Reifenwechsel

— 22.11.2011

So leicht geht der Reifenwechsel

Hier zeigt AUTO BILD-Redakteur Stefan Szych, wie einfach Räder zu montieren sind. Schaffen Sie auch! Sie müssen nur unsere 13 Punkte beachten – und brauchen passendes Werkzeug.

Ich gebe es ja zu: In Sachen Reifenwechsel bin ich faul. Statt selbst Hand anzulegen, zahle ich der Werkstatt im Frühjahr und Herbst jeweils 45 Euro. Bis jetzt. Denn ich habe beschlossen: Das kann ich selbst, investiere 20 Euro in einen Rangierwagenheber und 20 Euro in einen Drehmomentschlüssel. Nach einer Stunde schrauben weiß ich: So leicht habe ich selten Geld gespart. Nach Abzug der Anschaffungskosten sind es zwar erst mal nur fünf Euro, ab nächstem Frühjahr dafür umso mehr. Und ganz nebenbei habe ich beim Räderwechsel mein nächstes Projekt gefunden: den verrosteten Endschalldämpfer. Der muss jetzt auch neu ...

Dieses Werkzeug brauchen Sie

Radschlüssel oder Radkreuz: Mit diesem Werkzeug lösen Sie die Radmuttern. Der einfache Radschlüssel liegt beim Bordwerkzeug. Ein Radkreuz kostet im Zubehör- oder Baumarkt etwa zehn Euro.

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Reifen für jede Sitution

Kommentare zum Artikel (5)

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Hugo
06.12.2011, 14:14Uhr

Die Radmuttern der Sommerräder passen nicht immer auf die Winterräder - für Stahlfelgen braucht man andere Muttern als für Alus.

LCV
06.12.2011, 13:54Uhr

China-Rangierheber? Bekannter bockte Auto so auf, dass er beide Räder abnehmen konnte. Kurz darauf gab die Dichtung auf und das Auto lag auf den Bremsscheiben. Es waren mehrere starke Männer nötig, um den Wagen anzuheben. Solches Spielzeug nicht ohne ein Paar Unterstellböcke verwenden!

rabek45
05.12.2011, 21:23Uhr

Oft sitzen Räder auch nach Lösen der Muttern bombenfest - da helfen nur schwerer Gummihammer oder dickes Kantholz. Zur Vorbeugung die Kontaktflächen z.B. mit Kupferpaste behandeln. Platz für die Sommerräder ist auch erforderlich zur fachgerechten Lagerung. Handschuhe nicht vergessen! Wer alles hat, mag Geld sparen-ansonsten zum Profi, ist schneller und sicherer.

rabek45
05.12.2011, 21:22Uhr

Stefan, das Wichtigste ist erst mal ein ebener und befestigten Platz! Die heimische Garage ist oft viel zu eng für siches Arbeiten. Einfahrt -noch dazu mit Gefälle- wie auch Straßenrand sind ebenso brandgefährlich und tabu! Also z.B. sonntags Parkplatz am Einkaufscenter aufsuchen.

Centurion
23.11.2011, 18:17Uhr

Siehe Bild 4: Hier fehlt m.M.n. ein dünner Gummi- oder Holzblock zwischen Wagenheber und Karosse. Verhindert tiefe Kratzer und Lackabplatzer (Rostgefahr) und sorgt dafür, daß der Wagenheber nicht so leicht abrutscht. Generell: die meist am Schweller gekennzeichneten Lastaufnahmepunkte genau beachten.

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