Ford Mustang GT Facelift (2017: Vorstellung

Ford Mustang GT Facelift (2017: Vorstellung

Ford Mustang Facelift (2017): Motoren, Marktstart, Preis, Test

— 13.04.2017

Alle Infos zum Mustang Facelift

Das Ford Mustang Facelift kommt mit leicht verändertem Design, überarbeiteten Motoren und zum ersten Mal mit digitalem Cockpit. Alle Infos plus Sitzprobe!

Vorstellung: Marktstart ist Anfang 2018
Interieur: Neue Materialien und Sitzbezüge (UPDATE!)
Connectivity: Öffnen und Schließen mit dem Smartphone
Ausstattung: Zum ersten Mal digitales Cockpit
Motoren und Preis: Vierzylinder wahrscheinlich unter 40.000 Euro
Gebrauchtwagen: Mustang fahren ab 28.000 Euro

Vorstellung: Marktstart ist Anfang 2018

Eine der drei neuen Lackfarben für das Ford Mustang Facelift heißt "Orange Fury".

Europäische Mustang-Fans müssen sich wieder mal gedulden: In Amerika bringt Ford das Facelift noch 2017 an den Start, in Europa ist der Sportwagen ab Anfang 2018 zu haben. Dann gibt es drei neue Lackfarben, zwölf verschiedene Räder und zum ersten Mal ein digitales Cockpit für das Ponycar. Zu erkennen ist das Facelift an den Lufteinlässen auf der Motorhaube (die sich jetzt nicht mehr so hoch wölbt) und leicht veränderten Scheinwerfern. Die Blinker sitzen nun nicht mehr hinter dem runden Abblendlichtern, sondern als Streifen darunter. Die veränderte Frontschürze mit den seitlichen Lufteinlässen trägt weniger auf, der Diffusor am Heck ist nicht mehr in Wagenfarbe abgesetzt, sondern schwarz. Je nach Motorisierung kommt das Mustang Facelift mit zwei oder vier Endrohren. Licht spenden rundherum serienmäßige LEDs, nur die passenden LED-Nebelscheinwerfer kosten Aufpreis.
Alle News und Infos zum Ford Mustang

In Amerika bietet Ford mit dem Facelift keinen V6 mehr an, wie bei uns stehen nur noch der 2,3-Liter-EcoBoost und der Fünfliter-V8 zur Auswahl. Neu im Angebot ist ein Zehngang-Automatik-Getriebe, die Sechsgang-Handschaltung gibt es weiterhin. Ein neues Fahrwerk soll für ein besseres Handling sorgen, elektronisch gesteuerte Dämpfer sind optional.

Interieur: Neue Materialien und bequeme Sitze

Im Innenraum des gelifteten Ford Mustang kommen neue Materialien zum Einsatz. Der Materialmix ist uramerikanisch. Hartes Plastik trifft auf dickes, weiches Kunstleder – aber ein echtes Ponycar darf das. Außerdem gibt es neue Sitzbezüge und eine neue Mittelkonsole mit Kniepolster. Die Sitze sind US-typisch bequem gepolstert. Der Nachteil ist, dass die Sitzwangen ebenfalls einen recht weichen Eindruck machen – hier driften die amerikanischen und europäischen Vorstellungen von Seitenhalt etwas auseinander. Gut gefallen hat AUTO BILD, dass die Türöffner keine lackierten Plastikteile sind, sondern aus Alu bestehen – optisch passt das astrein zum (Plastik-)Dekorelement im Metall-Look, das sich quer übers Armaturenbrett spannt. Alles in allem können US-Fans also beruhigt sein: Der Mustang bleibt sich treu.

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Ford Focus CUV Illustration Ford Focus Illustration Ford Model E Illustration

Connectivity: Öffnen und Schließen mit dem Smartphone

Ford bietet im Mustang nun Sync Connect zum Koppeln mit dem Smartphone an. Mit der FordPass-App kann man das Auto so aus der Ferne starten, auf- oder abschließen und orten.

Ausstattung: Zum ersten Mal digitales Cockpit

Größte Neuheit ist ein Zwölfzoll-Bildschirm für die Instrumententafel – also ein digitales Cockpit!

Größte Neuheit in der Aufpreisliste des Mustang-Facelifts ist ein Zwölfzoll-Bildschirm für die Instrumententafel, also ein digitales Cockpit. Das große Display bietet die drei Ansichten "Normal", "Sport" und "Rennmodus". Außerdem gibt es die Funktion MyMode optional: Das Auto merkt sich die Einstellungen des Fahrers, inklusive persönlicher Fahrwerksabstimmung. Bei den Sicherheitsassistenten gibt es nun einen Kollisionswarner mit Fußgängererkennung, einen Abstandswarner und einen Spurhalteassistenten für den Sportwagen. Darüber hinaus bietet Ford eine Auspuffanlage mit Klappensteuerung, ein elektronisch gesteuertes Dämpfersystem, einen Heckspoiler und eine Lenkradheizung an.

Motoren und Preis: Vierzylinder wahrscheinlich unter 40.000 Euro

Zwei Motoren stehen zur Auswahl: der 2,3-Liter-Ecoboost und der Fünfliter-V8.

Wie gehabt stehen für den Mustang zwei Motoren zur Auswahl: der 2,3-Liter-Ecoboost und der Fünfliter-V8. Der bislang in Amerika verkaufte V6-Sauger wird mit der Modellpflege auch dort aus dem Programm genommen. Dafür hat Ford die beiden Motoren überarbeitet. Der Ecoboost-Motor kommt im Mustang Facelift mit mehr Drehmoment, der V8 hat mehr Drehmoment und mehr Leistung. Fahrdaten nennt Ford bislang nicht. Äußerlich erkennt man die Motorisierung auch an den Endrohren: Der Mustang mit Ecoboost-Motor hat zwei, wohingegen der stärkere V8 mit vier Auspuffrohren kommt. Offizielle Preise gibt es noch nicht, aber AUTO BILD geht davon aus, dass der Vierzylinder-Mustang weiterhin unter der 40.000-Euro-Schwelle bleibt.

Ford Mustang GT Facelift (2017: Vorstellung

Gebrauchtwagen: Mustang fahren ab 28.000 Euro

Die stärkste Variante, der Mustang GT, holt 412 PS aus einem Fünfliter-V8.

Der Mustang der siebten Generation ist erst seit Herbst 2014 in den USA im Handel, bei uns gibt es ihn seit Sommer 2015. Bei einem so jungen Gebrauchten gibt es in der Regel keine großen Mängel. Gebrauchte Ford Mustang haben zum Großteil nicht mehr als 30.000 Kilometer runter. Am günstigsten bekommt man Modelle mit dem 2,3-Liter-Ecoboostmotor (317 PS), mit Vollausstattung gibt es den Sportwagen dann für etwa 28.000 Euro. Autos mit V6 (309 PS) sind importiert, der Motor wurde nur außerhalb Europas verkauft. Entsprechende Fahrzeuge sind für 30.000 Euro zu haben. Die stärkste Variante, der GT mit Fünfliter-V8 (412 PS), gibt es ab 35.000 Euro. Soll es ein Cabrio sein, muss man bei allen Motorisierungen noch 2000 Euro drauflegen.

Autoren: Katharina Berndt, Peter R. Fischer

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