Audi Autonomous Driving Cup
Die Zukunft beginnt im Kleinen

Auf dem Audi Autonomous Driving Cup werden Entwickler gekürt, die das autonome Fahren voranbringen – zunächst im Miniaturformat.
Bild: Werk
- Christopher Clausen
Eine abgesperrte Strecke, ein Bataillon an Autos und drumherum Horden aufgeregter Entwickler. Alltag im Automobilbau, könnte man meinen. Nur, dass diese Autos im Maßstab 1:8 gebaut wurden und die Teststrecke entsprechend kleiner ausfällt: Rund 300 Quadratmeter misst das Gewirr aus Straßen und Kreuzungen. Beim Audi Autonomous Driving Cup zeigen Studenten der Fachrichtungen Informatik, Elektrotechnik und Maschinenbau, wie die Zukunft der Automobilität aussieht. Aber eben in klein.
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Die Aufgabe: Die Studenten sollen Fahrfunktionen fürs autonome Fahren entwickeln – und dazu die passende Software. Audi stellt ihnen dafür die Hardware zur Verfügung: Die verkleinerten Audi Q5 werden von einem bürstenlosen Motos angetrieben und von einem digitalen Servomotor gelenkt. Zehn Ultraschallsensoren tasten das Umfeld ab, so etwas kennen wir schon aus der Serienfertigung. Dazu kommt eine Videokamera. Auch Scheinwerfer, Rückleuchten und Blinker arbeiten wie bei einem Serienmodell – Realitätsnähe ist hier gefragt, schließlich sollen auch die echten autonomen Fahrzeuge rechtzeitig blinken, bevor sie abbiegen. Im Oktober 2015 hatten die Teams das Rüstzeug im Rahmen eines Kick-offs erhalten und hatten vier Monate Zeit, autonome Fahrfunktionen zu entwickeln.
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Die Siegerteams FAUtonOHM (1. Platz), KACADU (2. Platz) und MomenTUM (3. Platz).
Bild: Werk
10.000 Euro fürs Siegerteam
Video: Audi Autonomous Cup (2016)
Die Zukunft der Automobilität
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