Verge Motorcycles aus Finnland baut Elektro-Bikes, die dem einen oder anderen leidenschaftlichen Sportfahrer den Abschied vom Verbrenner schmackhaft machen könnten. Die jüngste Schöpfung der Finnen hört auf den Namen Verge TS Ultra. Und die hat es in sich!

Handyhalterungen fürs Motorrad im AUTO BILD-Test

#Getestete ProdukteTestnote
1.
Testsieger
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1,4 (sehr gut)
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2.
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Pluspunkt Nummer eins: Die Verge TS Ultra sieht supercool aus. Mattschwarz (wie auf den Bildern zu sehen), gedrungen gebaut und herrlich kraftvoll gezeichnet. Da stimmt der erste Eindruck. Das abgefahrene Konzept mit dem Felgenmotor im Hinterrad macht den Reiz komplett.

Mit diesen Daten beeindruckt die Verge TS Ultra

Das eigentliche Highlight dürften aber die technischen Daten sein. 201 (!) PS maximale Leistung gibt der Hersteller an. Das ist fast das Doppelte von dem, was die Zero SR/F liefert. Und die muss sich mit ihren 110 PS schon vor niemandem wirklich verstecken.
Die Reichweite der Verge TS Ultra wird mit 375 Kilometern beziffert. Unter idealen Bedingungen vermutlich; dennoch kann sich die Zahl sehen lassen. Der Sprint von null auf einhundert Sachen erfolgt in 2,5 Sekunden. In 25 Minuten kann man am Schnelllader aufladen.
Das Drehmoment liegt dem Hersteller zufolge bei 1200 Nm, die Höchstgeschwindigkeit wird mit 200 km/h angegeben. Die Verge TS Ultra verfügt über eine größere Batterie, mehr Reichweite und eine explosivere Leistungsentfaltung als ihre Schwestern TS und TS Pro. Die Verge TS Ultra wird als High-End-Modell der Marke angepriesen. Die Preise beginnen bei 54.431 Euro.

Erster Eindruck auf der CES in Las Vegas

AUTO BILD-Redakteur Michael Gebhardt ist auf der CES 2023 in Las Vegas unterwegs und hat sich die TS Ultra auf dem Messestand von Verge angesehen. Er bestätigt, dass die Maschine richtig gut aussieht und einen soliden Eindruck macht. Daran, dass E-Motorräder Kunststoff an Stellen haben, wo bei Verbrennern Stahlblech verbaut ist, werden sich Biker in Zukunft wohl gewöhnen müssen. 
Verge TS Ultra
Präsentation auf der CES in Las Vegas: Auch im Scheinwerferlicht der Messe macht die Verge TS Ultra einen coolen Eindruck.
Bild: AUTO BILD/Michael Gebhardt

Das sollte man über den finnischen Motorrad-Hersteller Verge wissen

Die Firma hinter der TS Ultra kommt aus dem finnischen Espoo. Die zweitgrößte Stadt des Landes liegt direkt im Einzugsbereich der Hauptstadt Helsinki. Verge glaubt an den einzigartigen Felgenmotor im Hinterrad seiner Bikes und sucht seine Kunden unter dynamikorientierten Bikern.
Verge Motorcycles bietet seine Modelle bereits auf ausgewählten europäischen Märkten an, darunter Deutschland. Der deutsche Sitz der Finnen befindet sich in München. Als Nächstes soll der US-amerikanische Markt bedient werden – dorthin will Verge expandieren.