Bereits zum 25. Mal haben wir den Allrad-Award vergeben und die besten 4x4-Autos des Jahres ausgezeichnet. Leser und Redaktion haben ihre Favoriten in sieben Kategorien gewählt. Welche Modelle mit ihren 4x4-Fähigkeiten die Konkurrenz hinter sich lassen, zeigen wir hier.
Bild: Hersteller
Jede Stimme zählt! Bereits zum 25. Mal haben wir den Allrad-Award vergeben und die besten 4X4-Autos des Jahres ausgezeichnet. Je mehr Modelle verschiedene Hersteller in einer Kategorie anbieten, umso größer war auch die Anzahl der Kandidaten, die darin zur Wahl standen.
So sehen Sieger aus! Stolz präsentieren die Verantwortlichen der Auto-Industrie ihre Sieger-Trophäen.
Bild: Fredrik von Erichsen
Dabei bestimmten Sie, liebe Leserinnen und Leser, Ihre Favoriten in den sieben Kategorien Klassische Geländewagen, SUV, Große SUV, Elektro-SUV, Große Elektro-SUV, Pick-ups sowie Allrad-Busse und -Vans. Zusätzlich zum Gesamtsieger in jeder Kategorie zeichnen wir traditionell jeweils den Importsieger aus, sofern dieser nicht sogar Gesamtsieger geworden ist.
Diese sieben Leserwertungen haben wir um die drei Redaktionspreise Preis/Leistung, Allrad-Newcomer und Allrad-Klassiker ergänzt. Über alle Kategorien hinweg kürten wir in Summe somit 16 Gewinner auf einer Gala in den Räumen des AvD in Frankfurt am Main.
AUTO BILD feiert in diesem Jahr nicht nur seinen 40. Geburtstag, sondern auch die Verleihung des Allrad Awards 2026. In den Räumen des AvD in Frankfurt kam die Autobranche zusammen, um seine 4x4-Helden gebührend zu feiern.
Bild: Fredrik von Erichsen
Chefredakteur Robin Hornig begrüßt zusammen mit Moderator Stefan Müller (Geschäftsführer B&M Marketing) die Gäste und gibt Einblicke in die AUTO BILD Redaktion.
Bild: Fredrik von Erichsen
Ein echter Seriensieger in der Gunst der Leser ist die Mercedes G-Klasse. Sie verbucht erneut den Gesamtsieg in der Kategorie Klassische Geländewagen. Darüber hinaus gewinnt Mercedes mit dem GLC den Gesamtsieg der Elektro-SUV – während BMW mit dem X3 bei den SUV und dem X5 bei den Großen SUV gleich zwei Gesamtsiege abräumt.
Als bester Importeur bei den SUV geht der Skoda Kodiaq hervor; bei den Elektro-SUV sichert sich der Skoda Elroq den Importsieg. Die Pick-up-Wertung gewinnt der Ford Ranger, als bester Importeur triumphiert Toyota mit dem Hilux. Über den Gesamtsieg der Allrad-Busse und Vans darf sich erneut Mercedes freuen: Die V-Klasse liegt in der Lesergunst ganz vorn. Mangels Konkurrenz gibt es in dieser Kategorie keinen Importsieger.
Toyota feiert ein historisches Jubiläum. Der legendäre Land Cruiser, 1951 zunächst noch BJ genannt, ist unser Allrad-Klassiker 2026 – und wird in diesem Jahr 75 Jahre alt.
Bild: Hersteller
Die Redaktionspreise vergeben wir in eigenständigen Kategorien. Hinsichtlich Preis/Leistung überzeugt der Dacia Bigster unsere Allrad-Experten, während wir den Porsche Cayenne Turbo Electric in diesem Jahr zum Allrad-Newcomer küren. Als besten Allrad-Klassiker ehren wir den Toyota Land Cruiser von 1951 – damals noch BJ genannt.
Warum welches Modell als bestes Allradauto des Jahres 2026 in seiner Kategorie ausgezeichnet wurde, erfahren Sie in der nachfolgenden Bildergalerie.
Bildergalerie
Alle Sieger im Überblick
Alle Sieger im Überblick
1/16
Klassische Geländewagen, Platz 1 gesamt: Mercedes G-Klasse Die G-Klasse bleibt eine feste Größe abseits befestigter Straßen. Mercedes hat den den kantigen Offroader über Dekaden weiterentwickelt. Neben den Verbrennern bieten die Schwaben den vollelektrischen G 580 EQ mit 587 PS an. Dieser wühlt sich dank virtuellen Sperren und Geländeuntersetzung durch unwegsames Terrain. Mit größerer Batterie und höherer Ladeleistung ist er ins neue Modelljahr gestartet. Die Leserstimmen sichern ihm den erneuten Gesamtsieg.
Bild: Hersteller
2/16
Klassische Geländewagen, Platz 1 Importeur: Toyota Land Cruiser Der Land Cruiser der Baureihe J25 holt den Importsieg. Er verbindet Retro-Design mit bewährter Technik. Anstatt auf empfindliche Touchscreens zu setzen, verbaut Toyota im Cockpit handfeste Schalter und Knöpfe. Ein 2,8-Liter-Turbodiesel mit 204 PS treibt den Japaner an. Der permanente Allradantrieb macht ihn zu einem fähigen Begleiter im Gelände.
Bild: Hersteller
3/16
SUV, Platz 1 gesamt: BMW X3 In der SUV-Klasse setzt sich der neue BMW X3 an die Spitze. Mit dem intelligenten xDrive-Allradantrieb verteilt er die Kraft bedarfsgerecht zwischen den Achsen. BMW bietet effiziente und durchzugsstarke Motorisierungen von den 208-PS-Einstiegsmodellen bis hin zum 398 PS starken M50. Der kann Sport – und beschleunigt in 4,6 Sekunden auf 100 km/h.
Bild: Hersteller
4/16
SUV, Platz 1 Importeur: Skoda Kodiaq Der Skoda Kodiaq sichert sich in der aktuellen Generation den Importsieg. Ausgestattet mit einem modernen 4x4-Antrieb meistert er den Alltag und widrige Bedingungen. Die Allrad-Modelle starten als 204 PS starker Benziner oder 193 PS starker Diesel und gipfeln im RS-Modell mit 265 PS. Der Kodiaq schluckt zudem ordentlich Gepäck: Das Kofferraumvolumen fasst großzügige 910 bis 2.105 Liter und wird damit auch hohen Platzanforderungen gerecht.
Bild: Hersteller
5/16
Große SUV, Platz 1 gesamt: BMW X5 Eine Klasse höher dominiert der BMW X5 bei den Großen SUV. Er bietet Langstreckenkomfort und souveränen Vortrieb. Dank serienmäßigem xDrive-Allrad meistert er auch rutschigen Untergrund. Beliebt ist der Plug-in-Hybrid xDrive50e. Er stellt 489 PS Systemleistung und 700 Nm Drehmoment bereit und legt rein elektrisch rund 80 bis 100 Kilometer zurück.
Bild: Hersteller
6/16
Große SUV, Platz 1 Importeur: Range Rover Sport
Der Range Rover Sport holt den Titel als bester Importeur seiner Klasse. Sein Allradsystem leistet im schweren Gelände ganze Arbeit, während der Innenraum hochwertige Materialien bietet. Die Kraft liefert beispielsweise der P550e Plug-in-Hybrid. Er kombiniert einen 3,0-Liter-Reihensechszylinder mit einem E-Motor. Das ergibt 550 PS und 800 Nm und verhilft in 4,9 Sekunden auf Tempo 100.
Bild: Hersteller
7/16
Elektro-SUV, Platz 1 gesamt: Mercedes GLC Bei den Elektro-SUV fährt der Mercedes GLC als Allrad-Stromer nach vorn. Mit getrennten Elektromotoren an Vorder- und Hinterachse bietet er ein agiles Fahrverhalten bei hohem Gripniveau. Die Topmodelle leisten bis zu 490 PS und beschleunigen den SUV in knapp 4,3 Sekunden auf 100 km/h.
Bild: Hersteller
8/16
Elektro-SUV, Platz 1 Importeur: Skoda Elroq Der brandneue Skoda Elroq schlägt direkt ein und holt den Importsieg. Als kompakter und geräumiger Stromer überzeugt er mit bekannten Skoda-Qualitäten. In der Allradversion sorgen zwei E-Motoren für den Vortrieb. Das System leistet 286 PS bei 545 Nm Drehmoment und greift auf eine 82-kWh-Batterie für alltagstaugliche Reichweiten zurück.
Bild: Hersteller
9/16
Große Elektro-SUV, Platz 1 gesamt: Audi Q6 e-tron Der Audi Q6 e-tron holt den Gesamtsieg bei den großen E-SUV. Seine 800-Volt-Architektur ermöglicht schnelles Laden, während der elektrische quattro-Antrieb für Fahrdynamik sorgt. Das Topmodell SQ6 quattro generiert bis zu 517 PS Systemleistung und absolviert den Sprint auf 100 km/h in kurzen 4,4 Sekunden.
Bild: Hersteller
10/16
Große Elektro-SUV, Platz 1 Importeur: Volvo EX90 Der Volvo EX90 ist der Importeurs-Sieger. Der Twin Motor-Allradantrieb sorgt für Leistungsreserven von bis zu 517 PS in der stärksten Ausführung. Moderne Sensoren heben das Sicherheitsniveau, während im Innenraum bis zu sieben Personen Platz finden.
Bild: Hersteller
11/16
Pick-ups, Platz 1 gesamt: Ford Ranger Der Ford Ranger verteidigt seinen Gesamtsieg bei den Pick-ups, wozu maßgeblich der neue Plug-in-Hybrid beigetragen haben dürfte. Ford kombiniert hier einen Benziner mit einem Elektromotor zu 281 PS Systemleistung und 697 Nm Drehmoment. Damit zieht der Pritschenwagen weiterhin 3,5 Tonnen Anhängelast und kann über die integrierte Stromquelle "Pro Power Onboard" externe Werkzeuge betreiben. Wer klassische Verbrenner bevorzugt, wählt aus einer Palette vom 170-PS-Diesel bis zum 292 PS starken Raptor-Modell.
Bild: Hersteller
12/16
Pick-ups, Platz 1 Importeur: Toyota Hilux Der Toyota Hilux sichert sich den Titel als bester Import-Pick-up. Der robuste 4x4-Antrieb spielt seine Stärken im unwegsamen Gelände aus. Ein 2,8-Liter-Diesel treibt ihn an. Toyota bietet diesen auch als Mildhybrid-Variante mit 204 PS an. Er trägt eine Tonne Nutzlast und zieht ebenfalls 3,5 Tonnen Anhängelast.
Bild: Hersteller
13/16
Allrad-Busse und -Vans, Platz 1 gesamt: Mercedes V-Klasse Die V-Klasse gewinnt ihre Kategorie souverän. Der 4Matic-Allradantrieb unterstützt den Van, den Familien und Transportunternehmen gleichermaßen schätzen. Mercedes bietet den Allradantrieb optional für Dieselmotoren mit 163, 190 und 237 PS an. Mangels Konkurrenz vergeben wir in dieser Kategorie keinen Importsieg.
Bild: Hersteller
14/16
Redaktionspreis Preis/Leistung: Dacia Bigster Dacia greift weiter mit dem Bigster an. Der SUV sichert sich unseren Redaktionspreis für das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Neu und einzigartig ist der Hybrid-G 150 4x4, der ab 30.690 Euro zu haben ist. Dacia vereint hierbei ein 154 PS starkes Hybridsystem mit bivalentem Benzin-/Autogas-Betrieb (LPG) und elektrischer Hinterachse. Sechs wählbare Fahrmodi passen den Allradantrieb an den Untergrund an.
Bild: Hersteller
15/16
Redaktionspreis Allrad Newcomer: Porsche Cayenne Turbo Electric DaPorsche elektrifiziert seinen großen SUV. Der neue Cayenne Turbo Electric ist unser Allrad-Newcomer 2026. In der Spitze leistet der Elektriker mit aktivierter Launch Control 1.156 PS – und ist damit der stärkste Serien-Porsche aller Zeiten. Ebenso sind 1.500 Nm Drehmoment ein Wort. Er beschleunigt in 2,5 Sekunden auf Tempo 100 – das ist Formel-1-Niveau. Mit dem optionalen Offroad-Paket deckt er vom Offroader bis zum Supersportwagen alles in einem Auto ab – und zieht mit optionaler Anhängerkupplung zudem noch schwere 3,5 Tonnen.
Bild: Hersteller
16/16
Redaktionspreis Allrad-Klassiker: Toyota Land Cruiser 1. Generation Toyota feiert ein historisches Jubiläum. Der legendäre Land Cruiser, 1951 zunächst noch BJ genannt, ist unser Allrad-Klassiker 2026 – und wird in diesem Jahr 75 Jahre alt. Als Ur-Ahn der Land-Cruiser-Baureihe legte er den Grundstein für eine beispiellose Erfolgsgeschichte. Ein 3,4-Liter-Reihensechszylinder treibt den rustikalen Geländewagen mit 85 PS an. Er kletterte kurz nach seiner Vorstellung bis zur sechsten Station des Mount Fuji hinauf – ein eindrucksvoller Beweis seiner Leistungsfähigkeit. Bis heute prägt diese robuste DNA das Offroad-Erbe der japanischen Marke.