Ford Ranger Wildtrak (2016): Fahrbericht

Ford Ranger Wildtrak (2016): Fahrbericht

— 28.06.2016

Starker Auftritt des Ford Ranger

Der Ford Ranger ist ein Pick-up, der überall durchkommt. AUTO BILD ist den Ranger als Wildtrak mit dem Fünfzylinder-Diesel gefahren!

Der Name Ford Ranger verpflichtet zu einer ordentlichen Portion Naturverbundenheit, und genau die liefert der neue Pick-up des Modelljahrs 2016. Breit- und hochbeinig thront die Karosse über dem Asphalt, der Wagen blickt aus entschlossenen Augen nach vorn, der wuchtige Grill verspricht einen kraftvollen Auftritt. Im Heck wartet die mit Kunststoff ausgekleidete Ladefläche auf rohe Holzbalken oder andere robuste Ladung. Wo ist der nächste Querfeldein-Parcours? Geduld, kommt schon noch.
Alle News und Tests zu Ford

Hochwertiges Cokcpit im Ranger. Die Topausstattungsvariante heißt Wildtrak.

Also rein ins Cockpit, am besten so: Linker Fuß aufs stabile Ranger-Trittbrett, linke Hand zum Griff in der A-Säule, und schon sitzt man im festen Teilledersitz mit Sitz- und Rückenfläche, deren Stoff zur Außenfarbe passt. Die heißt beim Testwagen Outdoor-Orange-Metallic und steht dem großen Ami, der tatsächlich in Südafrika produziert wird, gut. In den USA wird dieser Ranger gar nicht erst angeboten. Wohl zu klein. Zu klein, dieses Auto, dass über 5,30 Meter lang und gut 1,86 Meter breit ist? Und sich doch gut überschauen lässt. Schnell stellt sich am Steuer ein Wohlgefühl ein, das dick mit Leder ummantelte Lenkrad fordert ein festes Zupacken geradezu ein. Statt Mäusekino liegt ein konventioneller Tacho gut im Blick. Nur der große Touchscreen fürs Navi, allerdings nur mit der vorletzten Version Sync2 ausgestattet, weist den Weg in die aktuelle Zeit. Die Zahl der Knöpfe ist überschaubar, der Ranger zeigt keine Lust, den Fahrer zu verwirren. Das Interieur ist wertig ausgeführt, selbst das Kunstleder auf dem Armaturenbrett weist orangefarbene Stoffnähte auf, wie man sie von Ledersitzen kennt. Die höchste Ausstattungsvariante heißt Wildtrak. Darunter gibt es noch drei weitere Versionen.

Der Ranger wühlt sich durch

Kräftig ist der Ranger! Mit einem Schlüsseldreh erwacht der 3,2 Liter große Fünfzylinderdiesel zum Leben, das Sechsgang-Automatikgetriebe (der Ranger lässt sich auch mit sechs manuellen Gängen ordern) bringt die Kraft geschmeidig zu den Rädern. Wahlweise auf die Hinterachse, oder in niedriger oder hoher Geländeübersetzung auf alle vier Räder. Auf diese Weise wühlt sich der Ranger spürbar gern über enge, rutschige Feldwege. Da schwimmt der schwere Pick-up beinahe leichtfüßig auch über schweres Geläuf. Die konventionell starre Hinterachse mit Blattfedern am stählernen Leiterrahmen hat ihre dynamischen Grenzen, aber das weiß man schon vor Fahrtbeginn. Zu schnell über zu tiefe Schlaglöcher gefahren, und die Federung schlägt auf. Aber solange man Bäume umfährt, die im Weg stehen, ist dieses Auto kaum zu stoppen.

Ford Ranger Wildtrak (2016): Fahrbericht

Diesen Beitrag empfehlen

Kommentare

Datenschutz

Die Technik der Kommentarfunktion "DISQUS" wird von einem externen Unternehmen, der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen, insbesondere darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden, finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen

comments powered by Disqus
Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.