Mercedes-Benz Concept EQ/EQC (2019): Test

Mercedes-Benz Concept EQ/EQC (2019): Test

Mercedes-Benz Concept EQ/EQC (2019): Test

— 15.05.2017

So fährt die Zukunft

Mit dem Concept EQ möchte Mercedes eine neue Untermarke starten. 2019 geht es mit dem EQC los. AUTO BILD hat die Infos und durfte bereits mitfahren!

EQ steht für eine neue Untermarke bei Mercedes: Autos mit diesem Zusatz im Namen sind künftig entweder voll elektrisch oder von einem Hybrid angetrieben. Nicht ausgeschlossen, dass bald auch die starken AMG-Modelle mit zusätzlicher Elektro-Power fahren! Bis 2022, so das ehrgeizige Ziel, sollen zehn Modelle unter dem EQ-Label fahren. Und bis 2025 sollen mindestens 15 bis 25 Prozent aller Mercedes elektrisch sein. Dazu soll auch das erste Modell, der EQC, gehören, für den der Concept EQ Pate steht. Derzeit verfügt das Showcar über 300 kW, das sind gut 407 PS. So würde der EQC zum Tesla-Konkurrenten, denn dank rund 70 kWh starker Akkus und zwei Elektromotoren an Vorder- und Hinterachse soll das Serienmodell bis zu 500 Kilometer Reichweite haben.

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Concept EQ wird zu EQC

Das Heck der Studie erinnert nicht zufällig an den Mercedes GLC.

Wenn sich der Mercedes Concept EQ beim Vorbeifahren in einem Fenster spiegelt, weiß man: Hier beginnt die Zukunft. Denn das flach geduckte SUV-Konzept mit Hochglanzlack gibt eine Vorahnung darauf, wie futuristisch die Stuttgarter ab 2019 durchstarten werden. Seine Premiere hatte der Concept EQ schon im Herbst 2016 auf dem Pariser Autosalon. Breite Schultern, mächtige Räder, eine fast fugenlose Kontur mit Scheibenwischern unter einer Klappe und keine Türgriffe – sieht ziemlich abgefahren aus. Im Format erinnert die Studie an den aktuellen GLC – wenn sie 2019 in Serie kommt, soll sie auch den Namen EQC tragen. Ganz im Sinne der aktuellen Mercedes-Nomenklatur: Das A im Namen für die kleinsten Modelle über B, C, E und S – je weiter hinten der Name im Alphabet steht, desto größer das Auto.

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Die Studie ist fahrtüchtig

Und dass Mercedes es ernst meint, zeigt sich beim Ortstermin: Das Concept kann fahren! Natürlich muss er noch wie ein rohes Ei behandelt werden, und nur ein Werksfahrer darf hinter dem Lenkrad sitzen. Doch bis zum Marktstart in zwei Jahren ist ja noch Zeit. Aber dann will Mercedes nicht nur beim Thema Elektromobilität, sondern auch beim Thema Bedienkonzepte voranpreschen: Das Cockpit des Concept EQ hat beinahe keine Knöpfe. Nur die Hebel hinter dem Lenkrad erinnern an klassische Autos. Ansonsten dominiert ein riesiges Display, das im Gegensatz zu E- und S-Klasse ohne Steg in der Mitte auskommt. Hier werden alle Fahrinformationen angezeigt – die klassische Tuben-Ansicht wie bei analogen Instrumenten spielt kaum noch eine Rolle. Große 3D-Karten weisen bei der Navigation den Weg, auf Wunsch lassen sich beispielsweise umliegende Restaurants farblich hervorheben.

Futuristisches Cockpit ohne Schalter

Das Cockpit des Concept EQ wirkt futuristisch und kommt beinahe völlig ohne Knöpfe aus.

Eine große Rolle soll Licht spielen. Bei einer steigenden Informationsdichte von außerhalb zeigen beispielsweise Farbwechsel, dass sich etwas an der Umwelt verändert. Eine breite Leiste unterhalb der Windschutzscheibe soll durch Farbwechsel anzeigen, wenn sich am Umfeld etwas verändert. Beleuchtete Lüftungsdüsen zeigen durch einen langsamen Wechsel von blau auf rot an, wenn die Temperatur erhöht wird. Und auch das funktioniert ohne Schalter: Auf Armhöhe des Fahrers gibt es ein weiteres Touchdisplay, mit dem die Beleuchtung, die Musik und auch das Klima reguliert werden. Ein Fingerstreif von links nach rechts lässt die Temperatur steigen, mit einer Bewegung von unten nach oben pustet das Gebläse stärker. Auch für die Fondpassagiere gibt es große Bildschirme an den Rückseiten der Vordersitze. Welche Optionen es dann in die Serie schaffen? Schließlich sehen unsere Gesetze vor, dass beispielsweise die Warnblinkanlage immer mit einem Knopf an- und ausgeschaltet wird. Doch dass das Design extrem reduziert sein wird – das ist sicher.

Mercedes-Benz Concept EQ/EQC (2019): Test

Stichworte:

Studie

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