Neue SUVs: Kompaktklasse (bis 2020)

Neue SUVs: Kompaktklasse (bis 2020)

Mercedes GLA II/EQA (2019): Vorschau und Technik

— 20.07.2017

Der GLA wird erwachsener

Der nächste Mercedes GLA wird hübscher, besser und deutlich geräumiger. Ein Jahr nach dem herkömmlichen SUV folgt die die Elektro-Version EQA.

Die XXL-Version für China hat zehn Zentimeter mehr Radstand.

Der aktuelle Mercedes GLA verkauft sich wie geschnitten Brot. Der Nachfolger dürfte diesen Erfolg bestätigen, denn er ist das hübschere und bessere Auto. Die deutlich höhere Dachpartie verspricht in Kombination mit der geringfügigen Verlängerung von Radstand und hinterem Überhang mehr Platz im Fond und im Kofferraum. Für China ist zusätzlich eine Variante mit um zehn Zentimeter verlängertem Radstand und sieben Sitzen geplant.

Gegenüber dem Vorgänger kehrt Ruhe ein in das wilde Spiel der Linien, Fugen, Kanten und Flächen. Einen ersten Ausblick auf das Design seiner neuen Kompakten hat Mercedes auf der Shanghai Auto 2017 mit dem Concept A Sedan gegeben. Komplett neu ist das Interieur – ohne mechanische Instrumente, Comand-Controller, Aufsatzmonitor. Dafür mit frei programmierbarem Zentraldisplay, Universalschnittstelle für verschiedenste Endgeräte, stark verbesserter Sprachbedienung und einer Vielzahl von Assistenzsystemen.

Technisch bleibt der neue GLA ein herkömmliches Auto mit Benzin- oder Dieselmotor und Front- oder Allradantrieb. Dabei bleibt es zunächst auch bei den bekannten Triebwerken: Während der Einstiegsdiesel mit 122 PS eher auf Genügsamkeit getrimmt ist, steht das auf 408 PS leistungsgesteigerte AMG-Kraftwerk ausgesprochen gut im Futter.

Geänderte Designsprache für alternative Antriebe

Die elektrisierte Variante des GLA heißt EQA und orientiert sich am Baukastenprinzip der EQ-Studie (im Bild) vom Oktober 2016.

Alternative Antriebe finden wir im EQA-SUV (ab 2020), der sich am Baukastenprinzip der EQ-Studie vom Oktober 2016 orientiert. Das heißt, er bekommt ein eigenständiges Design mit den typischen Erkennungsmerkmalen eines Null-Emission-Mercedes. Die fünfsitzige Karosserie nimmt dabei sogar Anleihen am aktuellen GLA, denn sie wird flacher, windschnittiger, kompakter. Für ein markantes Plus an Platz sorgt der E-Antrieb mit kompakt bauendem Motor und Unterflurakkus. Das Volumenmodell mit 60-kWh-Batterie und 150 kW starker E-Maschine ist für 400 Kilometer Reichweite ausgelegt. Mit geschätzt 40.000 Euro gehört der EQA zu den teuersten Modellen der Crossover-Baureihe. Wer sparen möchte und mit knapp 100 Kilometer Elektroreichweite zurechtkommt, kann auf einen in Summe etwa gleich starken Plug-in-Hybriden mit elektrifizierter Hinterachse und Neungang-Doppelkuppler ausweichen.

Mercedes GLA II/EQA (2020): Vorschau und Erlkönig

Mercedes GLA Erlkönig Mercedes GLA Erlkönig Mercedes GLA Erlkönig

Neue Mercedes (2017, 2018, 2019, 2020 und 2021)

Autoren: Georg Kacher, Stefan Voswinkel, Michael Gebhardt

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