Honda Civic Type R 2017 Prototype: Sitzprobe

Honda Civic Type R 2017 Prototype: Sitzprobe

— 18.11.2016

Der nächste Type R wird besser

Im August 2017 wird der neue Honda Civic Type R durchstarten. AUTO BILD saß bereits im Prototyp und sagt, warum die Neuauflage besser wird.

Der aktuelle Civic Type R ist kaum älter als ein Jahr und schon steht der Nachfolger bereit. Bereits im August 2017 wird der Type R der zehnten Civic-Generation bei den Händlern stehen. Was der Neue alles besser kann, lässt sich bereits bei der Sitzprobe im Prototyp erahnen – weil Honda erfahrungsgemäß eh nicht mehr viel für die Serie ändert.
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Die Sitzposition ist endlich so, wie sie sich für einen Kompaktsportler gehört – tief!

Kommen wir gleich zur besten Meldung: Die Sitzposition ist endlich so, wie sie sich für einen Kompaktsportler gehört – tief! Wer den Civic aus der Generation fünf und sechs in den 90ern kennt, weiß, dass man da gerade knapp mit dem Hintern überm Asphalt Platz nahm. Ganz so geerdet sitzt man im nächsten Type R zwar nicht, aber immer noch niedriger und damit sportlicher als im aktuellen Modell. Die Sitze sind nach wie vor erste Sahne. Sie greifen nicht nur die Hüften, sondern auch die Oberschenkel und halten einen fest im Sattel.

Neuer R-Mode-Schalter

Die drei Endrohre erinnern stark an die Auspuffanlage des Ferrari F40.

Das Lenkrad bleibt griffig, allerdings wandern die Tasten für Anrufe und Sprachbefehle von der unteren Speiche in die rechte obere. Das lässt das Volant symmetrischer erscheinen. Beim Blick auf die Instrumente und auf die Straße nerven außerdem nicht mehr die in zig Etagen angeordneten Anzeigen, alles ist nun auf zwei Digitaldisplays verteilt. Aber das kennen wir bereits vom neuen Normalo-Civic. Was den nächsten Type R noch vom jetzigen Modell unterscheidet, ist der Fahrmodi-Schalter. Bisher lag der Sport-Knopf immer links hinterm Lenkrad, jetzt finden wir ihn rechts hinter dem Sechsgang-Getriebe, wo es nun auch keine manuelle Handbremse mehr gibt. Die Materialanmutung im Prototypen ist besser als beim aktuellen Modell, was man schon beim Berühren des Sichtcarbons merkt.

Honda Civic Fünftürer (2017): Fahrbericht

Ein Detail hätte so bleiben können

Schon im Sommer 2017 kommt der neue Civic Type R auf den Markt.

Auch von außen verspricht der Prototyp mehr als das aktuelle Modell. Da der neue Honda Civic Type R auf der niedrigen und breiteren Plattform des zehnten Civic Fünftürers basiert, wird er auch von einem niedrigeren Schwerpunkt profitieren. Es wäre einfach wünschenswert, wenn es die Luftöffnung in der Motorhaube und die aerodynamischen Anbauteile über der Heckscheibe in die Serie schaffen. Die drei Endrohre, das mittlere etwas kleiner und in Rotmetallic lackiert, müssen definitiv 2017 dabei sein. Nur bei den Türgriffen für den Fond könnte Honda gerne auf die konventionellen Griffe verzichten und die Dinger einfach wieder verstecken – was aber nicht passieren wird.

Neue Kompakt-Sportler bis 2019

VW Golf VIII GTI Illustration Peugeot 2008 GTi Illustration VW Renault Mégane RS Illustration

Neuer Rundenrekord?

Spekulieren wir noch etwas weiter: Aus dem Einstiegspreis von 34.000 Euro für den Type R könnten im Sommer 2017 35.000 Euro werden. Die Leistung wird etwas über den aktuellen 310 PS liegen und der Rundenrekord in der Grünen Hölle für Fronttriebler wird der neue Type R dem VW Golf GTI Clubsport S abjagen.

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