Mercedes A 250 e (2019): Test, Plug-in-Hybrid, Reichweite
Erste Fahrt in der Plug-in-A-Klasse
Die Mercedes A-Klasse kommt jetzt auch als Plug-in-Hybrid auf den Markt. Elektrisch soll sie 60 km weit kommen. AUTO BILD ist den A 250 e als Limousine gefahren!
Stefan Grundhoff
Wer eine elektrische Kompaktklasse mit einem Stern fahren will, muss nicht länger auf den vollelektrischen EQA warten. Mercedes spendiert der A-Klasse nämlich eine Plug-in-Hybrid-Version. Der im A 250 e versteckte Elektromotor ist mit seinen 75 Kilowatt so stark und die Batterie mit ihren 15,6 kWh so groß, dass man die meisten Strecken des Alltags rein elektrisch zurücklegen kann. Das unter der Rückbank verbaute Akkupaket sorgt für eine elektrische Reichweite von gut 60 Kilometern.
Vierzylinder und E-Motor teilen sich die Arbeit
Der Verbrennungsmotor schaltet sich in der Stadt nur selten zu.
So wird der zwischen Vierzylinder und siebenstufigem Doppelkupplungsgetriebe verbaute Elektromotor zumindest außerhalb des Winters zum Primärantrieb. Je nach Fahrprogramm "Comfort" oder "Elektro" startet die Mercedes A 250 e Limousine rein elektrisch und fährt so lange im reinen Elektromodus, bis man das Fahrprogramm wechselt oder derart stark aufs Gaspedal trifft, dass der Verbrenner anspringt. Dabei handelt es sich um das Benziner-Basistriebwerk des 1,3 Liter großen Vierzylinder-Turbos, der 118 kW/160 PS leistet. So steht dem Fahrer für den Betrieb des A 250e eine Gesamtleistung von 160 kW/218 PS und 450 Nm zur Verfügung. Das reicht für stattliche 240 km/h und einen Spurt von 0 auf Tempo 100 in 6,7 Sekunden. Rein elektrisch fährt die A-Klasse immerhin 140 km/h schnell. Spürbar: Mit 1,7 Tonnen ist die A-Klasse Limousine als PHEV kein Leichtgewicht.
Bildergalerie
Neue Mercedes und AMG (2024, 2025)
A 250 e bei mäßiger Geschwindigkeit elektrisch unterwegs
Als Plug-in-Hybrid erhält die A-Klasse einen zweiten Tankdeckel für die Stromversorgung.
Die Fahrleistungen lesen sich sportlich, jedoch fährt der Mercedes A 250 e nur eingeschränkt so. Denn wer kräftig Gas gibt, spürt trotz der üppigen Elektrounterstützung schnell, dass unter der Haube nur ein 1,3 Liter großer Benziner arbeitet, der unter Last an seine Grenzen kommt. Im Normalbetrieb bei mäßiger Geschwindigkeit sieht das jedoch schon anders aus. Da übernimmt der Elektromotor die Hauptarbeit, und der Verbrenner kommt für Elektro-Unkundige überraschend selten zum Einsatz. Selbst entsprechende Beschleunigungsvorgänge erledigt der Fronttriebler rein elektrisch und ohne Zutun des Verbrenners.
Antrieb und Assistenten sind verknüpft
Im Innenraum besteht kein Unterschied zu anderen A-Klasse-Modellen.
Dabei ist der Antrieb der hybriden Mercedes A-Klasse intelligent mit den Fahrerassistenzsystemen verknüpft. So wird beispielsweise deutlich stärker verzögert, wenn man sich dem Ende einer langsameren Kolonne nähert oder in der Autobahnausfahrt eine Kurve kommt. Dazu braucht man nicht auf die Bremse zu treten, sondern die A-Klasse lässt sich ebenso wie viele Elektroautos nahezu komplett mit dem Gaspedal (one-pedal-feeling) fahren, das durch die Rekuperation auch für eine entsprechend starke Verzögerung sorgt. Im Innenraum sind Normalmodell und Plug-in-Hybrid nicht voneinander zu unterschieden. Das Platzangebot im Fond der A-Klasse Limousine bleibt jedoch so oder so überschaubar. Das Ladevolumen sinkt durch Akkupaket und Tank von 420 auf nur noch 345 Liter.
E-Motor für den Alltag genau das Richtige
Wer eine wirklich sportlich-dynamische A-Klasse sucht, sollte sich für einen kraftvollen Diesel oder gar einen Spaßmacher wie AMG A 35/A 45 entscheiden, denn der hybride Mercedes A 250 e ist in erster Linie eine sehr gute Kombination für den Alltagsgebrauch. Der Normverbrauch liegt bei vollständig geladenem Akku bei 1,4 Litern auf 100 Kilometern, was beim A 250 e einem Stromverbrauch von 14,7 kWh/100 Kilometer oder einer elektrischen Reichweite von 60 bis 69 Kilometern entspricht. Das Akkupaketreduziert dabei das Tankvolumen auf 35 Liter. Wahlweise lässt sich der Mercedes A 250 e an einer 7,4-kW-Wallbox mit Wechselstrom in eindreiviertel Stunden wieder komplett aufladen. Beim Gleichstrom beträgt die Ladezeit etwa 25 Minuten (von 10 auf 80 Prozent der Akkuleistung). Der Basispreis für den Mercedes A 250e liegt bei 36.943 Euro, die gefahrene Limousinenversion startet bei 37.300 Euro.
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Mercedes A 250e (2019): Bilder
Mercedes A 250e (2019): Bilder
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Wer eine elektrische Kompaktklasse mit einem Stern fahren will, muss nicht länger auf den vollelektrischen EQA warten. Mercedes spendiert der A-Klasse nämlich eine Plug-in-Hybrid-Version. AUTO BILD ist den A 250e als Limousine gefahren! Der im A 250e versteckte Elektromotor ist mit seinen 75 Kilowatt ...
Bild: Daimler AG
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... so stark und die Batterie mit ihren 15,6 kWh so groß, dass man die meisten Strecken des Alltags rein elektrisch zurücklegen kann. Das unter der Rückbank verbaute Akkupaket sorgt für eine elektrische Reichweite von gut 60 Kilometern.
Bild: Daimler AG
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So wird der zwischen Vierzylinder und siebenstufigem Doppelkupplungsgetriebe verbaute Elektromotor zumindest außerhalb des Winters zum Primärantrieb. Je nach Fahrprogramm "Comfort" oder "Elektro" startet die Mercedes A 250e Limousine rein ...
Bild: Daimler AG
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... elektrisch auf und fährt so lange im reinen Elektromodus, bis man das Fahrprogramm wechselt oder derart stark aufs Gaspedal trifft, dass der Verbrenner anspringt. Dabei handelt es sich um das Benziner-Basistriebwerk des 1,3 Liter großen Vierzylinder-Turbos, ...
Bild: Daimler AG
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... der 118 kW/160 PS leistet. So steht dem Fahrer für den Betrieb des A 250e eine Gesamtleistung von 160 kW/218 PS und 450 Nm zur Verfügung. Das reicht für stattliche 240 km/h und einen Spurt von 0 auf Tempo 100 in ...
Bild: Daimler AG
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... 6,7 Sekunden. Rein elektrisch fährt die A-Klasse immerhin 140 km/h schnell. Spürbar: Mit 1,7 Tonnen ist die A-Klasse Limousine als PHEV kein Leichtgewicht. Die Fahrleistungen lesen sich sportlich, jedoch fährt der Mercedes A 250e nur eingeschränkt so. Denn wer kräftig ...
Bild: Daimler AG
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... Gas gibt, spürt trotz der üppigen Elektrounterstützung schnell, dass unter der Haube nur ein 1,3 Liter großer Benziner arbeitet, der unter Last an seine Grenzen kommt. Im Normalbetrieb bei mäßiger Fahrt sieht das jedoch schon anders aus. Da übernimmt der Elektromotor die Hauptarbeit, und der Verbrenner kommt ...
Bild: Daimler AG
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... für Elektro-Unkundige überraschend selten zum Einsatz. Selbst entsprechende Beschleunigungsvorgänge erledigt der Fronttriebler rein elektrisch und ohne Zutun des Verbrenners.
Bild: Daimler AG
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Dabei ist der Antrieb der hybriden Mercedes A-Klasse intelligent mit den Fahrerassistenzsystemen verknüpft. So wird beispielsweise deutlich stärker verzögert, wenn man sich dem Ende einer langsameren Kolonne nähert oder in der ...
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... Autobahnausfahrt eine Kurve kommt. Dazu braucht man nicht auf die Bremse zu treten, sondern die A-Klasse lässt sich ebenso wie viele Elektroautos nahezu komplett mit dem Gaspedal (one-pedal-feeling) fahren, das durch die Rekuperation auch für eine entsprechend starke Verzögerung sorgt. Im ...
Bild: Daimler AG
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... Innenraum sind Normalmodell und Plug-in-Hybrid nicht voneinander zu unterschieden. Das Platzangebot im Fond der A-Klasse Limousine bleibt jedoch so oder so überschaubar. Das Ladevolumen sank durch Akkupaket und Tank von 420 auf nur noch 345 Liter.
Bild: Daimler AG
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Wer eine wirklich sportlich-dynamische A-Klasse sucht, sollte sich für einen kraftvollen Diesel oder gar einen Spaßmacher wie AMG A 35/A 45 entscheiden, denn der hybride Mercedes A 250e ist in erster Linie eine sehr gute Kombination für den Alltagsgebrauch. Der ...
Bild: Daimler AG
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... Normverbrauch liegt bei vollständig geladenem Akku bei 1,4 Litern auf 100 Kilometern, was beim A 250e einem Stromverbrauch von 14,7 kWh/100 Kilometer oder einer elektrischen Reichweite ...
Bild: Daimler AG
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... von 60 bis 69 Kilometern entspricht. Das Akkupaket reduziert dabei das Tankvolumen auf 35 Liter. Wahlweise lässt sich der Mercedes A 250e an einer 7,4-kW-Wallbox mit Wechselstrom in eindreiviertel Stunden wieder komplett aufladen. Beim Gleichstrom beträgt die Ladezeit etwa 25 Minuten (von 10 bis 80 Prozent der Akkuleistung). Der Basispreis für den Mercedes A 250e liegt bei 36.943 Euro, die gefahrene Limousinenversion startet bei 37.300 Euro.
Bild: Daimler AG
Neue Mercedes und AMG (2024, 2025)
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AUTO BILD zeigt alle neuen Mercedes-Modelle bis 2025, den Anfang macht das Mercedes CLE Cabrio; Marktstart: 2024.
Bild: Mercedes-Benz Group
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Mercedes EQA Facelift; Marktstart: Anfang 2024; Preis: ab 50.777 Euro. Das kleinste E-Auto im Mercedes-Portfolio bekommt ein Facelift. Aufgefrischte Optik, mehr Ausstattung und 550 WLTP-Kilometern bringen das kleine SUV auf den neuesten Stand.
Bild: Mercedes-Benz Group
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Mercedes EQB Facelift; Marktstart: Anfang 2024; Preis: ab 53.514 Euro. Ein Facelift nach gerade einmal zwei Jahren? Ja, das gibt es für den EQB. Bahnbrechende Neuerungen gibt es nicht. Stattdessen konzentriert sich das Facelift auf eine frische Optik, Effizienz-Update und mehr Ausstattung!
Bild: Mercedes-Benz Group
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Mercedes-AMG SL 63 E Performance; Marktstart: 2024. Wem die 585 PS des bisher stärksten SL nicht ausreichen, für den gibt's gute Neuigkeiten. Denn jetzt legt Mercedes einen E Performance nach. Mit wahnwitzigen 816 PS und maximal 1420 Nm Drehmoment geht's in 2,9 Sekunden auf Tempo 100, Schluss ist bei 317 km/h.
Bild: Mercedes-Benz Group
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Mercedes-AMG GT Plug-in-Hybrid; Marktstart: 2024. Die kommende Generation des Coupés wird sich die Plattform sowie viele weitere Technikkomponenten mit dem neuen SL (R 232) teilen. Neben dem klassischen V8-Verbrenner (im Bild), ist nun auch ein PHEV mit 816 PS bestellbar.
Bild: Mercedes
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Mercedes AMG GT 43; Marktstart: 2024; Preis: ab 118.388. Neben der den beiden Top-Varianten bringt Mercedes allerdings auch noch den kleineren AMG GT 43 auf den Markt. Hier sprechen wir dann von nur noch 421 PS – und von einem Vierzylinder.
Bild: Mercedes-Benz AG
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Mercedes-Maybach EQS SUV; Preis: über 200.000 Euro; Marktstart: 2024. Mit 484 kW (658 PS) und gewaltigen 950 Nm Drehmoment mutiert die Maybach-Version zum stärksten Ableger des EQS SUV. Besonders luxuriös ist das Maybach-SUV im Fond – Mercedes spricht von der "Lounge".
Bild: Daimler AG
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Mercedes E-Klasse All-Terrain; Marktstart: Anfang 2024; Preis: ab 74.078 Euro. Limousine und Kombi haben bereits ihr Debüt gefeiert, jetzt legt Mercedes mit dem All-Terrain nach. Drei Versionen wird es von der aufgebockten E-Klasse geben, mit 197 bis 381 PS.
Bild: Daimler AG
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Mercedes-AMG GT 63 S E Performance 4-Türer Coupé Facelift; Preis: 207.708,55 Euro; Marktstart: 2024. Auffällig ist der Kühlergrill, der an das Design des neuen AMG GT angepasst und mit einer zusätzlichen schwarzen Leiste am unteren Rand versehen wurde. Außerdem ...
Bild: Mercedes-Benz Group
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... wird eine neue Lackierung verfügbar sein: Opalite White Metallic. Aber an der Motorisierung wird sich nichts ändern. Der Benz behält seine 843 PS dank Vier-Liter-V8 mit Biturbo-Aufladung und zusätzlichem Elektromotor an der Hinterachse. Das Drehmoment liegt bei maximal 1400 Nm!
Bild: Mercedes-Benz Group
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Mercedes-AMG CLE 63 Coupé; Marktstart: 2024. Die AMG-Variante des neuen CLE Coupé startet voraussichtlich 2024. Aktuell ist noch nicht klar, ob mit dem Vierzylinder aus dem C 63 und GLC 63 oder doch mit einem Sechs- oder sogar Achtzylinder.
Bild: Bernhard Reichel
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Mercedes G 580; Preis: 142.622 Euro; Marktstart: 2024. Die G-Klasse wird ab 2024 auch elektrisch angeboten. Die Reichweite soll bei bis zu 473 Kilometern liegen. Neben dem Alltag soll der G 580 auch weiterhin die typischen Geländeeigenschaften der G-Klasse ins elektrische Zeitalter übertragen.
Bild: Mercedes-Benz Group AG
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Mercedes G-Klasse Facelift; Preis: ab 122.808 Euro; Marktstart: 2024. Optisch hat sich beim Facelift der G-Klasse nicht viel getan – wenig überraschend. Allerdings fliegt der V8 auch hier aus dem Portfolio.
Bild: Mercedes-Benz Group AG
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Mercedes-AMG E 53; Preis: ab ca. 109.242 Euro; Marktstart: 2024. Keine V8-E-Klasse mehr von AMG, daher bleibt es beim 53er. Hier spielen ein Sechszylinder mit 449 PS sowie ein Elektromotor mit 163 PS zusammen.
Bild: Mercedes-Benz
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Mercedes EQE Shooting Brake; Marktstart: nicht vor 2024. Auf Basis des EQE ist eine Kombi-Variante denkbar. Mit derselben Technik wie bei der E-Limousine.
Bild: B. Reichel
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Mercedes Concept CLA Class; Marktstart: 2024. Auf der IAA Mobility 2023 haben die Stuttgarter die Studie gezeigt und einen Ausblick auf den Elektro-Einstig gegeben. Die Zahlen vielversprechend: 800 Volt-Technik, über 750 Kilometer Reichweite und ein Stromverbrauch von rund 12 kWh auf 100 Kilometer.
Bild: Mercedes-Benz AG
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Mercedes EQC; Preis: ca. 55.000 Euro; Marktstart: 2025. Neben E- und S-Klasse darf natürlich auch eine elektrische C-Klasse nicht fehlen. Wahrscheinlich ist, dass das E-Auto unter dem Namen EQC und das SUV-Pendant als EQC SUV laufen wird.
Bild: Larson
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Denkbar wären beim EQC bis zu 1000 Kilometer Reichweite und 500 PS. Und auch die 800-Volt-Ladetechnik hat Mercedes für die Limousine angedacht. Ein T-Modell wird es von der Elektro-C-Klasse wahrscheinlich nicht geben.
Bild: Larson
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Concept Mercedes-AMG PureSpeed; Marktstart: nicht vor 2025. Mit der geplanten Mythos-Serie will Mercedes noch exklusiver werden und Kleinserien planen, die insbesondere für Sammler gedacht sind. Der PureSpeed macht den Anfang!