Lincoln Continental (2017): Test
S-Klasse auf Amerikanisch

Der Lincoln Continental ist eine echte Luxuslimousine mit viel Hightech an Bord. Könnte der Continental gegen S-Klasse, 7er und A8 bestehen? Fahrbericht!
- Timo Gohler
Der Lincoln Continental ist zurück! Die neue Auflage, die bereits 2016 in Detroit Weltpremiere gefeiert hat und in Nordamerika und China im Handel ist, knüpft nach 15 Jahren Pause zwar an die Tradition der stolzen Stretchlimousinen an, gibt sich aber betont seriös und souverän. Das gilt für ihr Design mit einem neuen Grill, der nicht minder stolz ist als bei einem Maybach oder einem BMW 7er, einer schnörkellosen Silhouette und einer modernen Grafik für die LED-Leuchten. Und es gilt mehr noch für die Technik unter dem feinen Smoking aus Blech.
Hightech-Fahrwerk für die 5,12 Meter lange Limousine
Nicht umsonst hat Lincoln für den 5,12 Meter langen Continental eine neue Plattform entwickelt, die modernsten Motoren aus dem Ford-Regal geholt und das Flaggschiff mit aller Finesse ausgestattet, die der Konzernbaukasten so hergibt. Dazu gehören auch ein imposantes Infotainmentcenter samt großzügiger Panorama-Kamera, ein adaptives Fahrwerk, das sich 23.000 Mal in der Sekunde neu einstellt, alle gängigen Assistenzsysteme und prozessorgesteuerte Türgriffe inklusive.
Der beste Platz ist hinten rechts

Auch wenn sich der Continental gut fährt, die besten Plätze in der Luxuslimousine sind hinten. Vorausgesetzt, die Mitfahrer sind nicht allzu groß.
Bild: Ford Motor Company
Theoretisch günstiger als eine gebrauchte S-Klasse

Ob sich der Lincoln Continental in Deutschland gut verkaufen würde? Wahrscheinlich nicht.
Bild: Ford Motor Company
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