Kurz nach dem Audi A5 Coupé steht der Sportback in den Startlöchern. Das Topmodell S5 kommt mit 354 PS! Alle Infos!
Christopher Clausen
Das neue Audi A5 Coupé hat bereits die Hüllen fallen lassen, nun folgt der Sportback. Der praktische Schönling hat einen um rund 1,4 Zentimeter gestreckten Radstand im Vergleich zum Vorgänger – im Vergleich zum herkömmlochen A5 sind es sogar rund sechs Zentimeter mehr. Premiere ist auf dem Pariser Autosalon (1. bis 16. Oktober 2016).
Mit seinen kurzen Überhängen und der langen Motorhaube soll der Sportback dynamischer wirken als bisher. Auch die Schulterlinie ist stärker betont als das aktuelle Modell. Die Dachlinie wird noch konsequenter in Richtung Coupé gestrafft. Der flachere und breitere Kühlergrill erhöht das Überholprestige etwas. Der Innenraum profitiert vor allem vom optimierten Rohbau und der platzsparenden Sitzanlage. Damit wächst die Innenraumlänge um 17 Millimeter, der Schulterrraum um bis zu 11 mm und die Kniefreiheit im Fond um 24 mm. Der Tank schrumpft um ein paar Liter, der Kofferrauminhalt entspricht mit 480 Litern dem des Vorgängers. Serienmäßig öffnet und schließt die Heckklappe elektrisch. Für den Karosserierahmen kommen beim A5 ein besonderer Stahl und Aluminium zum Einsatz. So können im Vergleich zur ersten Generation gut 85 Kilogramm Gewicht gespart werden (Gesamtgewicht: 1470 Kilogramm ohne Fahrer).
Zwei Türen und gut sechs Zentimeter mehr Radstand: Das ist der S5 Sportback.
Eine weiterentwickelte Fünflenker-Vorderachse und eine Fünflenker-Konstruktion an der Hinterachse (statt der Trapezlenkerachse bisher) sollen für eine sportlichere Abstimmung sorgen, optional sind adaptive Dämpfer erhältlich. Serie ist das Fahrdynamiksystem "Drive Select". Eine elektromechanische Servolenkung ist ebenfalls Serie, eine Dynamiklenkung mit variabler Übersetzung steht auf der Aufpreisliste. Die zwei Benziner und drei Diesel mit einem Leistungsspektrum von 190 bis 286 PS sollen bis zu 22 Prozent weniger verbrauchen. Ein Sechsgang-Schaltgetriebe, ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe und eine Achtstufen-Tiptronic stehen dabei je nach Motorisierung zur Auswahl – die Tiptronic ist den Topmodellen A5 3.0 TDI (286 PS) und S5 (354 PS) vorbehalten.
Der S5 Sportback hat ebenso wie der herkömmliche S5 einen 354 PS starken V6-Turbomotor mit 500 Newtonmetern maximalem Drehmoment unter der Haube. In 4,7 Sekunden geht es damit von Tempo 0 auf 100, bei 250 regelt die Elektronik ab. Somit leistet der neue S5 mit Dreiliter-Sechszylinder genau so viel wie der erste S5 mit 4,2-Liter-V8. Zudem gibt es im A5 der zweiten Generation erstmals die besonders sparsame ultra-Technologie in Verbindung mit dem quattro-Antrieb. Neu ist der bivalente A5 Sportback g-tron. Der Zweiliter-Motor leistet 170 PS und kann sowohl mit Benzin als auch mit Erdgas betrieben werden.
Virtual Cockpit im A5 Sportback
Cockpit wie im A5, viele Assistenzsysteme und Online-Anbindung inklusive.
Der A5 Sportback erhält das bekannte Virtual Cockpit, das wie im A4 mit einem zusätzlichen 8,3-Zoll-Monitor (MMI Navigation plus) auf der Mittelkonsole kommt. Darüber hinaus ist der Sportback voll vernetzt. Gadgets wie WLAN-Hotspot inklusive LTE-Netz, Head-up-Display, Apple CarPlay, Android Auto und induktives Laden sind gegen Aufpreis an Bord. Zahlreiche weiterentwickelte Assistenzsysteme sorgen für Sicherheit und Komfort. Dazu gehören beispielsweise der Active lane assist, ein Ausweichassistent sowie ein Park- und Querverkehrassistent. Erstmals an Bord sind zudem ein Staupilot, der bis zu einem Tempo von 65 km/h nahezu autonom fährt und ein Effizienzassistent, der beim Spritsparen helfen soll. Alles gegen Aufpreis versteht sich. Der Grundpreis für den A5 Sportback liegt bei 37.800 Euzro, der S5 Sportback startet bei 62.500 Euro. Weitere Stars in Paris finden Sie hier.
Audi A5 Sportback gebraucht ab 18.000 Euro kaufen
Auch gebraucht kein Schnäppchen: Los geht es bei rund 18.000 Euro.
Bild: Toni Bader
Understatement, genügend Leistung für schnelle Autobahn-Etappen und ein gefälliges Design. Dieser Mix macht den Ingolstädter auch als Gebrauchten attraktiv. Was müssten Sie also für dieses Fahrzeug zu investieren? Gepflegte Exemplare mit einer Laufleistung unter 100.000 Kilometern beginnen bei rund 18.000 Euro. Dafür bekommt man den A5 Sportback mit dem 2.0-TFSI und 180 PS. Wer einen Diesel bevorzugt, muss 20.000 Euro einplanen. Wahlweise stehen dann der 2-Liter-Turbodiesel mit wahlweise 170 oder 190 PS. Die Leistungsskala bei den Selbstzündern reicht bis zu 245 PS im 3.0 TDI, für den rund 25.000 Euro fällig sind. Das Topmodell S5 mit 333 PS könnte ab 28.000 Euro in Ihrer Garage parken. Was sind die Schwachstellen des Audi A5 Sportback? Ärger können unsauber eingepasste Türgummis machen, die insbesondere bei höheren Geschwindigkeiten unangenehme Geräusche erzeugen. Eine Probefahrt sollte somit auch unbedingt über die Autobahn führen. Auch Klappergeräusche, eine schnell anfällige Batterie sowie ein zickiges Zugangssystem gehören zu den typischen Schwachstellen.
Der neue Audi Q6 e-tron, der RS e-tron GT "Ice Race", das Facelift des Q8, Q7 und Co.: AUTO BILD zeigt alle neuen Audi-Modelle bis 2030! Audi RS e-tron GT "Ice Race"; Marktstart: Ende 2023. Zum 40. Jubiläum der Audi Sport GmbH spendieren die Ingolstädter dem RS e-tron GT ein auf 99 Exemplare limitiertes Sondermodell – mit optischen Details in Anlehnung an das GP Ice Race in Österreich.
Bild: AUDI AG
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Audi Q8 Facelift; Marktstart: Anfang 2024; Preis: ab 86.700 Euro. Audi verpasst dem Q8 ein Update. An der Kosmetik wurde dabei nur behutsam Hand angelegt, die größten Änderungen gibt's in puncto Software und Infotainment.
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Audi Q6 e-tron; Marktstart: Anfang 2024. Als Pendant zum vollelektrischen Porsche Macan wird Audi den Q6 e-tron bringen. Bei Q5-Abmessungen soll er geräumig wie ein Q7 sein. 800-Volt-Bordnetz und knapp 500 Kilometer Reichweite sind möglich.
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Audi AI:me; Marktstart: 2024. Auf dem Weg zur E-Mobilität wird Audi künftig auf die Modelle A1 und Q2 verzichten, den neuen Einstieg dürfte dann eine baterieelektrische Variante des A3 werden.
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Audi A6 e-tron concept; Marktstart: 2024. Im A6 e-tron concept leisten zwei Elektromotoren (je einer an der Vorder- und Hinterachse) 350 kW (476 PS) und 800 Nm. Dank 800-Volt-Technik soll der Audi besonders schnell laden können.
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Audi R8-Nachfolger; Marktstart: 2024. Als Antrieb für den R8-Nachfolger wäre der Vierliter-V8 des Lamborghini Urus denkbar, der mit Hybridisierung auf rund 700 PS käme. Aber auch ein reiner Elektro-Antrieb ist nicht unwahrscheinlich.
Bild: Ronald Sassen / AUTO BILD
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Audi A6 e-tron Avant concept; Preis: über 90.000 Euro; Marktstart: 2024. Den elektrischen A6 wird es wohl auch als Kombi geben. Der würde mehr Kofferraum bei einer Reichweite von bis zu 700 Kilometern bieten. Auch ein 646 PS starker RS könnte kommen.
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Audi Q9; Marktstart: frühestens 2024. Audi plant ein noch größeres und luxuriöseres SUV als die Baureihen Q7 und Q8: Der Erlkönig des Q9 wurde bereits auf Testfahrt gesichtet.
Bild: CarPix
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Audi A4 e-tron; Marktstart: 2024. Unterbau für den elektrischen A4 könnte die PPE-Plattform aus der Zusammenarbeit mit Porsche sein. 800-Volt-Technik wäre damit gesetzt!
Bild: B. Reichel
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Audi A8-Nachfolger; Marktstart: 2025. Der A8-Nachfolger soll im Stil eines Shooting Brakes kommen. Das Auto soll autonom fahren und per Eye-Tracking bedient werden können.
Bild: Larson
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Audi A4 B10; Marktstart: 2024. Der kommende A4 soll die Lücke zu Mercedes C-Klasse und BMW 3er wieder schließen. Dabei soll er sich noch mehr am größeren A6 orientieren als bisher schon. Der Sechszylinder-Benziner dürfte nur im ...
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... RS 4 überleben und dank Elektro-Boost wohl nahe an die 500 PS herankommen. Auf der Dieselseite wird der V6 wahrscheinlich verschwinden, die Dreiliter-TDI könnten durch Hybrid-Vierzylinder mit bis zu 350 PS ersetzt werden.
Bild: Larson
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Audi Q5; Marktstart: 2024. Die dritte Generation des Q5 könnte auch die letzte sein. Kurz darauf möchte Audi nämlich nur noch elektrisch unterwegs sein. Der Q5 soll allerdings auch schon als Plug-in-Hybrid elektrifiziert sein.
Bild: Bernhard Reichel Car Design
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Audi Q7 Facelift; Marktstart 2024. Audis letzter Verbrenner könnte der große Q7 sein. Trotz allem wird die gesamte Motorenpalette elektrifiziert werden, vor allem Plug-in-Hybride werden eine Rolle spielen.
Bild: B. Reichel
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Audi Skysphere; Marktstart: 2025. Der offene Roadster soll fahrender Lounge-Sessel und aktive Fahrmaschine in einem Fahrzeug sein. Die Besonderheit des Showcars: Der Radstand ist variabel. Ob daraus ein neues Modell wird, bleibt abzuwarten.
Bild: Audi AG
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Audi Urbansphere; Marktstart: 2030. Mit der Studie will Audi das Stadtauto von morgen zeigen. Hier steht das Thema Privatsphäre im Vordergrund. Den Marktstart sieht Audi aber erst für das Jahr 2030.
Bild: Audi AG
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Audi e-tron GT Shooting Brake; Preis: über 100.000 Euro; Marktstart: ungewiss. Analog zum Taycan Cross Turismo wird Audi wahrscheinlich auch vom e-tron GT eine Shooting-Brake-Variante anbieten. Mit bis zu 646 PS würde er zu einem elektrischen Pendant des RS 6.