Skoda Vision IN (2020): Studie, Ausblick, Indien

Skoda Vision IN (2020): Studie, Ausblick, Indien

Skoda-SUV soll Indien aufmischen

Skoda will den indischen Markt mit einem SUV erobern. Die Studie Skoda Vision IN gibt einen Ausblick auf den wichtigen Erstling!
Die Studie Skoda Vision IN soll einen Ausblick darauf geben, wie Skoda den indischen Markt erobern will. Das Concept-Car zeigt, wie der Spagat zwischen prestigeträchtigem Auftreten und günstigen Fertigungskosten auf dem Subkontinent klappen soll.

Studie mit deutlichem Serienbezug

Die Rückleuchten ziehen Parallelen zu den aktuellen Skoda-Modellen.

Das SUV mit dem großen Kühlergrill und den schmalen Leuchten ist sofort als Skoda zu erkennen. Allerdings ist die Länge von 4,26 Metern für den indischen Markt, wo aktuell noch Kleinwagen die Szenerie beherrschen, schon eine Ansage. Drei Sitzreihen wären hier als guter Ausgleich zu sehen. Skodas Serienmodell, das Anfang 2021 in Indien auf den Markt kommen soll, basiert auf der Konzernplattform MQB A0 IN. Die Basis wird im Technikzentrum in Pune für den indischen Markt angepasst. Skoda hat Erfahrung in diesem Fahrzeugsegment – auch der Kamiq ist 4,24 Meter lang. Somit sollte einer kostengünstigen Produktion des neuen SUVs für Indien nichts im Wege stehen.

Breites Motorenangebot denkbar

In der Studie steckt der 1.5-TSI-Benziner mit 150 PS samt Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe. Dieser Antrieb dürfte ebenfalls das obere Ende der Leistungsskala markieren. Um über mehrere Einkommensschichten hinweg konkurrenzfähig zu sein, sollte die Serienversion auch mit Dreizylinder-Aggregaten zu haben sein.

Infotainment mit Apple Carplay und Android Auto

Das Armaturenbrett trägt nicht nur einen 12,3-Zoll-Monitor, auch ein Kristall findet hier Platz.

Der 12,3 Zoll große zentrale Touchscreen ist für die Serienversion des Crossovers relevant. Denn in Indien wird auf das Infotainment besonderen Wert gelegt. Bei der Konnektivität hilft VW-Technik, demnach wird der indische Skoda über Apple Carplay und Android Auto verfügen. Ob das Einstiegsmodell ein digitales und konfigurierbares Kombiinstrument hat, ist allerdings fraglich. Das Skoda-SUV soll die gehobene Mittelschicht ansprechen und Konkurrenten wie Kia Seltos oder Ford EcoSport die Käufer abspenstig machen. Dafür muss ein Preis zwischen 10.000 und 13.000 Euro realisiert werden. Ob und wie Skoda das hinbekommt, wird spannend zu sehen sein. Zumal viele Neuwagen in Indien weniger als 7000 Euro kosten.

Autor: Wolfgang Gomoll

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