Ford Mustang GT Facelift (2017: Vorstellung

Ford Mustang GT Facelift (2017: Vorstellung

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Ford Mustang Facelift (2017): Motoren, Marktstart, Preis, Test

— 26.07.2017

Alle Infos zum Mustang Facelift

Der Ford Mustang bekommt ein Facelift. Ein digitales Cockpit und überarbeitete Motoren sollen das Pony-Car auffrischen. Alle Infos!

Vorstellung: Marktstart ist Anfang 2018
Interieur: Neue Materialien und Sitzbezüge
Connectivity: Öffnen und Schließen mit dem Smartphone
Ausstattung: Pony Package für den EcoBoost
Motoren und Preis: Sprintet schneller als ein Porsche 911 (Update!)
Gebrauchtwagen: Mustang fahren ab 28.000 Euro

Vorstellung: Marktstart ist Anfang 2018

Eine der drei neuen Lackfarben für das Ford Mustang Facelift heißt "Orange Fury".

Europäische Mustang-Fans müssen sich wieder mal gedulden: In den USA bringt Ford das Facelift noch 2017 an den Start, in Europa ist der Sportwagen ab Anfang 2018 zu haben. Dann gibt es drei neue Lackfarben, zwölf verschiedene Räder und zum ersten Mal ein digitales Cockpit für das Ponycar. Zu erkennen ist das Facelift an den Lufteinlässen auf der Motorhaube (die sich jetzt nicht mehr so hoch wölbt) und leicht veränderten Scheinwerfern. Die Blinker sitzen nun nicht mehr hinter dem runden Abblendlichtern, sondern als Streifen darunter. Die veränderte Frontschürze mit den seitlichen Lufteinlässen trägt weniger auf, der Diffusor am Heck ist nicht mehr in Wagenfarbe abgesetzt, sondern schwarz. Je nach Motorisierung kommt das Mustang Facelift mit zwei oder vier Endrohren. Licht spenden rundherum serienmäßige LEDs, nur die passenden LED-Nebelscheinwerfer kosten Aufpreis.

In Amerika bietet Ford mit dem Facelift keinen V6 mehr an, wie bei uns stehen nur noch der 2,3-Liter-EcoBoost und der Fünfliter-V8 zur Auswahl. Neu im Angebot ist ein Zehngang-Automatikgetriebe, die Sechsgang-Handschaltung gibt es weiterhin. Ein neues Fahrwerk soll für besseres Handling sorgen, elektronisch gesteuerte Dämpfer gibt's optional.

Interieur: Neue Materialien und bequeme Sitze

Im Innenraum des gelifteten Ford Mustang kommen neue Materialien zum Einsatz. Der Materialmix ist uramerikanisch. Hartes Plastik trifft auf dickes, weiches Kunstleder – aber ein echtes Ponycar darf das. Außerdem gibt es neue Sitzbezüge und eine neue Mittelkonsole mit Kniepolster. Die Sitze sind US-typisch bequem gepolstert. Der Nachteil ist, dass die Sitzwangen ebenfalls einen recht weichen Eindruck machen – hier driften die amerikanischen und europäischen Vorstellungen von Seitenhalt etwas auseinander. Gut gefallen hat AUTO BILD, dass die Türöffner keine lackierten Plastikteile sind, sondern aus Alu bestehen – optisch passt das astrein zum (Plastik-)Dekorelement im Metall-Look, das sich quer übers Armaturenbrett spannt. Alles in allem können US-Fans also beruhigt sein: Der Mustang bleibt sich treu.

Ford-Neuheiten bis 2020

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Connectivity: Öffnen und Schließen mit dem Smartphone

Ford bietet im Mustang nun Sync Connect zum Koppeln mit dem Smartphone an. Mit der FordPass-App kann man das Auto so aus der Ferne starten, auf- oder abschließen und orten. Optional gibt es außerdem eine Sprachsteuerung fürs Navigationssystem.

Ausstattung: Ambientebeleuchtung fürs digitale Cockpit

Größte Neuheit ist ein Zwölfzoll-Bildschirm für die Instrumententafel – also ein digitales Cockpit!

Größte Neuheit in der Aufpreisliste des Mustang-Facelifts ist ein Zwölfzoll-Bildschirm für die Instrumententafel, also ein digitales Cockpit. Das große Display bietet die drei Ansichten "Normal", "Sport" und "Rennmodus". Außerdem gibt es die Funktion MyMode optional: Das Auto merkt sich die Einstellungen des Fahrers, inklusive persönlicher Fahrwerksabstimmung. Auf Wunsch werden die Anzeigen per Ambientebeleuchtung in unterschiedlichen Farben dargestellt. Neu ist außerdem die Farbe "Midnight Blue" für das Interieur. Bei den Sicherheitsassistenten gibt es nun einen Kollisionswarner mit Fußgängererkennung, einen Abstandswarner und einen Spurhalteassistenten für den Sportwagen. Darüber hinaus bietet Ford eine Auspuffanlage mit Klappensteuerung, ein elektronisch gesteuertes Dämpfersystem, einen Heckspoiler und eine Lenkradheizung an.

Nachdem ein amerikanischer Katalog vom Mustang Facelift geleakt wurde, sind nun auch die Ausstattungsvarianten bekannt. Alle Varianten beinhalten 19-Zoll-Alufelgen. Für den Mustang mit EcoBoost gibt es das neue Pony Package. Wichtigstes Erkennungszeichen sind die Mustang-Embleme auf dem Grill und dem Heck. Vorn ist das galoppierende Pferd von einem Sechseck umrahmt, hinten geht eine senkrechte Zierleiste durch die Mitte des Pferdes – eine Hommage an die Mustangs der 60er Jahre. Ebenfalls nur für den Mustang mit 2,3-Liter-Motor verfügbar ist die Ausstattung "Wheel and Stripe", bei der es zu den 19-Zoll-Rädern noch schwarze Tierstreifen an den oberen Kotflügeln gibt. Das Performance Package steht für beide Varianten zur Verfügung, beim V8 fällt es allerdings umfangreicher aus. Bei beiden Modellen gibt es die Ausstattung nur für den Fastback, da ein Heckspoiler dabei ist. Außerdem sind ein Armaturenbrett in Aluminium-Optik und sportlichere Einstellungen für Chassis, ESP und ABS sowie ein größerer Kühler inbegriffen. Für den V8 kommen noch ein Frontsplitter und Brembo-Bremsen mit größeren Scheiben vorn hinzu. Das letzte Optik-Paket heißt "Black Accent", dazu gehören eine schwarze Spoilerkante am Heck und geschwärzte Badges an Front, Heck und Seite. Für den Innenraum bietet Ford eine "Carbon Sport"-Ausstattung. Carbon kommt beim Armaturenbrett und dem Schaltknauf zum Einsatz, die Sitze sind mit Leder und Alcantara bezogen.

Motoren und Preis: Sprintet schneller als ein Porsche 911

Zwei Motoren stehen zur Auswahl: der 2,3-Liter-Ecoboost und der Fünfliter-V8.

Wie gehabt stehen für den Mustang zwei Motoren zur Auswahl: der 2,3-Liter-Ecoboost und der Fünfliter-V8. Der bislang noch in Amerika verkaufte V6-Sauger wird mit der Modellpflege auch dort aus dem Programm genommen. Dafür hat Ford die beiden verbleibenden Motoren überarbeitet: Der V8 leistet jetzt 466 PS und 569 Nm maximales Drehmoment (Vorfacelift: 421 PS und 530 Nm), der EcoBoost steigert seine Leistung lediglich um vier auf 321 PS, das maximale Drehmoment steigt beim Einstiegs-Modell auf 475 Nm (vorher 421 Nm). Den Sprint auf 96 km/h (60 mph) soll der GT in weniger als vier Sekunden absolvieren und ist damit schneller als ein doppelt so teurer Porsche 911 Carrera – sagt Ford. Diese Zeit fährt das Muscle Car allerdings nur mit Automatik, Performance Package und im neuen Fahrmodus "Drag Strip" ein. Insgesamt stehen fünf Fahrmodi zur Auswahl. Sie ändern unter anderem die Einstellungen für die neue Zehngang-Automatik (optional). Offizielle Preise gibt es noch nicht, aber AUTO BILD geht davon aus, dass der Vierzylinder-Mustang weiterhin unter der 40.000-Euro-Schwelle bleibt.

Ford Mustang GT Facelift (2017: Vorstellung

Technische Daten: Der US-Mustang hat bis zu 466 PS

Bis jetzt sind vom Mustang Facelift nur einige wenige Technikdetails zur US-Version bekannt.

Ford Mustang GT • Leistung: 466 PS • max. Drehmoment: 569 Nm • 0 bis 96 km/h: unter 4 s

Ford Mustang EcoBoost • Leistung: 321 PS • max. Drehmoment: 475 Nm • 0 bis 96 km/h: unter 5 s 

Gebrauchtwagen: Mustang fahren ab 28.000 Euro

Die stärkste Variante, der Mustang GT, holt 412 PS aus einem Fünfliter-V8.

Der Mustang der siebten Generation ist erst seit Herbst 2014 in den USA im Handel, bei uns gibt es ihn seit Sommer 2015. Bei einem so jungen Gebrauchten gibt es in der Regel keine großen Mängel. Gebrauchte Ford Mustang haben zum Großteil nicht mehr als 30.000 Kilometer runter. Am günstigsten bekommt man Modelle mit dem 2,3-Liter-Ecoboostmotor (317 PS), mit Vollausstattung gibt es den Sportwagen dann für etwa 28.000 Euro. Autos mit V6 (309 PS) sind importiert, der Motor wurde nur außerhalb Europas verkauft. Entsprechende Fahrzeuge sind für 30.000 Euro zu haben. Die stärkste Variante, der GT mit Fünfliter-V8 (412 PS), gibt es ab 35.000 Euro. Soll es ein Cabrio sein, muss man bei allen Motorisierungen noch 2000 Euro drauflegen.

Autoren: Katharina Berndt, Peter R. Fischer

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