
Kia EV9
Generation 1
: seit 2023Gefällt uns
- Viel Platz
- Großer Akku
- Zieht bis zu 2,5 Tonnen
Gefällt uns nicht
- Keine adaptive Rekuperation
- Starke Abweichung von WLTP- und Realverbrauch
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Vorstellung
Vorstellung

Der EV9 ist ein echtes Dickschiff
Kia denkt groß! Mit dem neuen EV9 kommt ein echtes XXL-SUV auf den Markt. Die neue Formensprache wird mit dem Begriff "Opposites United" (vereinte Gegensätze) zusammengefasst und soll, so die Designer, die Beziehung zwischen Natur und Maschine verstärken.
Gestärkt wird auch der Antrieb des Kia-Flaggschiffs, denn nach dem sportlichen EV6 GT folgt nun auch die GT-Version für den Kia EV9. Eines jedoch vorweg: Ganz so stark wie der kleine Bruder ist der EV9 GT aber nicht!
Stark ist vor allem der Auftritt des EV9. Groß, kantig, die Front steil ansteigend, das Heck steil abfallend – und so gar nicht europäisch! Tatsächlich wurde der Kia EV9 ursprünglich in den USA erdacht. Und während er bei uns als großes SUV auf den Markt kommt, wird er in US-Gefilden als Midsize-Auto – mit Platz für bis zu sieben Personen – eingeordnet.
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Preis
Preis

Los geht's ab 62.000 Euro
Der Basispreis des Kia EV9 liegt bei 61.990 Euro. Dafür gibt es das XXL-SUV als 160 kW (218 PS) starke Version mit Heckantrieb und kleinerem Akku. Die Allradversion AWD mit 283 kW (385 PS) startet bei 68.990 Euro. Noch teurer ist die sportliche GT-Line, hier geht es bei 82.380 Euro für den Siebensitzer und 83.370 Euro für die sechssitzige Version los.
Topversion EV9 GT beginnt bei 89.990 Euro
Die leistungsstarke 508-PS-Version des EV9 ist ab sofort bestellbar. Die ersten Auslieferungen des Topmodells plant Kia für das dritte Quartal 2025. Preislich geht es bei 89.990 Euro los.
Aktuelle Listenpreise
Auf einen Blick: Hier finden Sie die Preise für alle neu verfügbaren Fahrzeuge.
Stand: 10. Mai 2026
Aufbauart: SUV
Elektrischer Strom
Fahrzeug-Variante
Leistung
Listenpreis
EV9 76,1-kWh RWD, Air
218 PS
63.690 €
EV9 99,8-kWh RWD, Air
204 PS
66.690 €
EV9 99,8-kWh AWD, Air
385 PS
70.690 €
EV9 99,8-kWh RWD, Earth
204 PS
74.190 €
EV9 99,8-kWh AWD, Earth
385 PS
78.190 €
EV9 99,8-kWh AWD, GT-line
385 PS
84.080 €
EV9 99,8-kWh AWD, GT-line 6-Sitzer
385 PS
85.070 €
EV9 99,8-kWh AWD, GT
508 PS
90.490 €
3 weitere Varianten anzeigen
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Design
Design

Der Kia EV9 misst über fünf Meter
Wenn man sich das neueste Flaggschiff aus dem Hause Kia anschaut, dann fällt nicht nur das bewusst kastige Design des SUV auf, sondern auch die schiere Größe samt Gewicht. Fünf Meter Länge, 3,10 Meter Radstand und eine Höhe von 1,78 Meter sind eine Ansage.
Markentypisch für das Kia-Familiengesicht ist der sogenannte Tigernose-Kühlergrill, der im EV9 fast verschwunden ist. Ein Elektroauto braucht schließlich keinen Kühlergrill mehr, Lufteinlässe gibt es lediglich noch in der Frontschürze, die sich je nach Anforderungen öffnen oder schließen.
Für das Flaggschiff-SUV EV9 haben die Designer die Tigernase aber so weiterentwickelt, dass sie auch als geschlossene, in Wagenfarbe lackierte Fläche funktioniert.
Das Design wirkt wie aus einem Guss
Eingerahmt wird das Ganze von neuen Scheinwerfern mit Star-Map-LED-Tagfahrlichtern. Einzelne Punkte werden hier mit schmalen Leuchtstreifen verbunden – ähnlich wie auf einer Sternbildkarte, erklärt Kia. Apropos eingerahmt: Schaut man von schräg vorn, wirken Front- und Seitenfenster wie aus einem Guss; sie strecken das Fahrzeug optisch nicht nur in die Länge, sondern lassen den EV9 auch etwas niedriger wirken, als er tatsächlich ist.
Besonders: Trotz seiner mächtigen Anmutung liegt der cw-Wert bei nur 0,28 – nicht zuletzt dank 3D-Unterbodenverkleidung und lang gezogenem Heck mit großem Spoiler.

Der Kia EV9 ist ein echtes Dickschiff mit über fünf Meter Länge!
Bild: Kia Europe
Mit seinen großen, glatten Flächen und klaren Designlinien wirkt der EV9 ziemlich stimmig. Die Dachlinie verläuft fast gerade nach hinten, fällt erst auf der Zielgeraden leicht ab und endet dann im steilkantigen Heck. Auch in den Rückleuchten haben die Designer die Star-Map-Grafik aufgenommen.
Während die Konzeptstudie des EV9 noch auf Kamera-Ärmchen als Seitenspiegel setzte, sehen wir in der Serienversion wieder klassische Außenspiegel. Optionale Seitenkameras mit Monitoren im Innenraum wird es aber geben, wie sie auch die Konzernschwester Genesis im GV60 einsetzt.
Die Abmessungen auf einen Blick:
- Länge: 5015 mm
- Breite: 1980 mm (2263 mm inkl. Außenspiegel)
- Höhe: 1780 mm
- Radstand: 3100 mm
- Gewicht: ab 2625 kg
- Kofferraumvolumen: 333 bis 2393 l
- max. Anhängelast: 900 kg (RWD)/ 2,5 t (AWD)
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Antrieb
Antrieb

EV9 GT ist schwächer als der kleine Bruder
Nach dem 609 PS starken EV6 GT zieht Kia mit dem EV9 nach und bringt im Herbst 2025 das sportliche "GT"-Modell auf den Markt. Ganz so muskulös wie der kleine Bruder ist der EV9 GT aber nicht, er bringt es auf 508 PS aus zwei PSM-Motoren (je einer an der Vorder- und Hinterachse). Immerhin: mehr als doppelt so viel Power wie die Basisversion des EV9 mit 204 PS. Laut Kia rennt der GT in 4,6 Sekunden von Tempo 0 auf 100 km/h. In der Spitze erreicht er 220 km/h.
Zugrunde liegt die E-GMP-Plattform, die auch bei Kia EV6 und Hyundai Ioniq 5 mit 800-Volt-Technik zum Einsatz kommt. Bis zu 505 Kilometer WLTP-Reichweite sollen dank des großen 99,8-kWh-Akkus drin sein. Von 10 auf 80 Prozent soll der EV9 GT in 24 Minuten laden.
Basis-EV9 mit mindestens 385 PS
Neben dem Topmodell gibt es drei weitere Varianten. Die RWD genannte Heckmotor-Version bildet mit 150 kW (204 PS) und maximal 350 Nm Drehmoment den Einstieg. Die Allradversion bringt es mit zwei Elektromotoren auf 283 kW (385 PS) und maximal 600 Newtonmeter.
In der sportlichen "GT-line" steigt das Drehmoment dank Boost-Funktion auf 700 Nm. Den Standardsprint auf Tempo 100 legt das SUV so in 5,3 Sekunden zurück.
Bis zu 563 Kilometer Reichweite
Beide Versionen werden von einem 99,8-kWh-Akku gespeist, was Reichweiten von bis zu 563 Kilometern (WLTP) beim RWD und 521 Kilometern (WLTP) beim AWD ermöglichen soll.
Darüber hinaus gibt es eine Version mit kleinerem Akku (76,1 kWh). Auch die kommt mit Heckantrieb, ist mit 160 kW (218 PS) aber etwas stärker als die schwächste Allradversion. Hier soll die Reichweite bei bis zu 443 Kilometern liegen.
Die technischen Daten im Überblick:
76,1 kWh RWD | 99,8 kWh RWD | 99,8 kWh AWD | 99,8 kWh AWD (EV9 GT) | |
|---|---|---|---|---|
Motor | Permanentmagnet-Synchronmaschine | Permanentmagnet-Synchronmaschine | Zwei Permanentmagnet- Synchronmaschinen | Zwei Permanentmagnet- Synchronmaschinen |
Antrieb | Hinterrad | Hinterrad | Allrad | Allrad |
Leistung | 218 PS (160 kW) | 204 PS (150 kW) | 385 PS (283 kW) | 374 kW (508 PS) |
max. Drehmoment | 350 Nm | 350 Nm | 600 Nm (GT-Line 700 Nm) | k.A. |
0–100 km/h | 8,2 s | 9,4 s | 6,0 s (GT-Line: 5,3 s) | 4,6 s |
Höchstgeschwindigkeit | 190 km/h | 185 km/h | 200 km/h | k. A. |
Batteriekapazität | 76,1 kWh | 99,8 kWh | 99,8 kWh | 99,8 kWh |
Ladezeit 0–80 % (max. Ladeleistung) | 20 min | 24 min | 24 min | 24 min |
Stromverbrauch (WLTP)* | 19,5 kWh/100 km | 20,2–20,4 kWh/100 km | 22,3–22,8 kWh/100 km | k. A. |
max. Reichweite* | 443 km | 563 km | 521 km | >450 km |
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Ausstattung
Ausstattung

GT-Modell mit kleinen Designunterschieden
Optisch gibt es nur wenige feine Unterschiede, die den GT vom normalen EV9 unterscheiden: Dazu gehört zum einen die dynamische Lichtsignatur im Pixeldesign an der Front und zum anderen die exklusiven 21-Zoll-Leichtmetallfelgen im Bi-Color-Design, hinter denen die großen Bremssättel in Neongrün mit GT-Schriftzug hervorblitzen. Insgesamt stehen sieben Lackierungen zur Wahl, darunter der GT-exklusive Farbton "Panthera Metal" und "Snow White Pearl".

Neongrüne Details innen und außen sowie eine dynamische Leuchtengrafik im Pixeldesign unterscheiden den GT vom normalen EV9.
Bild: Kia Deutschland
Der Innenraum besticht durch viel Platz, viel Komfort und hochwertige Materialien – Hartplastik sucht man hier vergebens, schließlich handelt es sich um das Topmodell. Sogar Reihe zwei bietet Annehmlichkeiten wie Entspannungssitze mit Sitzheizung und Ventilation und eine ausziehbare Ablage, die als kleiner Tisch dient.
Auch im Interieur gibt es neongrüne Akzente: So trägt das Dreispeichen-Multifunktionslenkrad eine giftgrüne 12-Uhr-Markierung. Und auch die GT-Taste, über die auf Knopfdruck die volle Leistung abgerufen werden kann, leuchtet in dieser Farbe. Die grau-schwarzen Sportsitze mit veganen Bezügen in Lederoptik und Alcantara greifen das Grün ebenfalls anhand von Kontrastnähten und einem schmalen Mittelstreifen auf.

Das Dreispeichen-Multifunktionslenkrad trägt eine giftig grüne 12-Uhr-Markierung. Auch die GT-Taste, über die auf Knopfdruck die volle Leistung abgerufen werden kann, leuchtet in dieser Farbe.
Bild: Kia Deutschland
Optional mit Stand-up-Paddleboard
Für den EV9 bietet Kia verschiedenes Zubehör an. Ein Posten sticht dabei heraus: Beim Konfigurieren kann man sich als Extra ein Stand-up-Paddleboard dazubuchen. Das trägt dann einen Kia-Schriftzug und kommt direkt als Komplett-Set mit Pumpe, Paddel aus Carbon und Nylon sowie einem Rucksack mit Rädern. Preis: 360 Euro.

Wassersport-Ausrüstung als Option: Das Stand-up-Paddleboard steht beim Kia EV9 auf der Zubehörliste.
Bild: Kia Europe
Das restliche Zubehör-Angebot ist weniger speziell. Es gibt einen Dachträger aus Aluminium (473 Euro), der mit bis zu 75 Kilo beladen werden kann und als Basis für die ebenfalls erhältliche Dachbox dient (Kostenpunkt: 700 Euro), sowie die abnehmbare Anhängerkupplung für 923 Euro.
Die ist nicht nur für diejenigen interessant, die die volle Anhängelast von bis zu 2,5 Tonnen nutzen wollen. An der Anhängerkupplung lässt sich auch ein Fahrradträger montieren. Die gibt's praktischerweise auch bei Kia, darunter das faltbare Modell "i21" (635 Euro) für zwei Räder. Die Kofferraumklappe lässt sich dank Abklapp-Funktion weiterhin öffnen. Andere Ausführungen, passende Taschen und Auffahrschienen sind ebenfalls erhältlich.

Die abnehmbare Anhängerkupplung für 923 Euro ist nicht nur für diejenigen interessant, die die volle Anhängelast von bis zu 2,5 Tonnen nutzen wollen. Dort lässt sich auch ein Fahrradträger montieren.
Bild: Kia Europe
Innenraum: EV9 als Sechs- oder Siebensitzer
Wie die Außenhülle vermuten lässt, geht es im Innenraum sehr geräumig zu. Und vegan: Der EV9 kommt gänzlich ohne Tierhäute aus, wie zukünftig alle neuen Modelle. In der vorderen Reihe sitzt man auf großen, bequemen Sesseln und blickt auf zwei 12,3 Zoll große Bildschirme, die durch ein 5,3-Zoll-Display für die Klimasteuerung miteinander verbunden sind. Leider verschwindet die Klimasteuerung hinter dem Lenkrad. Gut also, dass Kia hier an zusätzliche Extra-Knöpfe gedacht hat.

Der Wählhebel wanderte hinter das kapazitive Lenkrad, darauf sitzt – etwas verdeckt – auch der Startknopf. Viele Ablagefächer, ordentliche Materialauswahl.
Bild: Kia Europe
Platz gibt es reichlich im großen Elektro-SUV
Auch hinter Fahrer und Beifahrer gibt es für große Personen jede Menge Platz. Sogar in der dritten Sitzreihe können auch Mitfahrer über 1,80 Meter durchaus bequem reisen. Bei der Sitzplatz-Konfiguration haben die Kunden die Wahl: Neben dem Siebensitzer können gleich zwei verschiedene sechssitzige Konfigurationen geordert werden.
Die eine legt den Fokus auf maximalen Komfort, auch die hinteren Einzelsitze surren dann elektrisch in Position. Alternativ bietet Kia auch – wie getestet – eine Variante mit drehbarem Gestühl. Kinder lassen sich so im 90-Grad-Winkel anschnallen und die Sitze dann wieder in Fahrtrichtung – oder auch gegen die Fahrtrichtung – drehen. Wer ganz hinten sitzt, sollte aber auch im EV9 eher klein gewachsen sein.

333 Liter mit allen Sitzen aufgestellt. Wer umklappt, hat 828 bis 2393 Liter zur Verfügung.
Bild: Kia Europe
In allen Varianten sind die Sitze belüft- und beheizbar – Kia will mit dem EV9 einen gewissen Luxus ausstrahlen. Und die Liste der Assistenzsysteme ist ziemlich vollständig – unter anderem sind der aktive Spurhalteassistent, der Totwinkelassistent und der adaptive Tempomat an Bord.
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Test
Test

Test: Der EV9 ist ein komfortabler Cruiser
Im Test überzeugt der EV9 mit seinen cleveren Features, dem hohen Ausstattungslevel und dem für die Fahrzeugklasse leichtfüßigen Handling. Das beginnt schon bei der Lenkung, die präzise und direkt arbeitet. Einzig in den Kurven wirkt die Physik, und das Gewicht drückt nach außen. Das bequeme Fahrwerk gleicht Unebenheiten gut aus, ohne zu hart oder zu weich zu wirken.

Beim ersten Losfahren sorgten die elektronischen Helferlein für eine riesige Piepsparty – bis in dem doch etwas verworrenen Infotainment die Option zum Deaktivieren gefunden war.
Bild: Kia Europe
Masse und Luftwiderstand sorgen letztendlich also auch für einen gewissen Energiebedarf. Genauer: gemessene 34,1 Kilowattstunden auf 100 Kilometer (inkl. Ladeverluste). So ergeben sich 347 Kilometer Reichweite. Wer konstant Tempo 130 fährt, schafft 305 Kilometer. Das ist weit entfernt von der offiziellen Werksangabe von 505 Kilometern. Der EV9 kann Tempolimits alleine übernehmen und folgt zuverlässig der Spur, lediglich Kreisverkehre erkennt er nicht und hält mit vollem Tempo drauf zu.
Gewinner des Goldenen Lenkrads
In der Kategorie Familienauto holte sich der Kia EV9 das Goldene Lenkrad 2023. Vor allem in den Bereichen "Sitzkomfort", "Variabilität" und "Fahrverhalten" setzte er sich von der Konkurrenz ab – knapp 500 Punkte Vorsprung sagen alles. Besonders angetan waren die Juroren davon, wie viele Personen und Gepäck man im EV9 unterbringen kann – und von der hohen Anhängelast Elektroautos (zwei Tonnen).
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TESTNOTE
2
Kia EV9
im AUTO BILD-Test
Technische Daten im Überblick
Listenpreis
- 63.690 – 90.490 €
Leistung
- 204 – 508 PS
Höchstgeschwindigkeit
- 185 – 220 km/h
Elektrische Reichweite
- 443 – 563 km
Verbrauch (kombiniert)
- 19,5 – 22,8 kWh/100 km
0 – 100 km/h
- 4,6 – 9,4 s
Kofferraumvolumen
- 333 – 2.393 l
Anhängelast
- 450 – 2.500 kg
Technische Daten & Varianten

Kia EV9 1, SUV
Bauzeitraum: seit 07/2023
1 Kraftstoffart
Elektrischer Strom
Fahrzeug-Variante
Leistung
0–100 km/h
Reichweite
Listenpreis
EV9 76,1-kWh RWD, Air seit 12/2024
218 PS
8,2 s
443 km
63.690 €
EV9 99,8-kWh AWD 09/2023 – 12/2024
385 PS
6 s
512 km
76.490 €
EV9 99,8-kWh AWD, Air seit 12/2024
385 PS
6 s
512 km
70.690 €
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Kia EV9 Bilder
Die Reisen zur Vorstellung und Fahrveranstaltung wurden unterstützt von Kia. Unsere Standards zu Transparenz und journalistischer Unabhängigkeit finden Sie unter go2.as/unabhaengigkeit.
Kia EV9

1/19
Kurven kratzen mit 2,6 Tonnen: AUTO BILD war einen Tag mit dem Kia EV9 unterwegs in den Serpentinen rund um Nizza. Und so viel schon mal vorweg: In Fahrt kaschiert der Stromer seine Größe ganz wirkungsvoll.
Bild: Kia Europe

2/19
Wenn man sich das neueste Flaggschiff aus dem Hause Kia anschaut, dann fällt nicht nur das bewusst kastige Design des SUV auf, ...
Bild: Kia Europe

3/19
... sondern auch die schiere Größe samt Gewicht. Fünf Meter Länge, 3,10 Meter Radstand und eine Höhe von 1,78 Meter stehen im Datenblatt. Je nach Ausstattung gibt's 2,5 bis 2,7 Tonnen Gewicht auf die Räder.
Bild: Kia Europe

4/19
Allein schon der 99,8-kWh-Akku zwischen den Achsen, mit dem der EV9 angeboten wird, wiegt mehr als eine halbe Tonne. Aber auch die sehr vollgepackte Ausstattungsliste mit den ab Werk mindestens sechs Sitzen trägt zum Gewicht bei.
Bild: Kia Europe

5/19
Praktisch: Die Sitze in der zweiten Reihe lassen sich nicht nur um 90 Grad nach außen, sondern auch um 180 Grad drehen und somit gegen die Fahrtrichtung positionieren – durch den in den Sitz integrierten Sicherheitsgurt kann diese Position sogar während der Fahrt beibehalten werden. Wer auf den Komfort der drehbaren Sitze verzichten kann, bekommt alternativ eine verschiebbare Sitzbank mit drei Plätzen.
Bild: Kia Europe

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In allen Varianten sind die Sitze belüft- und beheizbar – Kia will mit dem EV9 einen gewissen Luxus ausstrahlen.
Bild: Kia Europe

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Reichlich Platz fürs Gepäck gibt es zudem: In den Kofferraum passen zwischen 333 und 2393 Liter. Sollte das nicht reichen, gibt es unter der vorderen Haube noch einen Frunk.
Bild: Kia Europe

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Die Konkurrenten VW ID.Buzz mit langem Radstand oder auch die teureren Modelle BMW iX und Mercedes EQE SUV sollten den Koreaner genau im Blick behalten. Denn der Kia EV9 startet bei 72.490 Euro, Allrad gibt's ab 76.490 Euro. Für die "GT-line" werden mindestens 82.380 Euro fällig.
Bild: Kia Europe

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Wir dürfen in der Topausstattung GT-line Platz nehmen und einen Tag lang auf französischen Straßen rund um Nizza fahren. Die engen Serpentinen nimmt der fünf Meter lange Koloss dank starker Motorisierung überraschend leichtfüßig.
Bild: Kia Europe

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Der Allradantrieb mit E-Motoren jeweils an Vorder- und Hinterachse, die es auf eine Systemleistung von 385 PS bringen, haben bei der GT-line noch einmal 100 Newtonmeter zusätzliches maximales Drehmoment bekommen. In Summe also 700 Newtonmeter.
Bild: Kia Europe

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Die Beschleunigung drückt einen vehement, aber nicht unangenehm in die Polster. Von null auf 100 km/h soll es in 5,3 Sekunden gehen – der erste Eindruck lässt die Werksangabe realistisch erscheinen.
Bild: Kia Europe

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Durch die präzise und direkte Lenkung kann der EV9 gut im Straßenverkehr mitmischen. Recht behände wirkt der Koloss auch dank des bequemen Fahrwerks, das Unebenheiten gut ausgleicht, ohne zu hart oder zu weich zu wirken. Einzig in den Kurven wirkt die Physik, und die 2,6 Tonnen Gewicht drücken nach außen.
Bild: Kia Europe

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Aber für sportliches Kurvenräubern ist der EV9 ja auch nicht wirklich gemacht. Wer die Rekuperation auf null stellt, segelt mit konstantem Tempo gemütlich dahin, für besonders lange Reichweiten gibt es One-Pedal-Drive und einen Eco-Modus.
Bild: Kia Europe

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Aktiver Spurhalteassistent, Totwinkelassistent, adaptiver Tempomat: Die Liste der Assistenzsysteme ist ziemlich vollständig. Beim ersten Losfahren sorgten die elektronischen Helferlein für eine riesige Piepsparty – bis in dem doch etwas verworrenen Infotainment die Option zum Deaktivieren gefunden war.
Bild: Kia Europe

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Vom Fahrerplatz aus schaut man auf drei Displays: zwei 12,3 Zoll große Bildschirme für die Instrumente hinterm Lenkrad und das Infotainment, die durch ein 5,3-Zoll-Display für die Klimasteuerung verbunden sind. Leider befindet sich die Klimasteuerung an einem Platz, wo sie hinter dem Lenkrad verschwindet. Gut also, dass Kia hier an zusätzliche Extra-Knöpfe gedacht hat.
Bild: Kia Europe

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Neu sind die Direktwahltasten für Navi, Radio und Einstellungen. Sie sind schön ins Cockpit aus nachhaltigem Material integriert und erst beim Starten des EV9 zu sehen. Leider sorgt ihre Positionierung dafür, dass der Fahrer sie beim Touchen des Öfteren unabsichtlich drückt.
Bild: Kia Europe

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Fazit von Conny Poltersdorf: Egal ob für Campingausflüge, eine große Familie oder Alltagsjobs mit viel Platzbedarf: Der EV9 besticht mit seinem durchdachten Konzept und viel Ausstattung. Der Preis ist zwar hoch, aber durchaus fair.
Bild: Kia Europe

18/19
Nach dem 609 PS starken EV6 GT zieht Kia mit dem EV9 nach und bringt im Herbst 2025 das sportliche "GT"-Modell auf den Markt. Ganz so muskulös wie der kleine Bruder ist der EV9 GT aber nicht, er bringt es auf 508 PS aus zwei PSM-Motoren (je einer an der Vorder- und Hinterachse). Immerhin: mehr als doppelt so viel Power wie die Basisversion des EV9 mit 204 PS. Laut Kia rennt der GT in 4,6 Sekunden von Tempo 0 auf 100 km/h.
Bild: Kia Deutschland

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Im GT trägt das Dreispeichen-Multifunktionslenkrad eine giftig grüne 12-Uhr-Markierung – und auch die GT-Taste, über die auf Knopfdruck die volle Leistung abgerufen werden kann, leuchtet in dieser Farbe. Die grau-schwarzen Sportsitze mit veganen Bezügen in Lederoptik und Alcantara greifen das Grün ebenfalls anhand von Kontrastnähten und einem schmalen Mittelstreifen auf.
Bild: Kia Deutschland
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