VW Tiguan eHybrid (2020): Test
Ist der neue Plug-in-Tiguan eine echte Alternative zum Diesel?
Fahrbericht VW Tiguan eHybrid
Mit dem Facelift ist der VW Tiguan erstmals auch als Plug-in-Hybrid zu haben. AUTO BILD ist ihn schon gefahren. Eine Alternative zum beliebten TDI? Erste Fahrt.
Bild: Volkswagen AG
Es geschieht selten, dass ein Autobauer beim Facelift Blech ändert. Das aber hat VW bei dem seit 2016 gebauten Tiguan II nun getan: höhere Motorhaube im Stil der Langversion Allspace und neu geformte Kotflügel, um die LED-Scheinwerfer im Golf-8-Stil aufzunehmen. Die sind Serie, die Matrixleuchten mit ihrer ausgeklügelten Lichtverteilung kosten Aufpreis. Kleine Gemeinheit: Wer Nebelleuchten braucht, muss die Matrix-Leuchten ankreuzen, denn sie sind in selbigen integriert. Macht je nach Ausstattungslinie zwischen 600 und 1818 Euro Aufpreis. Viel wichtiger: Den Tiguan gibt es nun auch als Plug-in-Hybrid. Beim "eHybrid" sitzen 1,4-Liter-Benziner mit 150 PS und 85-kW-Elektromotor am gleichen Antriebsstrang – ein Erlebnis, wenn 400 Nm Systemdrehmoment über den Frontantrieb herfallen und es in etwa 7,5 Sekunden auf 100 km/h stürmen lassen. VW spricht von 50 Kilometern rein elektrischer Reichweite, wenn der 13-kWh-Akku unter der Fondbank voll geladen ist. Wir schafften 38 Kilometer (Landstraße flott, keine Autobahn). Darüber süffelt der 1,4-Liter-TSI den aus Platzgründen nach hinten gewanderten und auf 45 Liter verkleinerten Tank zügig leer – wir werden das noch messen. Der eHybrid macht Spaß, Sinn ergibt er nur auf Kurzstrecke und im E-Betrieb.
Nicht jede Innovation in Sachen Bedienung ergibt Sinn
VW Tiguan Facelift (2020): Neuvorstellung - erste Fahrt - SUV - Info
Erste Fahrt im frischen Tiguan
Bild: Volkswagen AG
Der Tiguan eHybrid wird knapp über 40.000 Euro kosten

Geht gut nach vorne: Bei vollem Gaseinsatz stürmt der eHybrid in 7,5 Sekunden von 0 auf Tempo 100.
Bild: Volkswagen AG
Das Fazit: Der Tiguan wird ein krisenfester Bestseller bleiben. Der Schlüssel dazu sind seine Unaufgeregtheit und hoher Komfort. Mit Diesel ergibt er den meisten Sinn – vor allem, wenn man mal was ziehen muss.
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