Förder-Schnäppchen: neue E-Autos für unter 15.000 Euro
Diese Elektroautos werden dank Förderung supergünstig!

Neue Autos sind zu teuer? Das mag für viele Modelle gelten. Nun ermäßigt die staatliche Kaufförderung einige neue Elektroautos extrem – Autos werden günstig wie seit Jahrzehnten nicht. Diese E-Autos rutschen unter 15.000 Euro!
Bild: DPA
Der Automarkt wird Käufermarkt: Seit Kurzem ist die Förderplattform vom Bund freigeschaltet – das bedeutet bis zu 6000 Euro staatlicher Zuschuss beim Kauf eines neuen Elektroautos. Parallel dazu bieten Hersteller Sonderrabatte. Zusammen reduziert sich der Preis einiger E-Auto-Modelle um 10.000 und mehr Euro.
Das führt bei den günstigsten Offerten zu Preisen wie vor 25 Jahren. Ein Beispiel: 2001 kostete der Kleinwagen-Bestseller VW Polo 4 in seinem ersten Modelljahr in der Benziner-Basis ab 11.225 Euro. Die günstigste Version des vollelektrischen Citroen ë-C3 bei Abzug der vollen Kaufförderung und des Werksrabatts ist aktuell ab 8140 Euro zu haben.
Damit ist der Kleinwagen-SUV-Crossover aus Frankreich derzeit der günstigste Neuwagen auf dem europäischen Markt. Aber es gibt noch weitere Schnäppchen für unter 15.000 Euro. Sie gelten vorläufig bis 30. Juni 2026, sofern die Offerten der Hersteller nicht verlängert werden – und sind auf teilnehmende Händler beschränkt. Hier die attraktivsten Angebote!
Citroën ë-C3 You 12.000 Euro günstiger
Der ë-C3 ist ein viertüriger Crossover aus Kleinwagen und SUV mit 113 PS starkem Frontantrieb. Mit dem kleineren von zwei Akkus, der 30 kWh speichern kann, sind bis zu 212 km Reichweite drin – genug für durchschnittliche Pendler-Distanzen.

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Neu kostet das Basismodell ë-C3 You derzeit nach Preisliste ab 20.140 Euro. Bei vollem Abzug des 6000-Euro-Bonus und den zusätzlichen bis zu 6000 Euro Ermäßigung von Citroën sinkt der Einstiegspreis des ë-C3 auf 8140 Euro. Damit dürfte das Auto der zurzeit günstigste Neuwagen auf dem deutschen Markt sein.
Fürs Geld gibt's ein üppig ausgestattetes Sondermodell mit manueller Klimaanlage, elektrischen Fensterhebern vorn, Notbremsassistent mit Kollisionswarner, aktivem Notbremsassistenten sowie Verkehrszeichenerkennung.
Fahrzeug-Deals
Dacia Spring um maximal 9000 Euro ermäßigt
Dacia bietet noch immer eine beachtliche Ermäßigung für seinen vollelektrischen Kleinstwagen Spring: 2500 Euro Preisabzug gibt es bei Barkauf und sogar 3000 Euro bei Leasing oder Finanzierung. Allerdings ist das Angebot auf die Topversion "Extreme" beschränkt, da das Basismodell nicht mehr verfügbar ist. Damit reduziert sich der Brutto-Grundpreis inklusive Kaufförderung vom Bund auf 10.700 Euro.

Der Dacia Spring ist derzeit nur in der leistungsstärkeren – und teureren – Version "Extreme" erhältlich.
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Dafür gibt es den 3,70 Meter langen Spring mit 102-PS-Motor an den Vorderrädern, der das Auto auf bis zu 125 km/h beschleunigt. Bei zurückhaltender Fahrweise hat der 24,3 kWh große Akku genügend Saft für 226 km. In rund 37 Minuten lädt man den Speicher an einer Schnellladesäule von 10 auf 80 Prozent auf.
Fiat 500 Elektro mit Kaufförderung ab 15.000 Euro
Fiat fördert von sich aus den Kauf vollelektrischer Neuwagen – dank "Händlerbonus" und maximaler Förderung kostet der Kleinwagen Fiat 500 Elektro ab 14.990 Euro – also 10.000 Euro unter Listenpreis, und unter der magischen Grenze von 15.000 Euro.

Das günstigste Elektromodell von Fiat, der kugelige Zweitürer 500 Elektro, unterschreitet in der Basisversion gerade noch die 15.000-Euro-Preisgrenze.
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Dafür bekommt man das günstigste Modell, seit 2020 auf dem Markt. Es hat einen 23,8 kWh großen Akku, der einen 95 PS starken Elektromotor antreibt. Spitzentempo: 135 km/h. Die Reichweite bei maßvollem Tempo beträgt bis zu 190 km (nach Prüfnorm WLTP).
Twingo als Basismodell für 13.990 Euro
Der kleine Twingo elektrisiert alte und junge Fans: Er sieht dem Ur-Twingo, gebaut 1993 bis 2007, sehr ähnlich. Wie der erste Twingo hat er eine verschieb- und klappbare Rücksitzbank. Und auch preislich kommt Renault den Nostalgikern entgegen: Ab 19.990 Euro gibt's den elektrischen Erben.

Gelungenes Retrodesign: Das Gesicht des Renault Twingo E-Tech kommt dem des Ur-Twingo sehr nah.
Bild: Renault
Wer die volle Kaufförderung erstattet bekommt, landet folglich bei 13.990 Euro. Dafür gibt's den 3,78 Meter langen – also nur 35 cm längeren – e-Twingo mit 82 PS und einem 27,5 kWh großen Lithium-Eisenphosphat-Akku. Der verleiht dem Viersitzer bis zu 262 km Reichweite (nach WLTP). Zur Ausstattung gehören immerhin manuelle Klimaanlage und Parkpiepser hinten.
MG mit "Hot Deals" für alle Elektroautos
Auch der chinesische Hersteller MG rabattiert seine Modelle parallel zur Kaufförderung. Bis 30. Juni gibt es die "Hot Deals"; sie bedeuten pauschal 6000 Euro Abzug auf den Listenpreis. Mit maximaler Förderung verdoppelt sich die Ersparnis.

Der MG ist das einzige kompakte E-Auto in der Liste: Mit 4,28 Meter Länge hat er ein ähnliches Format wie der VW ID.3.
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Damit sinkt zum Beispiel der Einstiegspreis vom günstigsten MG, dem kompakten MG4 Urban im Format des VW ID.3, auf 12.990 Euro. Dafür gibt es den 4,39 Meter langen Viertürer mit 160 PS (Frontantrieb), der aus einem 43 kWh großen Lithium-Eisenphosphat-Akku ausreichend Energie für bis zu 416 km (berechnet nach Prüfnorm WLTP) Reichweite gewinnt.
BYD Dolphin Surf zum Tiefstpreis
BYD gewährt aktuell seinen "E-Bonus" bis 30. Juni, er wird ebenfalls parallel zur staatlichen Prämie gewährt. Dabei kommt insbesondere der 3,78 Meter lange Kleinstwagen Dolphin Surf auf einen beeindruckenden Tiefstpreis: Aktuell bietet BYD den Dolphin Surf für 12.990 Euro an.

Bild: Christoph Börries / AUTO BILD
Hier sind nicht nur der E-Bonus, sondern auch schon der maximale staatliche Rabatt bereits abgezogen, denn laut Liste kostet das 3,78 Meter lange Elektroauto ab 19.990 Euro in der Ausstattungslinie "Active" mit 88 PS und 30-kWh-Akku. Im Stadtverkehr verschafft ihm das laut WLTP eine Reichweite von bis zu 310 km.
Leapmotor T03 für 12.900 Euro
Seit zwei Jahren baut der chinesische Hersteller Leapmotor in Joint-Venture mit Stellantis seinen Kleinstwagen T03 in Europa. Schon vor der Förderung war der 3,62 Meter lange Viersitzer – die Rückbank taugt auch für Erwachsene, stellten unsere Testkollegen fest – gleich hinter dem Dacia Spring der billigste vollelektrische Neuwagen auf dem Markt.

Der T03 von Leapmotor zählt bereits ohne Förderung zu den günstigsten Elektroautos auf dem Markt.
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Nach Abzug der vollen Kaufförderung landet der T03 bei 12.900 Euro. Damit ist er eines der günstigsten Autos überhaupt, nur wenig teuer als der Preisbrecher Dacia Sandero (Basis-Benziner ab 12.790 Euro). Der T03 hat 95 PS, der seine Energie aus einem 37,3 kWh großen Lithium-Eisenphosphat-Akku zieht. Das Höchsttempo beträgt 130 km/h.
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