Elektroautos in Deutschland werden günstiger – aber vielen Autofahrern sind sie noch zu teuer, hat zuletzt die größte deutsche Autoversicherung HUK in einer Elektroauto-Studie ermittelt. Das zeigt auch die Abschaffung der Elektroauto-Förderprämie im Herbst 2023: Schlagartig gingen die Zulassungszahlen elektrischer Neuwagen in Deutschland stark zurück. Obwohl inzwischen viele Hersteller ihrerseits Nachlässe anbieten, sind die Zulassungen noch immer rückläufig.
Zu den beliebtesten E-Autos gehört der Skoda Enyaq. Im November 2023, also unmittelbar vor Ende der Förderprämie, brachte es das kompakte Elektro-SUV immerhin auf einen Elektroauto-Marktanteil von acht Prozent in Deutschland. Insgesamt verkaufte Skoda vom Schwestermodell des VW ID.4 rund eine Viertelmillion Exemplare.
Skoda Enyaq L&K
Skoda hat den Enyaq im vergangenen Sommer einer umfangreichen Modellpflege unterzogen, sein Motor leistet jetzt mindestens 286 PS.
Bild: Škoda Auto

Inoffiziell gibt's den Enyaq für unter 40.000 Euro

Der Enyaq ist also ein Erfolgsmodell. Ein Grund, es nicht billiger zu machen? Möglich. Während der ID.4 im Rahmen der "Kaufprämie" um 3570 Euro preislich um immerhin fast zehn Prozent sinkt, bietet Skoda seit Auslaufen der Förderprämie offiziell keinen Rabatt an. Das heißt aber nicht, dass man gezwungen ist, den Listenpreis zu bezahlen. So sind unter der Hand signifikante Rabatte möglich. Bei der Neuwagen-Verkaufsplattform Carwow zum Beispiel sind für den Enyaq rund 20 Prozent Nachlass möglich.

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Somit gibt es das Kompakt-SUV zu einem ähnlich niedrigen Preis wie den rabattierten VW ID.4, nämlich bereits für rund 40.000 Euro. Dafür gibt es ein E-Auto auf dem neuesten Stand, denn der Enyaq erhielt im Sommer 2023 eine umfangreiches Modellpflege inklusive technischem Update. Das Basismodell des tschechischen Elektro-SUV, der Skoda Enyaq 85, hat jetzt den 286 PS starken VW-Elektromotor APP550 an Bord, der seine Kraft aus einem 77 kWh großen Akku schöpft. Die Maschine schiebt den rund 2,1 Tonnen schweren Wagen über die Hinterräder in 6,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Die von AUTO BILD ermittelte Alltags-Reichweite auf der Autobahn beträgt – gemessen an einem kalten Februartag – beachtliche 332 km.

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Der zweite Elektro-Skoda kommt im Frühjahr 2025

Verkaufte sich der Enyaq bisher so gut, weil Skoda nur ein einziges Elektroauto im Regal hat? Wie dem auch sei, damit ist es bald vorbei: Im Frühjahr wird es einen zweiten vollelektrischen Skoda gegen – nämlich das kleine Kompakt-SUV Elroq. Wobei "klein" relativ ist: Der Elroq hat mit 4,49 Meter Länge nur gut 17 cm weniger als der Enyaq, aber ein und denselben Radstand. Das verspricht jede Menge Platz für beide Sitzreihen. Und das neue Design "Modern Solid" lässt die Fassade des neuen Elektro-SUV fast so wuchtig wirken wie diejenige des Enyaq.
Skoda Elroq
Im Frühjahr 2025 werden die ersten Exemplare des Skoda Elroq zu den Kunden rollen.
Bild: Škoda Auto
Auch die inneren Werte brauchen sich hinter denjenigen des größeren Bruders nicht zu verstecken: Im Kofferraum ist Platz für 470 Liter Gepäck, bei zurückgeklappten Rücksitzen wächst der Stauraum auf 1580 Liter. Zum Vergleich: Der Enyaq hat 445 bzw. 1435 Liter zu bieten. Tatsächlich, das ist geringfügig weniger. Weniger Kapazität hat allerdings auch der kleinste verfügbare Elroq-Akku mit 52 kW. Dennoch soll er bis zu 375 km weit kommen. Was da dran ist, wird sich bei den AUTO BILD-Messfahrten auf der Testrunde erweisen.

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Jedenfalls steht dieses vielversprechende Elektro-SUV bereits ab 33.900 Euro in der Skoda-Preisliste. Und da er bereits bestellt werden kann, hat auch das Neuwagen-Verkaufsportal Carwow entsprechende Angebote. Im Schnitt über alle Varianten sind 8390 Euro Nachlass möglich – das würde heißen, das es den Skoda Elroq als Einstiegsmodell für unter 30.000 Euro geben dürfte.