Subaru XV (2017): Vorstellung und Sitzprobe

Subaru XV (2017): Vorstellung und Sitzprobe

— 27.03.2017

Der neue XV ist eigenständig unterm Blech

Die zweite Generation des Subaru XV steht auf einer eigenen Plattform, soll mehr Spaß machen und sicherer sein. Es bleibt beim Boxermotor und Allrad!

Alle Infos zum Subaru XV auf einen Blick:

➤Vorstellung: Neue Plattform für den XV
➤Interieur: Das Cockpit ist funktional
➤Ausstattung: Neue Felgen, Lacke und Assistenten
➤Motor: Der Boxermotor wurde grundlegend überarbeitet
➤Gebrauchtwagen: Subaru XV für 14.000 Euro

Vorstellung: Neue Plattform für den XV

Die neue Plattform macht den XV 70 bis 100 Prozent steifer, gleichzeitig sinkt der Schwerpunkt

Subaru bringt im November 2017 die zweite Generation des XV. Das SUV bekommt nun eine eigene Plattform, die "Subaru Global Plattform", bisher basierte das Auto auf der vierten Generation des Impreza. Der neue XV soll mehr Spaß machen sowie sicherer sein als der Vorgänger. Dazu hat Subaru an gleich drei Schrauben gedreht: Es gibt eine neue Fahrzeugarchitektur, die Steifigkeit wurde verbessert, und es gibt es auch mehr Assistenten. Die neue Plattform macht den XV 70 bis hundert Prozent steifer, gleichzeitig sinkt der Schwerpunkt. Zusätzlich verbinden stärkere Gelenke die Bauteile. Lenkung- und Pedalrückmeldung, Vibrationen und Geräuschentwicklung haben die Subaru-Ingenieure ebenfalls überarbeitet. Die Bodenfreiheit bleibt mit 220 Millimeter gleich. Das SUV hat serienmäßig das sogenannte Eyesight-Assistenzsystem an Bord. Dazu gehören ein Notbremssystem mit Kollisionswarner, Spurhalteassistent sowie Abstands- und Geschwindigkeitsregelung. Natürlich kommt auch der neue XV mit den typischen Subaru-Attributen, Boxermotor und Allradantrieb. Neu ist die elektronische Parkbremse.

Interieur: Das Cockpit ist funktional

Warum der Hebelzug für den Tankdeckel in einer Kuhle liegt, die magisch Dreck anzieht – schwer verständlich.

Der Innenraum des Japan-SUVs gibt keine Rätsel auf: zentraler, hoch auf dem Armeturenträger sitzender Bildschirm, logisch angeordnete Knöpfe und Schalter. Die Materialien sind hübsch gemacht, orangefarbene Ziernähte peppen die Anmutung noch auf. Die Zierleisten in den Türtafeln weisen vorne und hinten jeweils eine andere Optik auf. Die Rückbank klappt klassisch im Verhältnis 60:40. Bei den Kunststoffen beispielsweise im inneren Heckklappengriff könnte Subaru aber mehr Mühe (und besseres Material) investieren, hier ist die Anmutung etwas instabil. Und das bei einem Auto, das mühelos durchs Gelände fahren soll!

Neue SUVs: Kompaktklasse (bis 2020)

Ausstattung: Neue Felgen, Lacke und Assistenten

Für den XV bietet Subaru neu gestaltete Alufelgen und zwei neue Lackfarben: "Cool Gray Khaki" und "Sunshine Orange". Außerdem kann man die Palette an Assistenzsystemen gegen Aufpreis aufrüsten: ein Fernlichtassistent, aktives Kurvenlicht, Totwinkel, Spurwechsel und Querverkehrsassistent sind verfügbar.

Motor: Der Boxermotor wurde grundlegend überarbeitet

Unter der Haube sitzt – typisch für Subaru – ein Boxermotor. Der wurde im großen Stil überarbeitet, 80 Prozent der Teile sind neu. Gegenüber dem Vorgänger soll der Motor leichter, kraftvoller und effizienter sein. Auch das Automatikgetriebe wurde angepasst: Es ist nun leichter, besser übersetzt und soll zum Spritsparen beitragen. Es wird weiterhin verschieden starke Diesel und Benziner geben, über die Leistung und Preise verrät Subaru noch nichts.

Subaru XV (2017): Vorstellung und Sitzprobe

Gebrauchtwagen: Subaru XV für 14.000 Euro

Manche Verkleidungsteile sind mit Plastikclips befestigt und lösen sich mit der Zeit.

Im AUTO BILD-Dauertest schlug sich die erste Generation des Subaru XV nicht besonders: Nach 100.000 Kilometern bekam er die Note 4-. Grund war unter anderem die Kupplung, die das hohe Drehmoment nicht verkraftete und nach der Hälfte des Tests abrauchte. Außerdem hatte das 2012er Modell nach zwei Jahren Rost angesetzt, allerdings handelte es sich dabei eher um kosmetische Makel. Im Netz beklagen Vielfahrer die weiche Polsterung der Sitze, die schnell durchgesessen seien. Außerdem sind manche Verkleidungsteile mit Plastikclips befestigt und lösen sich mit der Zeit. Erst 2016 gönnte Subaru dem XV ein Facelift und senkte in diesem Zuge auch die Preise für das SUV. Vorfacelift-Modelle mit moderatem Kilomterstand kosten rund 14.000 Euro. Unter den gebrauchten Facelift-XV gibt es fast nur Vorführwagen und Tageszulassungen mit weniger als 1000 Kilomtern auf dem Zähler. Diese kosten rund 17.000 Euro.

Autoren: Katharina Berndt,

Stichworte:

Allradantrieb SUV

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