SUVs im Connectivity-Check (Autosalon Genf 2016)
Fahren diese SUVs im Trend?

Audi Q2, Maserati Levante und Opel Mokka X sind die Trendsetter in Genf. Doch wie sieht es mit den inneren Werten der SUVs aus? Connectivity-Check!
Bild: Werk
- Christopher Clausen
Automessen sind Tummelplätze der voll ausgestatteten Autos. Jeder Hersteller will schließlich zeigen, zu was seine aktuellen Modelle imstande sind. Deutlicher Trend: Die Vernetzung (neudeutsch: Connectivity) nimmt immer weiter zu, große Displays sind ein Muss. Genauso, wie SUVs inzwischen zum Standardrepertoire gehören. AUTO BILD hat sich vier hochgebockte Neuheiten vom Autosalon Genf und ihr Infotainment vorgenommen: Was können die Systeme in Maserati Levante, Audi Q2, Ford Kuga und Opel Mokka X?
Alles auf einen Blick: Autosalon Genf 2016
1. Maserati Levante

Auf den reinen Fingerdruck wollten sich die Maserati-Entwickler beim Levante nicht verlassen: In der Mittelkonsole befindet sich zusätzlich ein Dreh-Drücksteller.
Bild: Thomas Starck
Fazit Maserati Levante: Der Levante ist nicht DAS vernetzte SUV der Messe – Maserati setzt mehr auf Fahrvergnügen als auf elektronische Innovation. Dennoch hat der Levante alle wichtigen Features an Bord.
2. Audi Q2

Doppelt hält besser: Im Audi Q2 gibt's auf Wunsch das virtuelle Cockpit mit 12,3-Zoll-Display und in der Mitte einen bis zu 8,3 Zoll großen Bildschirm-
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Der Q2 kommt mit Napster-Zugriff, zwei Handys lassen sich gleichzeitig koppeln. Die Spracheingabe versteht auch Kommandos wie "Ich habe Hunger" und schlägt Restaurants in der Nähe oder am Zielort vor. Handys koppeln sich via WLAN, Bluetooth oder Kabel. Via Audi Connect-App lassen sich Adressen aus den Kontakten einfach auf das Auto übertragen. Apple Carplay und Android Auto beherrscht der Q2 ebenso – noch ein Unterschied zum aktuellen A3. Die Bedienung ist einfach gestaltet, am leicht überfrachteten Lenkrad lassen sich weitere Funktionen einstellen.
Fazit Audi Q2: Für seine Größe bietet der Q2 eine Menge spannender Connectivity und viele Funktionen. Klar, das kostet alles Aufpreis. Das Beispiel zeigt aber: Moderne Vernetzung gibt es nicht nur bei den ganz Großen.
3. Opel Mokka Facelift

Als Opel Mokka X-Fahrer kann man dank eigener App seinen Standort oder seinen Fahrtverlauf an Freunde schicken. Praktisch, wenn man sich verspätet.
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Fazit Opel Mokka X: Moderne Technik, moderne Optik: Damit macht Opel sich zukunftstauglich. Das Infotainment im Mokka X bietet alles, was man sich wünschen könnte – und der App-Store bietet einen einfachen Weg zum Ausbau der Funktionen.
4. Ford Kuga Facelift

Ford spendiert dem Kuga Facelift einen neuen Armaturenträger und das intuitiv zu bedienende Sync3.
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Fazit Ford Kuga Facelift: Auch Ford spielt bei der Connectivity vorne mit. SYNC 3 ist auf dem modernen Stand und beeindruckt vor allem mit der guten Sprachsteuerung – eine wirklich sinnvolle Funktion.
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