Golf, Octavia, Leon. Tiguan, Kodiaq, Tarraco. Von den Cashcows haben VW, Skoda und Seat jeweils ihren eigenen Ableger im Programm. Das gilt zumindest für Modelle mit Verbrenner – bei den E-Autos scheint sich die Volkswagen-Dreifaltigkeit dagegen noch uneins zu sein. In Sachen E-SUV hinkt Seat hinterher, einen Elektro-Kompakten wiederum hat Skoda noch nicht im Programm. Die Lücke im Skoda-Portfolio könnte sich aber bald füllen, wie das britische Autoportal "autocar.co.uk" berichtet. Der nächste Elektro-Skoda soll nämlich ein Ableger des VW ID.3 sein. Der AUTO BILD-Illustrator zeigt schon mal, wie das Auto aussehen könnte! (Alle neuen Elektro-Autos bis 2026)
Hinweis
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Der kompakte Elektro-Skoda basiert auf der MEB-Plattform und dürfte den Radstand des ID.3 übernehmen (2,77 Meter). Allerdings legt Skoda viel Wert auf einen großzügigen Innenraum, weshalb die tschechische Version die 4,26 Meter Länge des ID.3 übertreffen könnte. Dem Zeitgeist entsprechend rechnen wir mit einem Crossover-artigen Auftritt. Wie Skoda-Designchef Oliver Stefani verlauten ließ, werden sich zukünftige Elektroautos der Marke am Design des Enyaq iV orientieren.
Skoda Elektro-Kompakter / SKIZZE
Bei gleichbleibendem Radstand dürfte Skodas ID.3-Ableger etwas länger und entsprechend geräumiger werden.

Deshalb trägt unsere Skizze dessen markante Front. Scharfe Linien und Falze heben ihn vom rundlicher gezeichneten VW-Bruder ab. Der Leuchtstreifen im Grill dürfte wie beim SUV Aufpreis kosten. Am Heck sind 3D-Rückleuchten und ein zentraler Markenschriftzug zu erwarten. Im Innenraum dürften Skoda-typische Simply-Clever-Lösungen Einzug halten.

Bis zu 299 PS wären in Skodas ID.3-Bruder möglich

Antriebe und Batterien würde der kompakte Skoda zweifellos vom ID.3 übernehmen. Das bedeutet vorerst ausschließlich Hinterradantrieb, bei zwei Leistungsstufen mit 107 kW (145 PS) oder 150 kW (204 PS). Darüber hinaus wäre auch ein 299 PS starkes RS-Modell mit Allrad als GTX-Ableger möglich. Sehr wahrscheinlich werden auch die beiden Batteriegrößen mit 58 kWh oder 77 kWh zur Wahl stehen, die beim ID.3 je nach Motorisierung zwischen 427 und 553 Kilometer WLTP-Reichweite ermöglichen. Möglich, dass auch noch eine kleinere Batterie für eine Reichweite von rund 350 Kilometern folgen wird. (Alle Infos zur Wallbox.)
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So gibt es 900 Euro Zuschuss für die eigene Wallbox Zum AngebotNoch ist nicht bestätigt, ob Skoda einen ID.3-Ableger bringen wird. Es würde aber sehr verwundern, wenn nicht. Wir vermuten, dass der kompakte Elektro-Tscheche 2022 vorgestellt und ab 2023 bestellbar sein wird. Die Preise dürften dann bei knapp unter 30.000 Euro starten. (Alle Infos zur Umweltprämie für Elektro-Autos) Und der Modellname? Sollte das Auto in Richtung Crossover gehen, ist auf jeden Fall ein "q" am Ende gesetzt – samt nachfolgendem "iV".