Porsche 911 Turbo S FL (2016): Fahrbericht
So fährt der neue 911 Turbo S

Porsche spritzt seinem Topmodell 911 Turbo S zum neuen Jahr ein paar kraftspendende Vitamine ein. Sind die 20 PS Extrapower spürbar? Fahrbericht!
- Stefan Grundhoff
Video: Porsche 911 Turbo (Detroit 2016)
Mehr Power für den 911 Turbo
Alle News und Tests zu Porsche

Auf der Rennstrecke können sich die 580 Pferdchen des Porsche ordentlich austoben.
Bild: Werk
Bei der Vernetzung holt Porsche auf

Das Cockpit wurde sachte überarbeitet, neu ist der Wählschalter für die Fahrmodi am Lenkrad.
Bild: Werk
So sieht Porsches Zukunft aus!
Wenn sich die hoffentlich angewärmten 20-Zöller mit dem Asphalt verzahnen, gibt es sowieso kein Halten mehr. Dann wird der Porsche 911 Turbo S zu einer gefährlichen Waffe, die gerade noch zahm im Holster geschlafen und auf Autobahn oder in der überfüllten City seelenruhig Kilometer abgerissen hatte. Auf der Rennstrecke sieht das ganz anders aus. Der Schub, mit dem der Turbo S bereits aus der Boxengasse brüllt, ist schlicht beeindruckend. Auf der gerade erst fertiggestellten Rennstrecke im südafrikanischen Kyalami geben einem die großen Kurvenradien alle Möglichkeiten, die Zügel locker zu halten.
Variabler Allradantrieb sorgt für Traktion

Beim Einsteigen gibt sich der Turbo auch an den Einstiegsleisten als solcher zu erkennen.
Bild: Werk
Alles zum Facelift des Porsche 911
Vom üppigen Leergewicht ist selbst im Grenzbereich des schnellen Streckenabschnitts Mineshaft nur wenig zu spüren; derart brachial übertüncht der Schwabe vor der Rechtskurve "The Crocodiles" alle Tendenzen, zum kurvenäußeren Rand zu drücken. Gewichtigen Anteil am perfekten Paket aus Fahrwerk, Getriebe und Motor hat einmal mehr der Allradantrieb, der die gewaltige Leistung nun noch etwas feinfühliger auf die Straße zaubert. Hier stiegen die Entwickler aus Weissach von einem elektromechanischen auf ein elektrohydraulisches System um. Der Einstiegspreis für das 540 PS starke Porsche 911 Turbo Coupé ist mit 174.669 Euro gewaltig; der 580 PS starke Turbo S schlägt mit mindestens 202.872 Euro unanständig zu. Wer will, kann beide Modelle auch als Cabrio ordern – für rund 13.000 Euro Aufpreis.
Alle Infos zum Top-Elfer
Service-Links



















