Jeep Grand Cherokee SRT Facelift (2017): Fahrbericht
Erste Fahrt im frischen V8-SUV

Das Facelift des Jeep Grand Cherokee SRT hat wieder den Hemi-V8 mit 468 PS unter der Haube. AUTO BILD ist das Power-SUV gefahren.
- Ben Arnold

Die zahlreichen schwarzen Akzente am Grand Cherokee sind typisch SRT.
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Das einzige SUV mit großem Motor ohne Aufladung
Trotz des Facelifts ist sich das Auto beim wesentlichen Punkt treu geblieben: Unverändert verfügt der Grand Cherokee SRT über den formidablen Hemi-V8-Motor mit 6,4 Litern Hubraum und 468 PS – gekoppelt an eine moderne Achtstufenautomatik. Diesen Motor gibt es in Deutschland regulär nur in dem 2,5 Tonnen schweren Allradler. Auch innerhalb seines Segments nimmt der Grand Cherokee SRT eine Ausnahmestellung ein, es gibt kein anderes SUV mit derart großvolumigem Motor ohne Aufladung.
Seine Vorzüge sind das ungezügelte Ansprechverhalten, die unbeschwerte Drehzahlorgelei sowie der V8-Sound. Der Jeep hat allzeit einen wirklich derben Punch – maximal 624 Newtonmeter stehen auf Abruf bereit. Pragmatiker hingegen werden eher den hohen Verbrauch bemängeln, laut Jeep im Schnitt 14 Liter.
Ein Jeep als Porschejäger
Man könnte auch anmerken, dass ein Porsche Cayenne dem Jeep in Kurven davonfährt. Tatsächlich geht dem Ami die Leichtfüßigkeit eines modernen Power-SUVs, dessen Querdynamik manchen Sportwagen-Fahrer vor Neid erbleichen lässt, völlig ab – er fährt lieber geradeaus. Das dafür aber richtig schnell: Der Grand Cherokee SRT ist mit fünf Sekunden bis 100 km/h und 257 km/h Spitze ungefähr so fix wie ein Cayenne GTS. Kostet dafür aber deutlich weniger: Mit 87.900 Euro kommt der Grand Cherokee SRT immerhin gut 13.600 Euro günstiger als der Deutsche. Ausstattungsbereinigt wird die Differenz noch größer. Für den Porsche gibt es unzählige aufpreispflichtige Extras – für den Jeep genau fünf. Davon empfiehlt AUTO BILD die High-Performance-Bremse für 890 Euro.
Vier Jahre Garantie auf den Grand Cherokee SRT
Weiterer Pluspunkt: Jeep gibt vier Jahre Garantie ohne Kilometerbegrenzung. So konkurrenzfähig sich der Grand Cherokee SRT also präsentiert – da geht noch mehr. Gestärkt mit dem Hellcat–Motor aus den Dodge–Topmodellen, leistungsgesteigert auf deutlich über 700 PS, könnte der Cherokee noch einmal mit Schmackes die Straße aufreißen, bevor 2018 dann der Nachfolger kommt.
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