Bildergalerie VW US-Passat Facelift (2019)

Bildergalerie VW US-Passat Facelift (2019)

VW US-Passat Facelift (2019): Test, Preis, Ausstattung

Großes Facelift für den US-Passat

VW gönnt dem US-Passat ein umfassendes Facelift – mit komplett neuer Optik und modernisiertem Innenraum. AUTO BILD hat alle Infos und saß schon drin!
Die mittlerweile seit 2011 gebaute US-Variante des VW Passat bekommt fürs Modelljahr 2020 ihr zweites Facelift. Die Messepremiere der überarbeiteten Version des Stufenheck-Modells von VW findet auf der Detroit Auto Show (14. bis 27. Januar 2019) statt. Besonders auffällig ist die komplett renovierte Optik der US-Mittelklasse-Limousine: Vorne spendieren die Designer dem US-Passat einen großen Grill mit direkt anschließenden Scheinwerfern und viel Chrom im Stil des VW Atlas. Dazu gibt es fast schon selbstverständlich eine neue Frontschürze – in der R-Line sportlich geformt mit großen angedeuteten Lufteinlässen. Wie umfassend die Karosseriearbeiten sind, sieht man an der geänderten C-Säule, den Anschlüssen für die Stoßstangen und den neuen Sicken im Blech – und das, obwohl die alte Plattform grundsätzlich gleich geblieben ist und der Namensvetter unseres Passat nicht auf dem MQB steht. Den selbstbewussten "Passat"-Schriftzug hat VW auf dem Kofferraumdeckel direkt über dem Nummernschild platziert. Außerdem gibt es wesentlich schlankere LED-Rückleuchten und in der R-Line eine Schürze mit vier angedeuteten Endrohren.

Bildergalerie Detroit Auto Show 2019

Der Preis rechtfertigt das Hartplastik im Innenraum (Update!)

Die typisch amerikanischen Sitze sind zwar bequem gepolstert, aber bieten kaum Seitenhalt.

Auch am Innenraum ist die Frischzellenkur nicht spurlos vorübergegangen. Wobei das Cockpit des US-Passat bei unserer Sitzprobe dennoch einen sehr vertrauten Eindruck macht. Fast wirkt es, als hätte VW einfach die Regale leer geräumt und den US-Passat mit für Europa aussortierten Teilen bestückt. Das ist in Ordnung, aber selbst der Polo bietet eine modernere Optik und eine gefühlt höherwertige Materialauswahl. Auch die Sitze des Passat sind typisch US-amerikanisch. Bequem gepolstert, aber weitestgehend konturlos. Das große Pfund, mit dem der Passat punktet, ist nach wie vor das Platzangebot. Vorne sitzt man wirklich großzügig, hinten genießen Passagiere Skoda-Superb-artige Kniefreiheit – sehr groß gewachsene Insassen müssen jedoch etwas den Kopf einziehen.
Die Türtafeln (vorne wie hinten) lassen aber erahnen, wie der niedrige Einstiegspreis von umgerechnet 22.000 Euro zustande kommt. Alles hartes Plastik in einfacher Ausführung – wobei man VW zugestehen muss, dass das Hartplastik immerhin optisch einen anständigen Eindruck macht. Der Fokus liegt auf der Funktion. Und unterm Strich bekommen die US-Amerikaner mit dem Passat viel Auto für relativ wenig Geld. Das macht unzweifelhaft den Reiz des US-Passats aus.

Neue VW (2019, 2020, 2021, 2022)

Neue Assistenten, altbekannter Motor (Update!)

Neben Stoff- und Kunstledersitzflächen bietet VW für den US-Passat auch Nappaleder an. Die Liste der Komfort-Features ist umfangreich: Sitzheizung vorne und hinten gehören ebenso dazu wie der US-typische Motorstart per Fernbedienung, Regensensor, Keyless Go, Spracherkennung und beheizte Außenspiegel. Beim Infotainment ist jeder Passat mit der Car-Net-App ausgestattet – das System kann CarPlay, Android Auto und Mirrorlink.

Bei den Assistenten stechen die neue Notbremsfunktion mit Fußgängererkennung, der Totwinkelwarner und der Alarm für rückwärtigen Verkehr heraus. Zusammen mit aktivem Spurhalteassistent, Abstandregeltempomat und Parklenkhilfe ist das Angebot an Fahrhilfen umfassend. Für Vortrieb sorgt weiterhin der bekannte Zweiliter-TSI mit 174 PS und rund 280 Nm maximalem Drehmoment – einen weiteren Motor stellt VW nicht zur Auswahl. Über eine Sechsgang-Automatik mit neuem Drehmomentwandler und weiterentwickelter Elektronik wird die Kraft an die Vorderräder geschickt. In den USA gewährt VW auf den Passat eine Garantie von sechs Jahren oder 115.200 Kilometern (72.000 Meilen). Der Marktstart für den modernisierten US-Passat ist für Sommer 2019 terminiert. Die Preise dürften sich gegenüber dem Vorfacelift nicht entscheidend ändern. Derzeit starten die Preise für den US-Passat bei umgerechnet rund 22.000 Euro (25.000 Dollar).

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