Dieses Elektroauto hat einen Akku, der auf dem Papier besser in einen Plug-in-Hybrid passen könnte. Der Suzuki e Sky hat nämlich nur eine 26-kWh-Batterie – fährt aber vollelektrisch.

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Batterie so klein wie sonst bei Plug-in-Hybriden

26 kWh? Das entspricht ungefähr der Akkugröße, die Mercedes in den Plug-in-Hybridversionen von C-Klasse und GLC nutzt. Rein elektrisch schaffen die Modelle damit 110 bis 130 Kilometer. Der Suzuki stellt dagegen bis zu 310 Kilometer in Aussicht.
Noch ist das Auto aber nicht homologiert. Der Wert könnte also noch etwas schrumpfen. Trotzdem ist klar: Dieses Auto ist zwar für den Stadtverkehr gedacht, hangelt sich dort aber nicht von Ladesäule zu Ladesäule.
Suzuki e Sky in drei Farben.
Typisch für die japanischen Kei-Cars ist der e Sky ziemlich kastig.
Bild: Suzuki Motor Corporation
Vor allem das geringe Gewicht des e Sky zahlt vermutlich auf die Reichweite ein. Das Auto wiegt nur knapp über eine Tonne.
Mit 3,40 Meter Länge, 1,48 Meter Breite und 1,63 Meter Höhe zählt das Modell in Japan zu den sogenannten Keicars, ist also noch kompakter als bei uns ein Kleinstwagen.
Mit Wärmepumpe, One-Pedal-Driving und bidirektionalem Laden ist auf kleinstem Raum aktuelle Technik an Bord. Nur wie stark das Auto ist, verrät Suzuki noch nicht. Auch Bilder vom Innenraum bleibt man uns bislang schuldig.

Suzuki E Sky könnte zu uns kommen

Dabei könnte der e Sky noch interessant für uns werden. Denn das japanische Nachrichtenmagazin "Nikkei Asia" berichtet, dass das Mini-E-Auto 2027 nach Europa kommt. Auch eine erste Preismarke wird genannt: in Großbritannien soll der kleine Suzuki demnach unter 20.000 Pfund starten – umgerechnet ca. 23.400 Euro.
Mit Blick auf die Konkurrenz, die zurzeit vor allem der Dacia Spring darstellt, wäre das eher teuer. Der elektrische Spring startet bei nur 18.700 Euro und ist dazu 30 Zentimeter länger. Seine Reichweite liegt bei bis zu 225 Kilometern nach WLTP – und damit unter dem avisierten Wert des Suzuki.