Mégane Plug-in-Hybrid im Test

Renault Mégane Grandtour E-Tech Plug-in 160: Test, Preis, Hybrid

Dem Renault Mégane Plug-in-Hybrid fehlt noch etwas Feinschliff

Der Renault Mégane Grandtour kommt jetzt auch als Plug-in-Hybrid. AUTO BILD hat den Teilzeit-Stromer zum ersten Test gebeten.
Er ist nicht mehr der Jüngste, der seit 2016 gebaute und im Sommer 2020 renovierte Renault Mégane. Doch sein Alter sieht man ihm wirklich nicht an, zumal als Kombi Grandtour. Leicht Coupé-förmig und insgesamt eine erfreuliche Erscheinung in der gern langweiligen Kompaktklasse.

Der Fond des Grandtour ist für die Klasse verblüffend eng

Gebremster Schaum: 158 PS Systemleistung klingen nicht schlecht, treffen aber auch auf 1650 Kilogramm.

©Toni Bader / AUTO BILD

Auch die Inneneinrichtung haben die Designer gut hinbekommen, farbenfrohe digitale Instrumente eingebaut und dazu den aufrechtstehenden 9,3-Zoll-Touchscreen (ab 790 Euro) mit neuem Multimediasystem. Mit, nun ja, halbwegs klarer Bedienung und Menüführung. Platz hat der Mégane vorn genug, man sitzt mit knapp 56 Zentimetern in einer angenehmen Höhe über der Straße, die stark konturierten Sitze aus der RS-Line-Ausstattung des Testwagens bieten viel Seitenhalt. Doch der Fond ist für diese Klasse verblüffend eng und der Kofferraum mit 389 bis 1372 Litern recht klein. Im Grandtour-Benziner sind es 521 bis 1504 Liter, beim Diesel 449 bis 1432 und etwa beim Skoda Octavia Combi 640 bis 1700 Liter.  Das Hybrid-System besteht aus einem 1,6-Liter-Saugbenziner mit 92 PS, einem E-Motor mit 67 PS für den Antrieb und einem zweiten mit 34 PS, der auch als Starter-Generator arbeitet. Dazu kommen ein automatisiertes Getriebe und ein Lithium-Ionen-Akku mit 9,8 kWh. Das System funktioniert reibungslos, aber im Detail nicht ganz ausgereift. Die Übergänge sind deutlich zu spüren und auch ein gewisser Gummiband-Effekt, bei dem erst der Benziner hochdreht und das Auto später mit Verzögerung beschleunigt. Gut funktioniert die Rekuperation. Die 158 PS Systemleistung klingen respektabel, doch der Mégane wirkt schaumgebremst – auch wegen des mit 1650 Kilogramm für diese Klasse hohen Gewichts. Größere Agilität verhindert außerdem die teigige, indifferente Lenkung.
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Rein elektrisch kam der Renault im Test anständige 40 Kilometer weit und insgesamt auf einen Verbrauch von 6,3 Liter. Nicht schlecht, aber jetzt auch nicht übertrieben sparsam für ein Auto dieser Größe und Leistung. Ab 34.990 Euro (zum Angebot: Ersparnis bei carwow.de bis zu 12.762 Euro) steht der Mégane Grandtour als Plug-in-Hybrid in der Liste, aktuell gibt es 4500 Euro Zuschuss vom Staat dazu und 2250 Euro von Renault. (Unterhaltskosten berechnen? Zum Kfz-Versicherungsvergleich)
Das Fazit: Wirklich gelungenes Design, interessante Technik und auch ein fairer Preis sprechen für den Hybrid-Mégane. Doch es fehlt noch etwas Feinschliff, und besonders viel Platz hat er auch nicht. AUTO BILD-Testnote: 3

Mégane Plug-in-Hybrid im Test

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*Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer Pkw können dem "Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der "Deutschen Automobil Treuhand GmbH" unentgeltlich erhältlich ist (www.dat.de).

Autor:

Fotos: Toni Bader / AUTO BILD

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