. Wie sein Technik-Bruder Peugeot e-208 unterscheidet sich der Corsa-e kaum von den Varianten mit Verbrennungsmotor. Die Elektroversion ist nur an den fehlenden Auspuff-Endrohren und den kleinen "e"-Logos auf der Heckklappe und der B-SĂ€ule zu erkennen. Zur Reduzierung des Gewichts und des Luftwiderstands bekommt der Kleinwagen außerdem spezielle Aerodynamik-Felgen mit Kunststoff-EinsĂ€tzen. Der Opel Corsa-e ist ab sofort ab 29.900 Euro bestellbar. Wie sonst eher bei Sportwagen ĂŒblich, gibt es auch vom Elektro-Corsa eine First Edition fĂŒr 32.900 Euro. Dann sind LED-Scheinwerfer, 17-Zoll-AlurĂ€der, Zweifarblackierung und ein voll digitales Cockpit serienmĂ€ĂŸig. GĂŒnstiger wird der Opel Corsa-e mit der KaufprĂ€mie fĂŒr Elektroautos

Design: Der Corsa tritt sehr eigenstÀndig auf

Opel Corsa-e (2020): Neuvorstellung - Infos - Elektro

Erster Blick auf den Elektro-Corsa

Insgesamt orientiert sich der neue Corsa (hat 100 Kilo abgespeckt) optisch stark am grĂ¶ĂŸeren Astra. Vor allem die Heckansicht und besonders die RĂŒckleuchten wurden vom Kompakt-Bruder inspiriert. Obwohl er technisch eng mit dem Peugeot 208 verwandt ist, kommt der neue Corsa sehr eigenstĂ€ndig daher. Die Grundform und die Dachlinie weisen zwar auf die Verwandtschaft zum kleinen Löwen hin, das an das aktuelle Markendesign der RĂŒsselsheimer angepasste Gesicht, das Heck und die anders verlaufende Fensterlinie lassen den Corsa aber wie einen waschechten Opel wirken. Außerdem ermöglicht die CMP-Plattform komplett neue Proportionen. Die neue Generation ist nĂ€mlich in der LĂ€nge um vier Zentimeter auf 4,06 Meter gewachsen. Gleichzeitig schrumpft die Dachhöhe um fĂŒnf Zentimeter auf 1,43 Meter. Die hochbeinige Optik des VorgĂ€ngers ist also passĂ©. Damit ĂŒber dem Scheitel trotzdem genug Luft ist, wurde die Sitzposition des Fahrers um etwa 3 Zentimeter abgesenkt. Opel bieten fĂŒr den Corsa 15 bis 17 Zoll große Felgen an, und das Dach kann farblich abgesetzt werden. So kann der KĂ€ufer den Kleinwagen nach seinem persönlichen Geschmack individualisieren.

Neue Opel (2020, 2021 und 2022)

Innenraum: Auch innen bleibt sich Opel treu

Der Innenraum des Corsa ist typisch Opel und ĂŒbernimmt nur wenige Elemente vom Peugeot 208.

Der Innenraum des Corsa ist noch eigenstĂ€ndiger als das Blechkleid des Kleinwagens. Bis auf Details wie dem Gangwahlhebel in der Mittelkonsole gleicht nichts dem Peugeot 208. Das Lenkrad behĂ€lt die Opel-typische Form, die Bedienelemente auf dem Volant bleiben rund. Der Corsa-e erhĂ€lt optional ein digitales Cockpit mit einem sieben Zoll großen Display. Bei der Elektroversion ist es serienmĂ€ĂŸig an Bord. Das Infotainmentsystem wird in der Basis ĂŒber einen 7-Zoll-Touchscreen bedient, in der Topversion sind es dagegen zehn Zoll.

Ausstattung: Einziger PSA-Kleinwagen mit Matrix-Licht

Im Corsa-e finden Assistenten aus höheren Fahrzeugklassen ihre Anwendung, darunter der Totwinkelwarner und eine Verkehrsschilderkennung. Außerdem wird es einen Abstandsradar und einen Flankenschutz geben, der ĂŒber Sensoren gesteuert wird. Der Corsa ist ĂŒbrigens das einzige Kleinwagen-Modell im PSA-Konzern, das mit adaptivem LED-Matrix-Licht angeboten wird.

Technik und Marktstart: Der E-Corsa schafft 330 Kilometer

Der E-Motor leistet 100 kW (136 PS). Bei der Reichweite stehen 330 km auf dem Datenblatt.

Der Corsa-e wird ĂŒber einen 100 kW (136 PS) starken Elektromotor angetrieben, der seine Leistung mit 260 Nm Drehmoment aus dem Stand auf die Straße bringt. Von 0 auf 100 km/h soll es in 8,1 Sekunden gehen. Auf 50 km/h beschleunigt der Kleine laut Hersteller sogar in nur 2,8 Sekunden. Die volle Leistung kann aber nur im Sport-Modus ausgeschöpft werden. Die Höchstgeschwindigkeit ist bei 150 km/h elektronisch begrenzt. Die Batterien haben eine KapazitĂ€t von 50 kWh. Das reicht nach WLTP fĂŒr eine Reichweite von 330 Kilometern. Im Eco-Modus sollen noch mehr drin sein. Dank Schnellladefunktion kann der Stromspeicher innerhalb von 30 Minuten wieder auf 80 Prozent der KapazitĂ€t gefĂŒllt werden. Die Batterien sitzen im Fahrzeugboden und sollen so das Platzangebot im Innenraum nicht einschrĂ€nken. Der Corsa-e kann ab sofort bestellt werden und rollt Anfang 2020 zu den HĂ€ndlern.

Weiterhin Diesel und Benziner im Angebot

Aber auch Fans des Verbrennungsmotors werden auf ihre Kosten kommen. Die konventionelle Motorenpalette teilt sich der Corsa ebenfalls mit dem Peugeot 208. Das heißt: Als Benziner gibt es einen 1,2-Liter-Dreizylinder, der mit 75, 100 und 130 PS erhĂ€ltlich ist. Der 1,5-Liter-Diesel mit 100 PS kommt vor allem fĂŒr Vielfahrer infrage. Die Kraft wird je nach Version ĂŒber eine Handschaltung mit fĂŒnf oder sechs GĂ€ngen beziehungsweise eine Achtgangautomatik an die VorderrĂ€der ĂŒbertragen. Bestellstart fĂŒr die Verbrenner-Varianten ist im Herbst 2019. Die Benziner und Diesel sollen noch vor der Elektroversion zu den Opel-Partnern kommen. 

Die Benziner- und Diese-Modellel sollen noch vor der Elektroversion zu den Opel-Partnern kommen.

Auch eine leistungsstĂ€rkere Sportversion ist nicht ausgeschlossen. Sie könnte traditionell OPC oder GSi heißen, wĂŒrde aber erst deutlich spĂ€ter im Modellzyklus Sinn machen. Um den strengen Abgasvorschriften gerecht zu werden, könnten die RĂŒsselsheimer hier auf einen Mildhybrid-Antrieb setzen. Opel verspricht ĂŒbrigens, dass der Corsa trotz der französischen Plattform ein typisch deutsches Auto werden soll. Die Feinabstimmung fand nĂ€mlich im Entwicklungszentrum von Opel statt. Außerdem haben die RĂŒsselsheimer nicht einfach die bereits fertige Technik von Peugeot ĂŒbernommen, sondern waren maßgeblich an der Entwicklung der Konzernplattform beteiligt. Gebaut wird der Corsa wie seine Technik-BrĂŒder im spanischen Saragossa.

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