VW Amarok M (Militär)

— 11.06.2012

Amarok im Schurken-Look

Rheinmetall und MAN haben den VW Amarok für den militärischen Einsatz fit gemacht. Mit Maschinengewehr auf dem Dach spielt der Pick-up ganz bewusst den fiesen Schurken.



Mit seiner Waffe auf der Ladefläche könnte der VW Amarok M auch im Auftrag von Paramilitärs oder Kämpfern der Arabischen Revolution unterwegs sein. Das M steht aber für "Militär" – der Pick-up soll also Spezialeinheiten der Bundeswehr oder Verbündeten die Arbeit erleichtern. Der bedrohliche Look ist dabei volle Absicht: Special Forces in mattschwarzen Mercedes G-Klassen würden zwischen Toyota Hilux und Co mehr hervorstechen als ein Amarok M. Wer sich sonst mit Zottelbart und langen Gewändern tarnt, der muss also auch bei der Fahrzeugwahl konsequent bleiben. Da der deutsche Markt bislang nichts Geländetaugliches im Bad-Boy-Look zu bieten hatte, bediente man sich bislang gerne mal bei Toyota oder Nissan. Rheinmetall und MAN sorgen mit ihrer Militärversion des VW Amarok nun dafür, dass die Steuergelder in Deutschland bleiben.

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In der Zubehörliste stehen Rundumkennleuchten fürs Dach, Tarnlichtanlage und Waffenhalterungen.

Der Amarok "M" hat den Vorteil, dass nicht erst ein handelsüblicher Geländewagen auf die Bedürfnisse der Soldaten angepasst werden muss. Rheinmetall, MAN und Karosseriebau Freytag haben an alles gedacht und ein Schweizer Taschenmesser auf vier Rädern entwickelt. Je nach Verwendungszweck kann der Amarok Military mit Rundumkennleuchten auf dem Dach, Tarnlichtanlage und Waffenhalterungen ausgestattet werden. Ohne Innenverkleidung oder Sitzbänke rauszureißen, haben vier bullige Typen mit Oakley-Sonnenbrillen samt Ausrüstung Platz. Die Ladefläche (2,52 Quadratmeter Doppelkabine bzw. 3,57 Quadratmeter Einzelkabine) bietet genug Staufläche für Handfeuerwaffen, Funkausrüstung oder ein dickes Maschinengewehr. Das kann man unter einer Kabine verstecken oder zur Abschreckung ganz selbstbewusst zeigen.

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Der Amarok M kann mit einer einer NATO-Anhängerkupplung Anhänger bis 2,8 Tonnen ziehen.

Die Militärversion kommt mit den bekannten Zweiliter-Diesel- und Turbodiesel-Antrieben von 122 bis 180 PS. Weil es in Schurkenstaaten nicht nur Sandwüsten, sondern auch geteerte Straßen gibt, lohnt eine Höchstgeschwindigkeit von 180 km/h. Geschaltet wird mit Achtgang-Automatik oder manuellem Sechsgang-Getriebe. Sobald es ins Gelände geht, kommt der Allradantrieb zum Einsatz. In der Military-Version verfügt der VW-Pick-up über eine höhere Bodenfreiheit, 16-Zoll-Offroadreifen und verstärkte Fahrwerkskomponenten. Anhänger bis 2,8 Tonnen können mit einer einer NATO-Anhängerkupplung gezogen werden. Zur Panzerung des Amarok M gibt es bislang noch keine Information. Wahrscheinlich sind mindestens Motor, Tank und Getriebe geschützt.

Schon seit 2010 wurden immer wieder Amarok im Flecktarn-Kleidchen gesichtet. Die Wüstentarn-Variante für Spezialeinheiten wird im Rahmen der Eurosartory 2012 in Paris vorgestellt. Die Messe ist quasi der Autosalon für Militärs.

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