Der Automarkt wird Käufermarkt: Seit Kurzem ist die Förderplattform vom Bund freigeschaltet – das bedeutet bis zu 6000 Euro staatlicher Zuschuss beim Kauf eines neuen Elektroautos. Parallel dazu bieten Hersteller Sonderrabatte. Zusammen reduziert sich der Preis einiger E-Auto-Modelle um 10.000 und mehr Euro.
Das führt bei den günstigsten Offerten zu Preisen wie vor 25 Jahren. Ein Beispiel: 2001 kostete der Kleinwagen-Bestseller VW Polo 4 in seinem ersten Modelljahr in der Benziner-Basis ab 11.225 Euro. Die günstigste Version des vollelektrischen Citroen ë-C3 bei Abzug der vollen Kaufförderung und des Werksrabatts ist aktuell ab 8140 Euro zu haben.

Die besten kleinen E-Autos

Fiat Grande Panda
5.
Fiat
Grande Panda Elektro
2,7
befriedigend
Preis
24.990 EUR
BYD Dolphin Surf
6.
BYD
Dolphin Surf Comfort 43,2 kWh
2,8
befriedigend
Preis
26.990 EUR
Leapmotor T03
9.
Leapmotor
T03
3,3
befriedigend
Preis
18.900 EUR
Damit ist der Kleinwagen-SUV-Crossover aus Frankreich derzeit der günstigste Neuwagen auf dem europäischen Markt. Aber es gibt noch weitere Schnäppchen für unter 15.000 Euro. Sie gelten vorläufig bis 30. Juni 2026, sofern die Offerten der Hersteller nicht verlängert werden – und sind auf teilnehmende Händler beschränkt. Hier die attraktivsten Angebote!

Citroën ë-C3 You 12.000 Euro günstiger

Der ë-C3 ist ein viertüriger Crossover aus Kleinwagen und SUV mit 113 PS starkem Frontantrieb. Mit dem kleineren von zwei Akkus, der 30 kWh speichern kann, sind bis zu 212 km Reichweite drin – genug für durchschnittliche Pendler-Distanzen.
Citroën ë-C3
Der Citroen ë-C3 kam Ende 2025 auf den deutschen Markt und stieß auf großes Interesse.
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD
Neu kostet das Basismodell ë-C3 You derzeit nach Preisliste ab 20.140 Euro. Bei vollem Abzug des 6000-Euro-Bonus und den zusätzlichen bis zu 6000 Euro Ermäßigung von Citroën sinkt der Einstiegspreis des ë-C3 auf 8140 Euro. Damit dürfte das Auto der zurzeit günstigste Neuwagen auf dem deutschen Markt sein.
Fürs Geld gibt's ein üppig ausgestattetes Sondermodell mit manueller Klimaanlage, elektrischen Fensterhebern vorn, Notbremsassistent mit Kollisionswarner, aktivem Notbremsassistenten sowie Verkehrszeichenerkennung.
Fahrzeug-Deals

Citroën

ë-C3 e-C3 113 Standard-Range

Citroën ë-C3

Dacia Spring um maximal 9000 Euro ermäßigt

Dacia bietet noch immer eine beachtliche Ermäßigung für seinen vollelektrischen Kleinstwagen Spring: 2500 Euro Preisabzug gibt es bei Barkauf und sogar 3000 Euro bei Leasing oder Finanzierung. Allerdings ist das Angebot auf die Topversion "Extreme" beschränkt, da das Basismodell nicht mehr verfügbar ist. Damit reduziert sich der Brutto-Grundpreis inklusive Kaufförderung vom Bund auf 10.700 Euro.
Dacia Spring 65
Der Dacia Spring ist derzeit nur in der leistungsstärkeren – und teureren – Version "Extreme" erhältlich.
Bild: Olaf Itrich / AUTO BILD
Dafür gibt es den 3,70 Meter langen Spring mit 102-PS-Motor an den Vorderrädern, der das Auto auf bis zu 125 km/h beschleunigt. Bei zurückhaltender Fahrweise hat der 24,3 kWh große Akku genügend Saft für 226 km. In rund 37 Minuten lädt man den Speicher an einer Schnellladesäule von 10 auf 80 Prozent auf.

Fahrzeugempfehlung

Spring DACIA

Dacia

Spring Electric 65

3,1
befriedigend
  • Pro Iconparkfreundlich
  • Pro Icongute Raumausnutzung
  • Contra Iconsehr geringe Reichweite
  • Contra Iconlangsames Laden

Fiat 500 Elektro mit Kaufförderung ab 15.000 Euro

Fiat fördert von sich aus den Kauf vollelektrischer Neuwagen – dank "Händlerbonus" und maximaler Förderung kostet der Kleinwagen Fiat 500 Elektro ab 14.990 Euro – also 10.000 Euro unter Listenpreis, und unter der magischen Grenze von 15.000 Euro.
Fiat 500E
Das günstigste Elektromodell von Fiat, der kugelige Zweitürer 500 Elektro, unterschreitet in der Basisversion gerade noch die 15.000-Euro-Preisgrenze.
Bild: AUTO BILD/Christoph Börries
Dafür bekommt man das günstigste Modell, seit 2020 auf dem Markt. Es hat einen 23,8 kWh großen Akku, der einen 95 PS starken Elektromotor antreibt. Spitzentempo: 135 km/h. Die Reichweite bei maßvollem Tempo beträgt bis zu 190 km (nach Prüfnorm WLTP).

TOP-ANGEBOT

Kennzeichnung für einen externen Link500 Elektro
-14%

Fiat 500 Elektro

statt 40.490,00 EUR

34.821,00 EUR

Carwow Logo

Twingo als Basismodell für 13.990 Euro

Der kleine Twingo elektrisiert alte und junge Fans: Er sieht dem Ur-Twingo, gebaut 1993 bis 2007, sehr ähnlich. Wie der erste Twingo hat er eine verschieb- und klappbare Rücksitzbank. Und auch preislich kommt Renault den Nostalgikern entgegen: Ab 19.990 Euro gibt's den elektrischen Erben.
Renault Twingo E-Tech
Gelungenes Retrodesign: Das Gesicht des Renault Twingo E-Tech kommt dem des Ur-Twingo sehr nah.
Bild: Renault
Wer die volle Kaufförderung erstattet bekommt, landet folglich bei 13.990 Euro. Dafür gibt's den 3,78 Meter langen – also nur 35 cm längeren – e-Twingo mit 82 PS und einem 27,5 kWh großen Lithium-Eisenphosphat-Akku. Der verleiht dem Viersitzer bis zu 262 km Reichweite (nach WLTP). Zur Ausstattung gehören immerhin manuelle Klimaanlage und Parkpiepser hinten.

MG mit "Hot Deals" für alle Elektroautos

Auch der chinesische Hersteller MG rabattiert seine Modelle parallel zur Kaufförderung. Bis 30. Juni gibt es die "Hot Deals"; sie bedeuten pauschal 6000 Euro Abzug auf den Listenpreis. Mit maximaler Förderung verdoppelt sich die Ersparnis.
MG4 XPower
Der MG ist das einzige kompakte E-Auto in der Liste: Mit 4,28 Meter Länge hat er ein ähnliches Format wie der VW ID.3.
Bild: Olaf Itrich / AUTO BILD
Damit sinkt zum Beispiel der Einstiegspreis vom günstigsten MG, dem kompakten MG4 Urban im Format des VW ID.3, auf 12.990 Euro. Dafür gibt es den 4,39 Meter langen Viertürer mit 160 PS (Frontantrieb), der aus einem 43 kWh großen Lithium-Eisenphosphat-Akku ausreichend Energie für bis zu 416 km (berechnet nach Prüfnorm WLTP) Reichweite gewinnt.

BYD Dolphin Surf zum Tiefstpreis

BYD gewährt aktuell seinen "E-Bonus" bis 30. Juni, er wird ebenfalls parallel zur staatlichen Prämie gewährt. Dabei kommt insbesondere der 3,78 Meter lange Kleinstwagen Dolphin Surf auf einen beeindruckenden Tiefstpreis: Aktuell bietet BYD den Dolphin Surf für 12.990 Euro an.
BYD Dolphin Surf
In China ein Renner, bei uns noch selten: Der BYD Dolphin Surf ist das kleinste Modell des mittlerweile weltgrößten E-Auto-Herstellers.
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD
Hier sind nicht nur der E-Bonus, sondern auch schon der maximale staatliche Rabatt bereits abgezogen, denn laut Liste kostet das 3,78 Meter lange Elektroauto ab 19.990 Euro in der Ausstattungslinie "Active" mit 88 PS und 30-kWh-Akku. Im Stadtverkehr verschafft ihm das laut WLTP eine Reichweite von bis zu 310 km.

Fahrzeugempfehlung

BYD Dolphin Surf

BYD

Dolphin Surf Comfort 43,2 kWh

2,8
befriedigend
  • Pro IconGünstiger Einstiegspreis
  • Pro IconÜppige Serienausstattung
  • Pro IconGut ausgenutzer Innenraum
  • Contra Iconviel Hartplastik

Leapmotor T03 für 12.900 Euro

Seit zwei Jahren baut der chinesische Hersteller Leapmotor in Joint-Venture mit Stellantis seinen Kleinstwagen T03 in Europa. Schon vor der Förderung war der 3,62 Meter lange Viersitzer – die Rückbank taugt auch für Erwachsene, stellten unsere Testkollegen fest – gleich hinter dem Dacia Spring der billigste vollelektrische Neuwagen auf dem Markt.
Leapmotor T03
Der T03 von Leapmotor zählt bereits ohne Förderung zu den günstigsten Elektroautos auf dem Markt.
Bild: Olaf Itrich / AUTO BILD
Nach Abzug der vollen Kaufförderung landet der T03 bei 12.900 Euro. Damit ist er eines der günstigsten Autos überhaupt, nur wenig teuer als der Preisbrecher Dacia Sandero (Basis-Benziner ab 12.790 Euro). Der T03 hat 95 PS, der seine Energie aus einem 37,3 kWh großen Lithium-Eisenphosphat-Akku zieht. Das Höchsttempo beträgt 130 km/h.