Mercedes GLT Pick-up (2017): Vorstellung

Mercedes X-Klasse (2017): Vorstellung

— 14.11.2016

Pick-up-Benz mit Nissan-Genen

VW hat es mit dem Amarok vorgemacht, jetzt bringt auch Mercedes ein Lifestyle-Pick-up auf den Markt. Das Concept zeigt fast das Serienmodell! Alle Infos!

Die wichtigsten Fakten zur Mercedes X-Klasse in diesem Artikel:


➤ Vorstellung: X-Klasse erhält aktuelles SUV-Markengesicht
➤ Interieur: Premium und neu entwickelter Armaturenträger (Update!)
➤ Ausstattung: Komfortable Federung und optionaler Allradantrieb
➤ Motoren: Vierzylinder- und V6-Diesel
➤ Doppelkabine als einzige Karosseriegrundversion

Vorstellung: Konkurrenz für den VW Amarok

Video: Mercedes X-Klasse (2017)

Erster Pick-up mit Stern

Die Lücke der Lifestyle-Pick-ups war bis dato zumindest in Deutschland vom VW Amarok besetzt. Das soll sich nach dem Willen der Strategen bei Mercedes ab 2017 ändern. Dann nämlich planen die Stuttgarter mit der X-Klasse den großen Aufschlag. 20 Jahre nach der ersten M-Klasse steigt Mercedes damit wieder in ein neues Marktsegment ein. Die interne Verantwortung der neuen Baureihe liegt im Bereich von Mercedes-Vans. Partner bei diesem Projekt ist Renault-Nissan, mit denen Daimler bereits seit fünf Jahren diverse Projekte umsetzt. Mit einer Nutzlast unter einer Tonne, optionalem Allradantrieb und einem extrovertierten Design setzt Mercedes voll auf die Lifestyle-Karte. Zielmärkte der X-Klasse werden Europa, Australien, Südafrika und Lateinamerika sein – für die USA ist der neue Benz zu klein. Auch der Markt in Asien dürfte aufgrund der strengen Zollbestimmungen und der hohen Konkurrenz schwierig werden. Gebaut werden soll die X-Klasse im argentinischen Cordoba und im spanischen Barcelona. Somit können auch spezielle Versionen für die unterschiedlichen Märkte und deren Anforderungen hergestellt werden.

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Interieur: Premium und neu entwickelter Armaturenträger

Runde Lüftungsdüsen und ein freistehender Monitor im iPad-Stil sorgen für moderne Akzente im Innenraum.

Bislang hat Mercedes nur ein Concept Car gezeigt – und das hatte es in sich: Speziell im Innenraum versucht Mercedes die Nähe zum Nissan-Plattformbruder mit reichlich Premium-Insignien zu verschleiern. Nubuk- und Napaleder in zwei Farben sowie ein komplett neu entwickelter Armaturenträger mit in Alu gefassten Rundinstrumenten, einem freistehenden Monitor im iPad-Stil sowie runden Lüftungsdüsen sorgen für Wohlfühl-Atmosphäre. Auch die Lenksäule ist typisch Mercedes: Licht, Blinker und Wischer im linken Hebel; rechts gibt es – nichts. Der Automatik-Wählhebel sitzt auf dem Mitteltunnel. Diese "handfestere" Anordnung fanden die Designer passender. Chefdesigner Gorden Wagener sagte im Interview mit Motoring, der Innenraum entspreche fast der Serienversion – genauso wie das Äußere, das als Concept etwas mehr auf den großen Auftritt setzte.Aufgrund der Doppelkabine als einzige Karosseriegrundversion bietet der Innenraum Platz für bis zu fünf Personen.

Alle Mercedes-Modelle bis 2021

Mercedes-AMG R50 Illustration Mercedes SL Illustration Mercedes GLB Illustration

Ausstattung: Komfortable Federung und optional 4-Matic

Die Seilwinde bleibt nach derzeitigen Informationen der Studie vorbehalten.

Den Premium-Anspruch aus dem Cockpit aufnehmend, setzt Mercedes auch in puncto Fahrwerksabstimmung auf Komfort. Das Fahrgestell mit robustem Stahlprofil-Leiterrahmen stimmt grundsätzlich mit Navara und Alaskan überein: Vorn gibt's eine robuste Doppelquerlenker-Einzelradaufhängung, hinten eine belastbare Fünflenker-Starrachse. Allerdings verbreitert Daimler die Spur – und zwar nicht nur durch breitere Räder. Und natürlich wird alles feiner abgestimmt als beim Nissan. Mercedes spricht von einem markentypischen Fahrkomfort und hoher Fahrdynamik mit vorbildlichem Sicherheitsniveau. Apropos: Für Spurtreue sorgt ein permanenter Allradantrieb, der optional an Bord ist. Hinzu kommen ein Untersetzungsgetriebe und eine manuelle Vollsperre fürs Hinterachsdifferenzial.

Motoren: Ausschließlich Diesel-Aggregate

Motorseitig bedient sich Mercedes aus dem eigenen Regal, aber auch Aggregate aus dem Regal von Renault-Nissan sind möglich. Angekündigt sind Vierzylinder- und V6-Dieselmotoren. Damit tragen die Stuttgarter dem Anspruch nach gleichmäßiger Kraftentfaltung und hohem Drehmoment bei gleichzeitig effizienten Verbrauchswerten Rechnung.

Mercedes GLT Pick-up (2017): Vorstellung

Autoren: , Thomas Rönnberg

Stichworte:

Pick-up

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