Eine düstere Halle. Metallbögen, Industriecharme der Zukunft. Roboterarme schieben einen Audi R8 in diese Bögen, untermalt von düsterer Musik. Das ist der Beginn eines der durchgeknalltesten und irgendwie ekligsten Werbeclips, die Audi bislang veröffentlicht hat. Denn was nun passiert, hat beinahe den Charme einer Krankenhaus-Doku. Wir erleben die "Geburt" eines Audi RS 3.
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Roboter öffnen das Heck des Supersportlers, dessen V10 brüllt. Teil für Teil legen die Arme den Blick auf den Motorblock frei. Ein paar Tropfen schleimige Flüssigkeit auf die Motorverkleidung gekippt, und langsam flutscht die Front eines roten RS 3 Sportback aus dem inwischen weit offen klaffenden Heck. Lichtblitze zucken, der R8 rutscht aufgrund der hohen Belastung leicht auf dem Boden. Schließlich übernehmen weitere Roboter als "Hebammen" das neugeborene Sportauto, das wie in einem Kokon das Heck verlässt. Am Ende leuchten die Scheinwerfer des Neugeborenen auf. Bilder wie aus dem Kreißsaal.Was das Ganze soll? Audi will anscheinend die sportliche DNA des RS 3 betonen. Denn tatsächlich wurden Teile des 2.5-TFSI-Motors, wie etwa der Zylinderkopf, direkt vom Audi R8 V10 der ersten Generation abgeleitet. Aus Sicht der Effekte und des Sounds ist der Clip sicher eine Augenweide, doch über den Inhalt mag man gar nicht genauer nachdenken. Welche Braten Audi sonst noch in der Röhre hat, sehen Sie in unserer Bildergalerie.

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