
Audi RS 5
Generation B10
: ab 2026Alle Infos zum Modell

Vorstellung
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Erstes RS-Modell mit Plug-in-Hybrid
Vor gut eineinhalb Jahren hat Audi den Nachfolger des A4 – in diesem Fall den neuen A5 – auf den Markt gebracht. Als einziges Modell mit geänderter Nomenklatur steht das Mittelklassemodell den Kunden zur Verfügung. Wenig überraschend ist daher, dass nach A5 und dem sportlicheren S5 nun auch das RS-Modell folgt. Es bringt alte Tugenden mit und vereint sie mit moderner Technik.
Konkret heißt das: Der neue RS 5 folgt dem Trend zur Elektrifizierung und wird zum Plug-in-Hybriden mit 2,9-Liter-V6-Biturbo und zusätzlichem E-Motor. Das Resultat ist brachiale Systemleistung – verbunden mit der Möglichkeit, auf Wunsch auch rein elektrisch zu fahren. Gleichzeitig markiert der RS 5 einen Meilenstein: Er ist das erste RS-Modell von Audi, das als Plug-in-Hybrid antritt.

Über 600 PS
Neuer Audi RS 5 stellt den RS 6 in den Schatten
Bild: Audi AG
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Preis
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Über 100.000 Euro in der Basis
Mit dem RS 5 bietet Audi sein sportliches Mittelklasse-Topmodell erstmals seit dem B7 wieder sowohl als Limousine als auch als Kombi an. Ab Ende März öffnen die Ingolstädter die Bestellbücher. Die Preise starten bei 106.200 Euro, für den Avant werden mindestens 107.850 Euro fällig. Die ersten Auslieferungen sind für Sommer 2026 geplant.
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Design
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Neuer RS 5 wird deutlich breiter
Optisch orientiert sich der RS 5 am RS 6. Doch wer dachte, der große Kombi der Generation C8 sei bereits das Maximum, sollte jetzt genau hinsehen: Mit rund neun Zentimetern fällt die Verbreiterung beim RS 5 noch üppiger aus als beim Oberklasse-Bruder. Die Radhäuser stehen vorn wie hinten weit heraus und verleihen dem Mittelklasse-Sportler einen äußerst stattlichen Auftritt.

Hinter dem vorderen Radhaus sitzt eine Entlüftung, vorn sorgen Air Curtains für eine geglättete Luftführung.
Bild: Audi AG
Mehr Platz im Radhaus bedeutet auch mehr Spielraum bei den Felgen: Audi Sport fährt hier groß auf. Optional sind 21-Zoll-Räder erhältlich, hinten bis zu 10,5 Zoll breit – das sorgt für eine entsprechend große Aufstandsfläche. Serie sind 20-Zöller, dann messen die Felgen "nur" zehn Zoll in der Breite.
Hinter den Rädern arbeitet serienmäßig eine Stahlbremse mit 420-Millimeter-Scheiben vorn und 400 Millimetern hinten. Gegen Aufpreis ist eine Keramikbremse erhältlich; dann wachsen die Scheiben auf 440 Millimeter vorn und 410 Millimeter hinten.
Hinzu kommen zahlreiche weitere Details, die den RS 5 klar als Topmodell kennzeichnen. Dazu zählen abgedunkelte Scheinwerfer mit Matrix-LED-Technik und Tagfahrlicht in Zielflaggen-Optik – ähnlich wie beim RS 3. Der große Singleframe-Kühlergrill ist dreidimensional gestaltet und trägt eine neue Wabenstruktur. Flankiert wird die Front von Air Curtains zur Optimierung des Luftstroms. Am Heck setzt ein markanter Diffusor Akzente, kombiniert mit den bekannten ovalen RS-Endrohren.

Den neuen RS 5 gibt es als Limousine und als Kombi.
Bild: Audi AG
Eine Etage darüber wird es besonders spannend: Erstmals seit dem RS 4 der Baureihe B7 wird es den neuen RS 5 wieder als Limousine geben – der Avant bleibt weiterhin im Programm. Die Limousine unterscheidet sich nicht nur durch die Karosserieform, sondern auch durch Details wie einen dezenten Heckspoiler auf der Kofferraumklappe.
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Antrieb
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Plug-in-Hybrid mit über 600 PS
Unter der Haube des neuen RS 5 arbeitet eine Kombination aus Tradition und Moderne: Eine weiterentwickelte Variante des 2,9-Liter-V6-Biturbo gibt dank überarbeiteter Software nun bis zu 510 PS ans Getriebe ab. Unterstützt wird der Sechszylinder von einer 177 PS starken E-Maschine, was in einer maximalen Systemleistung von 639 PS und bis zu 825 Nm Drehmoment mündet.

Die fetten Endrohre des RS 5 sind näher aneinandergerückt, optional gibt's eine Sportabgasanlage.
Bild: Audi AG
Beeindruckende Zahlen, denen allerdings ein recht hohes Gewicht entgegenwirkt. Mit 2355 Kilogramm ist die Limousine alles andere als leicht, der Avant bringt noch einmal 15 Kilo mehr auf die Waage. Dennoch sorgt die Leistung für ordentlich Vortrieb: Von 0 auf 100 km/h soll der RS 5 in 3,6 Sekunden sprinten.
Optional lässt sich die Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h auf 285 km/h anheben. Dank einer 22-kWh-Batterie mit 400-Volt-Technik soll zudem eine elektrische Reichweite von über 80 Kilometern möglich sein – unabhängig von Ausstattung und Felgengröße.
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Ausstattung
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Neues Infotainment-Design und viele Fahrmodi
Im Innenraum geht es RS-typisch sportlich zu. Fahrer und Beifahrer sitzen in Sportsitzen, zahlreiche Oberflächen sind mit dem Mikrofaserstoff "Dinamica" bezogen.

Im Vergleich zum Kombi büßt die Limousine etwas Platz ein, 331 bis 1170 Liter passen ins Heckabteil. Praktisch: die große Kofferraumklappe.
Bild: Audi AG
Das Raumangebot fällt ordentlich aus, auf dem Niveau des A5. Lediglich auf der Rückbank wird es für großgewachsene Insassen etwas eng. Vor allem die flache Dachlinie der Limousine schränkt die Kopffreiheit spürbar ein – und wirkt sich auch auf das Ladevolumen aus. Dieses gibt Audi für die Limousine mit 331 bis 1170 Litern an, der Avant fasst 361 bis maximal 1302 Liter.
Das eigentliche Highlight steckt jedoch in den neuen Funktionen des Infotainments. Im RS 5 stehen verschiedene Fahrmodi zur Verfügung, die das Fahrerlebnis deutlich verändern.

Die Bildschirmlandschaft bekommt neue Designs sowie erweiterte Funktionen und Fahrmodi.
Bild: Audi AG
Das Sportfahrwerk bietet eine große Spreizung zwischen komfortabler und sportlicher Abstimmung. Per Tastendruck verwandelt sich der Mittelklasse-Sportler so vom bequemen Langstreckenauto zum hecklastigen Kurvenräuber.
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Test
Test

RS 5 ist erstaunlich agil (Update!)
Knapp 2,4 Tonnen, das klingt zunächst nicht besonders vorteilhaft für ein sportliches Auto. Der neue RS 5 hat durch den Plug-in-Hybridantrieb ordentlich an Leergewicht zugelegt. Doch die Sportabteilung aus Neckarsulm bleibt entspannt und verspricht, dass man die zusätzlichen Pfunde kaum spürt.

In 3,6 Sekunden beschleunigt der RS 5 aus dem Stand auf 100 km/h.
Bild: Audi
Und ja, spätestens hinterm Steuer relativiert sich das Gewicht ziemlich schnell. Unter der Haube arbeitet der 2,9 Liter große V6-Biturbo, der mit dem Vorgänger-Motor aber nur noch den Hubraum teilt. Denn Audi Sport hat das Aggregat komplett überarbeitet und dabei gut 80 Prozent neu entwickelt. Das Ergebnis: Allein der Verbrenner kommt auf 510 PS.
Darüber hinaus bekommt er eine 177 PS starke E-Maschine zur Seite gestellt. Macht zusammen satte 639 PS – rund 50 Prozent mehr als beim Vorgänger. Selbst ein RS 6 hatte zuletzt weniger Power.
Neuer Allradantrieb macht den RS 5 zum agilen Kurvenräuber
Und die Leistung kommt nicht nur brachial, sondern auch clever auf die Straße: Eine aktive Drehmomentverteilung an der Hinterachse schiebt die Kraft blitzschnell zwischen den Rädern hin und her – bis zu 2000 Nm. Ergebnis: Der schwere RS 5 fährt sich plötzlich erstaunlich leichtfüßig.

Trotz hoher Leistung bleibt der RS 5 im Alltag komfortabel und souverän.
Bild: T. Geiger
Von 0 auf 100 km/h geht's in nur 3,6 Sekunden, gegen Aufpreis sind 285 km/h Höchstgeschwindigkeit drin. Letzteres konnten wir auf der relativ kleinen Testfläche nicht testen, die Beschleunigung aber drückt einen ordentlich in den Sitz.
Seine große Stärke beweist der Allradantrieb allerdings in den Kurven. Dank direkterer Lenkung und ausgeklügeltem Fahrwerk wirkt der RS 5 deutlich agiler, als es sein Gewicht vermuten lässt. Dank 285er-Reifen rundum ist der RS 5 selbst bei hohem Tempo stabil und präzise. Zumindest im normalen RS-Modus.
Deutliche Regeleingriffe bei Nässe
Wer mehr will, schaltet in den "RS-Torque-Rear"-Mode. Dann wird aus dem Allradler ein Driftkünstler. Bei Nässe sind allerdings deutlich spürbare Regeleingriffe zu verzeichnen, schließlich darf die Sicherheit bei allem Fahrspaß nicht zu kurz kommen. Auch bei zu starken Lenkbefehlen überfährt der RS 5 schnell die Vorderachse, da merkt man das Gewicht dann doch ein wenig. An dieser Stelle sollte auch nicht unerwähnt bleiben, dass man diesen Modus nur auf abgesperrtem Gelände und nicht im öffentlichen Straßenverkehr testen sollte.

Kombination aus V6‑Biturbo und E‑Motor: Das System liefert insgesamt 639 PS.
Bild: Audi
Trotz aller Sportlichkeit bleibt der RS 5 überraschend komfortabel. Langstrecke, Pendeln, Autobahn – alles kein Problem. Damit taugt er auch als schneller Dienstwagen. Zudem ermöglicht der Plug-in-Hybrid laut Audi über 80 Kilometer rein elektrisches Fahren. Leise und souverän schafft er im "Inkognito"-Modus bis zu 140 km/h. Ist der Akku leer, zeigt der RS 5 wieder, was er wirklich ist: ein recht lauter und ziemlich schneller RS.
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Der Plug-in-Hybrid ist für die Einhaltung der Emissionswerte notwendig, bringt aber auch Gewicht mit.
Audi RS 5 Bilder
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Diese Reise wurde unterstützt von Audi. Unsere Standards zu Transparenz und journalistischer Unabhängigkeit finden Sie unter go2.as/unabhaengigkeit.
Audi RS 5 (2026)

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Vor gut eineinhalb Jahren hat Audi den Nachfolger des A4 – in diesem Fall den neuen A5 – auf den Markt gebracht. Als einziges Modell mit geänderter Nomenklatur steht das Mittelklassemodell den Kunden zur Verfügung. Wenig überraschend ist daher, dass nach A5 und dem sportlicheren S5 nun auch das RS-Modell folgt. Es bringt alte Tugenden mit und vereint sie mit moderner Technik.
Bild: Audi AG

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Doch wer dachte, der große Kombi der Generation C8 sei bereits das Maximum, sollte jetzt genau hinsehen: Mit rund neun Zentimetern fällt die Verbreiterung beim RS 5 noch üppiger aus als beim Oberklasse-Bruder. Die Radhäuser stehen vorn wie hinten weit heraus und verleihen dem Mittelklasse-Sportler einen äußerst stattlichen Auftritt.
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Mehr Platz im Radhaus bedeutet auch mehr Spielraum bei den Felgen: Audi Sport fährt hier groß auf. Optional sind 21-Zoll-Räder erhältlich, hinten bis zu 10,5 Zoll breit – das sorgt für eine entsprechend große Aufstandsfläche. Serie sind 20-Zöller, dann messen die Felgen "nur" zehn Zoll in der Breite.
Bild: Audi AG

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Hinter den Rädern arbeitet serienmäßig eine Stahlbremse mit 420-Millimeter-Scheiben vorn und 400 Millimetern hinten. Gegen Aufpreis ist eine Keramikbremse erhältlich; dann wachsen die Scheiben auf 440 Millimeter vorn und 410 Millimeter hinten.
Bild: Audi AG

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Hinzu kommen zahlreiche weitere Details, die den RS 5 klar als Topmodell kennzeichnen. Dazu zählen abgedunkelte Scheinwerfer mit Matrix-LED-Technik und Tagfahrlicht in Zielflaggen-Optik – ähnlich wie beim RS 3. Der große Singleframe-Kühlergrill ist dreidimensional gestaltet und trägt eine neue Wabenstruktur. Flankiert wird die Front von Air Curtains zur Optimierung des Luftstroms. Am Heck setzt ein markanter Diffusor Akzente, kombiniert mit den bekannten ovalen RS-Endrohren.
Bild: Audi AG

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Eine Etage darüber wird es besonders spannend: Erstmals seit dem RS 4 der Baureihe B7 wird es den neuen RS 5 wieder als Limousine geben – der Avant bleibt weiterhin im Programm. Die Limousine unterscheidet sich nicht nur durch die Karosserieform, sondern auch durch Details wie einen dezenten Heckspoiler auf der Kofferraumklappe.
Bild: Audi AG

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Im Innenraum geht es RS-typisch sportlich zu. Fahrer und Beifahrer sitzen in Sportsitzen, zahlreiche Oberflächen sind mit dem Mikrofaserstoff "Dynamica" bezogen. Das Raumangebot fällt ordentlich aus, auf dem Niveau des A5. Lediglich auf der Rückbank wird es für großgewachsene Insassen etwas eng. Vor allem die flache Dachlinie der Limousine schränkt die Kopffreiheit spürbar ein – und wirkt sich auch auf das Ladevolumen aus. Dieses gibt Audi für die Limousine mit 331 bis 1170 Litern an, der Avant fasst 361 bis maximal 1302 Liter.
Bild: Audi AG

8/11
Das eigentliche Highlight steckt jedoch in den neuen Funktionen des Infotainments. Im RS 5 stehen verschiedene Fahrmodi zur Verfügung, die das Fahrerlebnis deutlich verändern. Das Sportfahrwerk bietet eine große Spreizung zwischen komfortabler und sportlicher Abstimmung. Per Tastendruck verwandelt sich der Mittelklasse-Sportler so vom bequemen Langstreckenauto zum hecklastigen Kurvenräuber.
Bild: Audi AG

9/11
Unter der Haube des neuen RS 5 arbeitet eine Kombination aus Tradition und Moderne: Eine weiterentwickelte Variante des 2,9-Liter-V6-Biturbo gibt dank überarbeiteter Software nun bis zu 510 PS ans Getriebe ab. Unterstützt wird der Sechszylinder von einer 177 PS starken E-Maschine, was in einer maximalen Systemleistung von 639 PS und bis zu 825 Nm Drehmoment mündet.
Bild: Audi AG

10/11
Beeindruckende Zahlen, denen allerdings ein recht hohes Gewicht entgegenwirkt. Mit 2355 Kilogramm ist die Limousine alles andere als leicht, der Avant bringt noch einmal 15 Kilo mehr auf die Waage. Dennoch sorgt die Leistung für ordentlich Vortrieb: Von 0 auf 100 km/h soll der RS 5 in 3,6 Sekunden sprinten.
Bild: Audi AG

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