VW enthüllt den neuen Passat B8 (2014)

VW Passat B8: Autosalon Paris 2014

— 07.07.2014

VW enthüllt den neuen Passat

Volkswagen zeigt noch vor der Premiere auf dem Autosalon Paris die ersten Bilder vom neuen Passat. Mit dabei: der neue Kombi Passat Variant!

Video: VW Passat B8 (2014)

Erster Eindruck vom neuen Passat

Auf dem Autosalon Paris 2014 wird Volkswagen die achte Generation des VW Passat präsentieren. Die ersten offiziellen Bilder und Infos zum Passat B8 zeigt VW schon jetzt: Anders als bei Generation sieben handelt es sich nicht um ein großes Facelift, sondern um ein komplett neues Auto – gebaut auf einer neuen Plattform, die Stylisten und Technikern mehr Freiheiten ermöglicht. Das Gewicht sinkt um bis zu 85 Kilogramm, außerdem sind laut VW sämtliche Motoren neu – sie sollen bis zu 20 Prozent sparsamer sein. Auch die Einstiegspreise stehen schon fest: Die Limousine startet ab 25.875 Euro, für den Variant werden mindestens 26.950 Euro fällig. Weitere Preise zum Passat B8 finden Sie hier!

VW Passat B8 (Autosalon Paris 2014): Sitzprobe

Der neue Passat wird mit zehn direkteinspritzenden Turbomotoren und einem Leistungsspektrum von 120 PS bis 280 PS zu haben sein. Erstmals gibt es einen Plug-in-Hybriden (211 PS Systemleistung), der 50 Kilometer weit rein elektrisch fahren soll. Auch Dieselfreunde kommen auf ihre Kosten, der stärkste Selbstzünder leistet satte 240 PS.

Der Passat wird nicht länger – aber der Radstand wächst

Der Radstand wächst um 79 Millimeter auf 2,79 Meter – das verspricht einen Komfortgewinn.

Der Passat ist ein weltweiter Bestseller, 2013 wurden 1,1 Millionen Exemplare (mit allen möglichen Ablegern) verkauft. Große Experimente wagt VW deshalb nicht: Das Design bleibt klassisch gezeichnet, optisch wird aus dem Passat ein kleiner Phaeton. Faktisch ist die Limousine 4767 Millimeter lang und damit zwei Millimeter kürzer als der Vorgänger. Gleichzeitig wird der Radstand um 79 Millimeter auf 2,79 Meter verlängert, das verspricht einen Komfortgewinn. Dabei wandern die Vorderräder 29 Millimeter in Richtung Frontstoßfänger, die Hinterräder um 17 Millimeter in Richtung Heckstoßfänger. Die Fahrgastzelle ist 33 Millimeter länger, das sorgt für kürzere Karosserieüberhänge. Gleichzeitig wird der Passat um 14 Millimeter niedriger (1456 Millimeter) und zwölf Millimeter breiter (1832 Millimeter). So steht die Wolfsburger Mittelklasse satt auf der Straße, dezente Lichtkanten und Knicke lassen den Passat B8 breiter und flacher wirken, als er tatsächlich ist.

Der Passat Highline leuchtet serienmäßig mit LED

Beim Passat Highline sind serienmäßig LED-Scheinwerfer an Bord. Das Tagfahrlicht setzt wie die Heckleuchten ebenfalls auf LEDs.

Wie bisher wird der Passat in den drei Ausstattungsversionen Trendline, Comfortline und Highline angeboten. Beim Highline sind serienmäßig LED-Scheinwerfer an Bord. Das Tagfahrlicht setzt wie die Heckleuchten ebenfalls auf LEDs. Das Hauptfeld des Tagfahrlichts übernimmt auch die Blinkfunktion – dabei kommen zwölf LEDs zum Einsatz, die weiß oder gelb leuchten können. Daneben gibt es als Extra noch zwei weitere Ausbaustufen des LED-Lichts, die mit ihrer speziellen Signatur für einen besonders markanten Eindruck erzeugen sollen. Das Heck kommt bei den Top-Varianten mit trapezförmigen Chromblenden der Abgasanlage, bei der R-Version sind die Rückleuchten abgedunkelt.

Der Kombi Passat Variant schluckt bis zu 1780 Liter Gepäck

In der Kombi-Version Passat Variant steigt das Kofferraumvolumen um 47 auf 650 Liter. Wird der Kofferraum bis unter das Dach beladen, steigt das Volumen auf 1780 Liter. Die Limousine schluckt 586 Liter, das sind 21 Liter mehr als beim Vorgänger.

Autosalon Paris 2016: Highlights

Klassische Luftausströmer gibt es nicht mehr, sie sind als funktionelles Dekorelement wie ein Band über die gesamte Breite des Interieurs integriert.

Innen wird der Passat eine Spur edler: Dabei fällt der Armaturenträger relativ schlank aus und mündet in die Türverkleidungen. Klassische Luftausströmer gibt es nicht mehr, sie sind als funktionelles Dekorelement wie ein Band über die gesamte Breite des Interieurs integriert. Unterhalb von Luftausströmer und Dekorblende folgt ein extrem flach ausgeführter Leuchtstreifen (Ambiente-Licht), der sich in den Türen fortsetzt – hier stehen drei Farben zur Wahl.
Das kostet der neue Passat: Preisliste VW Passat B8

Im VW Passat hält das Virtual Cockpit à la Audi Einzug

Wie im "Virtual Cockpit" von Audi lassen sich die Instrumente weitgehend frei programmieren.

Im neuen Passat bringt VW erstmals ein als Volldisplay aufgebautes Kombiinstrument mit interaktiver Darstellung auf den Markt: Beim sogenannten Active Info Display werden die Instrumente rein virtuell per Software realisiert. Nur die im unteren Teil des Displays angeordneten Symbolleuchten sind weiterhin "Hardware". Als erster VW wird der Passat künftig auch mit einem Head-up-Display zu haben sein. Ebenfalls neu ist ein "Rear Seat Entertainment"-Paket: Im Kern ist das eine App, die das Infotainmentsystem mit Tablet-Computern kompatibel macht. Via WLAN können die Tablets dabei auf verschiedenste Funktionen zugreifen. Zum Paket gehört auch eine Tablet-Halterung samt Stromanschluss.

Assistenzsysteme: Von "Area View" bis "Trailer Assist"

Im Passat Variant steigt das Kofferraumvolumen um 47 auf 650 Liter. Die Limousine schluckt 586 Liter, das sind 21 Liter mehr als beim Vorgänger.

Die Liste der Assistenz- und Komfortsysteme ist lang. So gibt es eine modernere Version des "Area View" – die die Video-Parkhilfe aus Vogelperspektive kommt künftig mit einer höheren Kameraauflösung, Hinderniserkennung und "3D-Birdview"-Perspektiven. Mit dem "Park Assist" findet der Passat allein in Parklücken, der "Side Assist" hilft beim Ausparken und erkennt andere Fahrzeuge, die sich von hinten nähern. Hilfe beim Rangieren mit Anhänger bietet ein "Trailer Assist". Ein Stauassistent soll Stau- oder Stop-and-go-Fahrten komfortabler machen – inklusive Spurhaltesystem (Lane Assist) und automatischer Distanzregelung.

Wenn der Passat-Pilot pennt, greift die Notbremse

Ein weiteres System, bei dem Lane Assist und ACC zu einem neuen Assistenzsystem verschmelzen, ist der "Emergency Assist": Sobald die Sensoren erkennen, dass der Fahrer weder Lenk-, Brems- noch Beschleunigungsaktivitäten zeigt, leitet das System in verschiedenen Eskalationsstufen zunächst das Wachrütteln des Fahrers und in der Folge einen Nothalt ein. Der neue VW Passat kann ab 10. Juli 2014 bestellt werden. VW Passat, Volvo XC90, Ford Edge, Jaguar XE, C 63 AMG, Skoda Fabia, Opel Corsa & Co. – alle neuen Autos vom Pariser Salon gibt es ab sofort in der neuen AUTO BILD 27/2014. Dazu: Großer Diesel-Vergleich – Audi A6 gegen BMW 5er, Volvo S80 und Mercedes E-Klasse. Und: BMW i8 im ersten Härtetest sowie exklusiver Fahrbericht vom neuen Audi TT.

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