Wertmeister 2020

Plug-in-Hybride: Restwert könnte sinken

Sind die Plug-in-Riesen von heute die Restwert-Zwerge von morgen?

Plug-in-Hybride sind dank Kaufprämie so günstig und gefragt wie nie. Doch bei einem Weiterverkauf könnte es Probleme mit hohem Wertverlust geben, fürchten Experten.
Bis zu 6750 Euro Zuschuss durch die erhöhte Elektro-Kaufprämie, dazu Vorteile bei der Dienstwagenbesteuerung: Plug-in-Hybridmodelle – also Autos mit Verbrennungsmotor und extern aufladbarem E-Antrieb – haben als Neuwagen Hochkonjunktur. Genau 20.127 Neuzulassungen weist die KBA-Statistik für den September 2020 aus, das ist gegenüber dem Vorjahresmonat ein unfassbares Plus von 463,5 Prozent! 
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Jetzt allerdings fürchten Experten, dass der Besitz oder künftige Kauf der Teilstromer ein Nachspiel bei einem möglichen Weiterverkauf haben könnte. "Wir haben große Bedenken, was die zukünftige Wertentwicklung anbelangt", sagte Andreas Geilenbrügge vom Restwert-Analysten Schwacke dem Fachportal Kfz-Betrieb. Die Nachfrage nach Gebrauchtwagen werde vermutlich nicht so stark wachsen wie das Angebot am Markt. Auch Martin Weiss, Leiter Fahrzeugbewertung bei der Schätzorganisation Deutsche Automobil Treuhand (DAT), sieht die Restwertentwicklung von Plug-in-Hybriden skeptisch. Ob sich der etwas höhere Neupreis im Vergleich zu reinen Benzinern oder Dieseln bei der Weitervermarktung halten lasse, sei fraglich (hier gibt's die Wertmeister 2020).

Entspannung bei Plug-in-Restwerten erst in fünf Jahren

Ein weiterer Aspekt sei der Verbrauch, so Geilenbrügge. Dieser (und damit auch der CO2-Ausstoß) ist bei Plug-in-Hybriden in der Realität oft deutlich höher als angegeben. Abschreckend für Privatkunden sind nach Angaben der Experten auch die oft fehlende Lademöglichkeit zu Haus, das höhere Gewicht und der teils kleinere Kofferraum. "Damit fallen sämtliche Vorteile für die Verbraucher weg, und die Fahrzeuge werden unattraktiver", erklärt Weiss. Bei Schwacke rechnet man damit, dass die Restwerte der Plug-in-Hybride bis 2025 unter Druck bleiben. Dann würden "normale Nachfrage- und Angebotsmechanismen wirken, wie es heute bei reinen Verbrennern der Fall ist", prognostiziert Geilenbrügge laut Kfz-Betrieb.

Fotos: Toni Bader / AUTO BILD

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