Nach dem Scénic stellt Renault die Langversion des Familienvans vor: den Grand Scénic.  Beide Versionen orientieren sich optisch an der neuen Designlinie – sprich an Mégane, Talisman und Bruder Espace – und werden damit deutlich markanter als bisher. Dynamisch elegant nennt Renault die flüssige Silhouette mit den breiten Schultern und der aufsteigenden Gürtellinie. Zweifarben-Lackierung und 20-Zoll-Räder sind bei sämtlichen Versionen serienmäßig. Letztere können auf Wunsch zum Beispiel mit Hilfe einer großen Auswahl an Felgen personalisiert werden. Die Scheinwerfer kommen je nach Ausstattungslinie mit LED-Technik. Inspirationsquelle für den Scénic war die 2011 in Genf gezeigte Studie R-Space.
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Video: Renault Grand Scénic Vorstellung (2016)

Großer Scénic

So fährt der Renault Scénic

Die neue Plattform spart Gewicht

Renault Scenic
Per Easyfold klappen die Sitzbänke im Scénic auf Knopfdruck um.
Der neue Scénic basiert wie Mégane und Talisman auf einer gemeinsam mit Nissan entwickelten Plattform, die das Gewicht um etwa 50 Kilogramm senkt. Gleichzeitig fällt der Neue geräumiger aus als bisher. In den Kofferraum passen beim herkömmlichen Fünfsitzer maximal 572 Liter, dazu kommen 63 Liter zusätzlicher Stauraum, zum Beispiel im Fahrzeugboden oder in der verschiebbaren Mittelkonsole. Je nach Ausstattung lassen sich die hinteren Sitze per Knopfdruck wegfalten. Der Beifahrersitz kann wahlweise als Tisch verwendet werden. In allen Varianten sind die Teile der zweiten Sitzreihe unabhängig voneinander verschiebbar.

Bildergalerie

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Kamera
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Grand Scénic: auch als Siebensitzer

Renault Grand Scénic
Der Grand Scénic ist 24 Zentimeter länger und auch als Siebensitzer erhältlich.
Mit fünf oder sieben Sitzen kommt der Grand Scénic auf den Markt. Er ist mit 4,63 Meter gut 24 Zentimeter länger als der Scénic und 7,5 Zentimeter länger als sein direkter Vorgänger. Auch bei der Höhe (plus 15 Millimeter), der Breite (plus 20 mm) und dem Radstand (plus 35 mm) legt er im Gegensatz zum vorherigen Grand Scénic zu. Auch der Kofferraum wächst entsprechend: 765 Liter passen in das Gepäckabteil, 63 mehr als bisher. Bei der siebensitzigen Variante faltet sich die hintere Fondreihe wie beim Espace in den Fahrzeugboden.
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Sechs Diesel und zwei Benziner zur Auswahl

Renault Scenic
Acht Motoren stehen für den Scénic zur Auswahl.
Die Motorenpalette orientiert sich weitgehend an der Bandbreite des Mégane. Acht Aggregate stehen beim Scénic zur Auswahl. Die Palette der Diesel reicht von 95 bis 160 PS. Darunter befindet sich der dCi 110 Hybrid Assist, den beim Beschleunigen eine 48-Volt-Batterie unterstützt. Beim Bremsen gewinnt der Mild-Hybrid Energie zurück. Zu den sechs Selbstzündern kommen zwei Benziner mit 115 und 130 PS. Beim Grand Scénic sind fünf Diesel mit Leistungen von 110 bis 160 PS erhältlich, darunter auch der Mildhybrid. Auf Benzinerseite stehen wie beim Scénic ein 115 und ein 130 PS starker TCe mit manueller Sechsgangschaltung. Die Liste der technischen Helferlein an Bord beginnt bei beiden Modellen beim aktiven Notbremssystem mit Fußgängererkennung und endet beim Spurhalteassistenten, der den Wagen vom Schlingern abhält.
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R-Link 2 und Bose

Besser ausgestatte Scénic und Grand Scénic bekommen R-Link 2, Renaults digitales Kontrollzentrum fürs Auto beziehungsweise Connectivity-Schnittstelle. Per Multi-Sense-Technologie kann der Fahrer den Wagen seinen Vorlieben anpassen. Ein großes Head-up-Display erleichtert die Bedienung, ein Bose-System sorgt laut Renault für dem Espace vergleichbaren Hörgenuss.

Von

Christopher Clausen