Audi A6 Facelift (2016): Vorstellung, Marktstart, Bilder

Audi A6 Facelift (2016): Vorstellung

— 22.04.2016

Facelift für den Audi A6

Audi verpasst den Baureihen A6 und A7 ein Facelift. Neben neuen Farben gibt es eine bessere Connectivity-Ausstattung. Alle Infos!

Audi renoviert die Baureihen A6 und A7. Im Gegensatz zum 2014er Facelift, das große Änderungen wie Matrix-LED-Licht und ein neues Infotainmentsystem mit sich brachte, fällt dieses Lifting eher in die Kategorie "kosmetische Pflege".
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Neue Dekorleisten, aktualisiertes Infotainment, Leder-Sportsitze: Drinnen tut sich eher wenig.

Audi A6 Limousine und Avant bekommen verstärkte Konturen in den Lufteinlässen der Frontschürze, schwarze Streben in den seitlichen Lüftungsgittern sowie kantiger geformte Seitenschweller und Heckstoßfänger. Ebenso neu geformt ist der Heckdiffusor. Mit dem S-Line-Exterieur-Paket gibt es künftig ein neues Kühlerschutzgitter mit Chromstreben. Zwei neue Außenlackierungen (Matador-Rot und Gotlandgrün) stehen nach dem Facelift auf der Preisliste. Für den A6 gibt es zwei neue Räder, der A7 Sportback erhält drei neue Räder. Im Innenraum kommen LED-Licht und neue Dekoreinlagen zum Einsatz. Das Infotainmentsystem unterstützt Apple Carplay und Android Auto, das Handy lässt sich induktiv in einer Ladeschale nach Qi-Standard laden. Zwei Tablets im Fond bieten Unterhaltungsmöglichkeiten für die Passagiere auf den Rücksitzen. Wie bisher gibt es den A6 auch höhergelegt, als allroad quattro mit dem Dreiliter-TDI steht er ab 56.650 Euro in der Preisliste. Er erhält die Farbvariante Sohobraun, für den Innenraum sind Sportsitze mit Lederbezug bestellbar.

Oberklasse mit Diesel

Die Zahl der Assistenten steigt weiter

Am Heck gibt's nur leichte Veränderungen in der Schürze: Sie fällt kantiger aus als bisher.

Mit an Bord ist auch eine Armada an Sicherheitsassistenten. An der Spitze steht die Adaptive Cruise Control mit Stop&Go-Funktion. Der Side Assist, der den Spurwechsel durch Radarmessungen nach hinten absichert, und der Active Lane Assist, der versehentliche Kursabweichungen verhindert, arbeiten eng zusammen. Der Nachtsichtassistent hat einen erweiterten Funktionsumfang, das Sicherheitssystem Pre Sense Basic (bremst selbstständig bei Hindernissen) ist Serie. Wichtige Anzeigen können über das optionale Head-up-Display abgerufen werden. Auf Wunsch machen eine automatische Heckklappe mit Sensorsteuerung und ein elektrisches Abdeckrollo das Beladen einfacher. Das Bediensystem MMI Radio und die Komfortklimaautomatik sind Serie. Die Infotainment-Palette reicht bis zur MMI Navigation plus mit MMI touch. Das Top-Navigationssystem mit dem elektrisch ausfahrenden Achtzoll-Monitor nutzt künftig eine neue Technik-Plattform – dadurch wird es schneller. Der ergänzende Baustein Audi Connect überträgt Daten über den LTE-Standard und bietet Media-Streaming-Apps. Die Vordersitze bringen optional Belüftungs- und Massagefunktionen mit.

Oberklasse-Kombis im Vergleich

Die Motorisierungen

Im A6 und A6 Avant umfasst das Motorenangebot drei TFSI-Aggregate von 190 bis 333 PS und fünf TDI; die Diesel-Spanne reicht von 150 bis 326 PS, als "Competition" sind es dank Boostfunktion sogar 346 PS. Die starken Diesel kommen mit einer Achtstufen-Tiptronic, alle anderen Motorisierungen arbeiten mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe oder einer Siebengang-S-Tronic zusammen.

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Audi A6 Illustration Audi A3 Illustration Audi Q3 Illustration
Alle Aggregate erfüllen die Limits der Abgasnorm Euro 6, ihre CO2-Emission ist um bis zu 22 Prozent gesunken. Die effizientesten Benzin- und Dieselmotoren tragen bei Audi das "Ultra"-Label – der 1.8 TFSI Ultra in Kombination mit dem S-Tronic-Getriebe soll sich auf 100 Kilometer im Mittel mit 5,7 Litern Kraftstoff begnügen, der 150 PS starke 2.0 TDI ultra mit 4,2 Litern. Der geliftete A6 ist in Kürze bestellbar, Auslieferung ist im Sommer 2016. Die Preise beginnen unverändert bei 38.400 Euro (Avant 40.900 Euro).

Die Sportvariante S6

Weiter erhältlich sind die Sportler S6 (ab 75.400 Euro) und S6 Avant (plus 2500 Euro). Der 4.0 TFSI, ein V8 mit Biturbo-Aufladung, beschleunigt die Limousine mit 450 PS in 4,4 Sekunden auf 100 km/h, beim S6 Avant dauert der Sprint 4,6 Sekunden. Zur Serienausstattung des S6 gehören der permanente Allradantrieb quattro und eine adaptive Luftfederung; sie legt die Karosserie um 20 Millimeter tiefer. Mattschwarz lackierte Sättel nehmen die vorderen Scheibenbremsen hinter den 19-Zoll-Rädern in die Zange.

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Stichworte:

Allradantrieb Limousine

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