Wegen Nachwuchs zu verkaufen." Es sticht vielleicht noch etwas im Herzen, doch so ist das eben: Liebe verlangt Opfer – und der Spross ein praktisches Auto. Servus, Roadster, hallo, Pampersbomber. Fünf Typen mit familienfreundlichem Wesen haben wir uns angeschaut. Beschleunigung und Topspeed? Erst wieder zur Midlife-Crisis von Bedeutung, jetzt zählen andere Werte. (Wichtige Tipps für den Neuwagenkauf im Internet)

Etwa wie gut sich Kindersitze einbauen lassen, wo sich die Säuglingskutsche am besten verstauen lässt und ob auch Kleine mit der Bedienung klarkommen. Daher erhielt das Testteam für diesen Vergleich Unterstützung von Milla (7), Mads (3) und Ilyas (1). In vier Kategorien (Innenraum, Kindertransport, Fahreigenschaften und Kosten) wurden jeweils vier Eigenschaften bewertet. Zwar gibt es am Ende einen Sieger, doch lässt sich das Ergebnis je nach persönlichen Anforderungen auch ganz anders interpretieren. Günstig und viel Platz? Oder doch lieber etwas hochwertiger und mit mehr Fahrkomfort? Preislich ufert die Suche nach dem geeigneten Familienauto hier nicht aus. (Unterhaltskosten berechnen? Zum Kfz-Versicherungsvergleich)

Unser Testfeld reicht vom klassischen Kombi bis zum SUV

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Video: Seat Tarraco (2018)

So fährt das spanische XL-SUV

Der teuerste Kandidat, der geräumige und variable Seat Tarraco, kostet in der Basis immer noch überschaubare 33.020 Euro (zum Angebot: Ersparnis bei carwow.de bis zu 9648 Euro). Eine angenehme Überraschung gibt es aus Japan: Der Toyota Proace City Verso ist mit einem Basispreis von 20.819 Euro (zum Angebot: Ersparnis bei carwow.de bis zu 5934 Euro) nicht nur der Günstigste in diesem Vergleich, sondern auch der einzige, der sieben Sitze serienmäßig an Bord hat. Das bietet der Renault Kangoo (ab 24.200 Euro, zum Angebot: Ersparnis bei carwow.de bis zu 5558 Euro) nicht mal gegen Aufpreis. Dafür gefällt der ganz frisch aufgelegte Franzose mit seinen kompakten Abmessungen und dem dennoch großzügigen Innenraum. Der Allrounder kommt zu Preisen ab 32.915 Euro (zum Angebot: Ersparnis bei carwow.de bis zu 9721 Euro) von VW. Kein Wunder, dass der reisetaugliche Touran bei Familien hoch im Kurs steht. Das gilt auch für den Superb, sogar dessen Basispreis von 32.050 Euro (zum Angebot: Ersparnis bei carwow.de bis zu 11.013 Euro) ist auf dem gleichen Niveau. Als klassischer Kombi versprüht der Tscheche ein hohes Maß an Eleganz, bleibt dabei aber ein sehr talentierter Lademeister. Alles gar nicht so schlimm also, die Opfer halten sich in Grenzen. Im optimalen Fall freuen sich Mama und Papa nicht nur auf den Nachwuchs, sondern auch auf den passenden Pampersbomber. Alle Details zum Test gibt es in der Bildergalerie.

Bildergalerie

VW Touran 2.0 TDI        Renault Kangoo TCe 130        Seat Tarraco 2.0 TDI           Toyota Proace Verso City 1.5 D-4D         Skoda Superb 2.0 TDI
Renault Kangoo Intens TCe 130
Renault Kangoo Intens TCe 130
Kamera
Fünf Familienautos im Test

Fazit

Der Touran macht das Rennen, sammelt in unserer Familien-Wertung die meisten Sympathien. Überraschend ist es nicht, Familien-Vans sind eben sehr gute Allrounder. Dicht beieinander liegen dann Tarraco, Proace und Superb. Etwas abgeschlagen folgt der Kangoo, der aber beim Preis aufholt.