Spritpreis: Krieg, Ukraine, Benzin, Diesel
Diesel unbeliebt wie nie: Spritpreis-Hoch sorgt für Elektro-Boom
Das Interesse an Verbrennungsmotoren ist angesichts der krassen Spritpreise stark rückläufig. E-Autos und Plug-in-Hybride dagegen sind gefragt! Das ergab die Untersuchung eines Portals für Neuwagen.
Bild: Matthias Brügge / AUTO BILD
- Jan-Menno Gebhardt
Die wegen des Putin-Kriegs in der Ukraine immer weiter steigenden Spritpreise hat der Online-Neuwagen-Anbieter MeinAuto.de zum Anlass genommen, die Entwicklung bei Neuwagen-Interessenten zu untersuchen.
Erstes Ergebnis: Die ohnehin seit Jahren rückläufige Nachfrage nach Diesel-Fahrzeugen erreicht einen neuen Tiefpunkt. Gerade einmal 12 Prozent aller Neuwagen-Interessenten suchten bisher im März nach Autos mit Dieselmotor. Im Januar lag der Anteil noch bei 15 Prozent.
Diese Elektroautos sind richtig gut
Das Interesse an E-Autos hat deutlich zugenommen
Zweites Ergebnis: Dass Interesse an Elektro- und Hybridfahrzeugen nahm laut MeinAuto.de im März deutlich zu! Und zwar von 27 Prozent im Februar auf jetzt 35 Prozent. Gab es zuletzt bei vielen Autokäufern noch Unsicherheiten beim Umstieg auf Elektroautos, da die Fortführung der E-Auto-Prämie nach 2022 noch immer nicht geklärt ist, scheint die Skepsis in Anbetracht der Rekord-Spritpreise also in den Hintergrund zu treten.
Die erste große Schlappe für den Diesel gab es 2016
Klassische Benziner sind zwar immer noch die meistverkauften Fahrzeuge, doch auch hier sinkt die Nachfrage: von 55 Prozent im Februar auf 52 Prozent im März. Übrigens: Die erste Schlappe musste der Selbstzünder schon 2016, während des VW-Abgasskandals, einstecken. Damals ging die Nachfrage von zwischen 30 und 35 Prozent auf 21 bis 24 Prozent zurück.
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