Toyota arbeitet weiterhin an der Wasserstoff-Technik. Erst im April 2021 präsentierten die Japaner einen Wasserstoffmotor für den Rennsport, jetzt soll das Aggregat zu Testzwecken auch in einem GR Yaris verbaut werden. Mit dem Versuchsmotor setzen die Japaner aber nicht auf eine Brennstoffzelle – stattdessen wird der Wasserstoff wie Benzin im Motor verbrannt. AUTO BILD hat alle Infos zum Verbrennungsmotor im Konzeptfahrzeug Toyota GR Yaris H2!
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Anders als beim Mirai setzt Toyota beim neuen Versuchsmotor nicht auf eine Brennstoffzelle. Der Wasserstoff wird konventionell verbrannt; es findet also kein chemischer Prozess statt, bei dem aus brennbarem Gas und Sauerstoff elektrische Energie erzeugt wird. Basis für den intern GE16-GTS genannten Rennmotor ist der 1,6-Liter-Dreizylinder aus dem Toyota Yaris GR. Im Serienfahrzeug leistet das Triebwerk 261 PS. Was es nach der Wasserstoffbehandlung auf den Prüfstand bringt, gibt Toyota bislang aber nicht bekannt.
Im Toyota GR Yaris leistet der 1,6-Liter-Dreizylinder 261 PS. Daten zum Wasserstoffbetrieb gibt es nicht.

Durch die im Vergleich mit Benzin andere Charakteristik des Wasserstoffs sind am Motor Anpassungen im Bereich der Kraftstoffversorgung und des Einspritzsystems nötig. Im Gegenzug ermöglicht die schnellere Verbrennung des Luft-Wasserstoff-Gemischs ein spontaneres Ansprechverhalten des Motors. Das Aggregat kam bereits beim 24-Stunden-Rennen im Rahmen der Super Taikyu Series 2021 im japanischen Fuji zum Einsatz. Hier wurde er in einen für den Rennsport modifizierten Toyota Corolla verbaut. Toyota plant bislang nicht, den Motor in Serie zu bringen, vielmehr soll das Potenzial der Technik erprobt werden. Wie ernst es die Ingenieure meinen, wird durch den Einsatz im Rallye-Yaris erneut klar.
Toyota GR Yaris mit Wasserstoffmotor
Vor allem die auffällige Folierung lässt erkennen, dass dieser Toyota nicht mit Benzin fährt.

Auch BMW arbeitete an einem Wasserstoffmotor

Auch deutsche Hersteller haben sich in der Vergangenheit an die Verbrennung von Wasserstoff in Kolbenmotoren versucht. BMW setzte im Jahr 2000 beispielsweise bei seinem Wasserstoff-7er "Hydrogen 7" auf einen für Wasserstoff modifizierten Antrieb. Ohne nennenswerten Erfolg allerdings, denn die 100 produzierten Fahrzeuge wurden nicht verkauft, sondern zum Teil an Prominente auf Leasingbasis übergeben. Trotz allem ging die Entwicklung solcher Motoren weiter. Bislang stößt die Technik vorwiegend im Lkw- und Omnibus-Bereich auf Resonanz. In Pkw hat sich bisher die Brennstoffzelle als gängiges Mittel etabliert.