Audi Q3 Sportback (2019): Test

Audi Q3 Sportback (2019): Test

Audi Q3 Sportback (2019): Test, Motoren, Bilder, fahren

Erste Fahrt im Q3 Sportback

Die sportlichere Version des Q3 heißt Sportback. Ob er so dynamisch fährt, wie es der Name verspricht? AUTO BILD ist den Top-Diesel gefahren!
Mit dem Q3 Sportback bringt Audi sein erstes Kompakt-SUV mit Coupélinie auf den Markt. AUTO BILD ist den Top-Diesel im Q3 bereits gefahren!

Unterwegs im Top-Diesel 40 TDI

Der Basismotor mit 150 PS ist für das 1,7 Tonnen schwere Modell etwas zu schwach auf der Brust.

Der 1,5 Liter große 150-PS-Benziner mag als Basismotorisierung zwar reichen, in der Liga der 1,7 Tonnen schweren Autos sind die paar Pferdchen aber etwas zu wenig des Guten. So erscheint der zwei Liter große Diesel als bessere Wahl für den Q3 Sportback. Er kommt in zwei Leistungsstufen, 150 PS als 35 TDI oder 190 PS als 40 TDI. Der Zweiliter-TDI kommt serienmäßig mit Allradantrieb und Doppelkupplungsgetriebe. Zwar schlägt sich der Top-Diesel mit seinen 190 PS und 400 Nm maximalem Drehmoment ab 1900 U/min mit einer spürbaren Anfahrschwäche unterhalb von rund 2000 Touren herum, aber das Gesamtpaket stimmt. Das Zweiliter-Triebwerk zeigt auf der ersten Fahrt, dass es gut gedämmt ist, prima zum automatisierten Getriebe passt und nach der Anfahrpause ordentlich Druck nach vorn hat. Aus dem Stand beschleunigt der Allrad so in 8,3 Sekunden auf Tempo 100 und schafft immerhin 217 km/h Höchstgeschwindigkeit. Der Normverbrauch dürfte bei 5,5 Litern Diesel auf 100 Kilometern liegen.

Audi könnte einen SQ3 auf den Markt bringen

Audi könnte die Lücke zum RS Q3 mit einem rund 300 PS starken SQ3 schließen.

Das Motorenportfolio umfasst neben dem 150 PS starken Basisbenziner und dem Volumendiesel mit seinen 150 PS und dem Topdiesel mit den gefahrenen 190 PS noch einen stärkeren Zweiliter-Benziner mit sportlichen 230 PS. Bis zum Sportmodel RS Q3 mit seinem 400 PS starken 2,5-Liter-Fünfzylinder klafft somit eine schmerzhafte Lücke, die die Konkurrenz von VW, Mercedes, Skoda, oder BMW mit einem rund 300 PS starken Modell füllen. Daher ist es gut vorstellbar, dass Audi mittelfristig erstmals einen ebenso dynamischen wie ertragreichen Audi SQ3 im gleichen Leistungsspektrum anbieten wird.

Das Stahlfahrwerk reicht

Als 35 TFSI startet der Q3 Sportback in der Basis bei 36.000 Euro. Einen Preis für den 40 TDI gibt es aktuell noch nicht.

Ebenso ausgewogen wie beim Standard-Q3 präsentiert sich das Sportback-Fahrwerk. Mit seinen 19-Zöllern sieht das Crossover-Coupé nicht nur gut aus, sondern ist betont ausgewogen abgestimmt. Da der Audi Q3 40 TDI Quattro keine großen sportlichen Ambitionen hegt, kann man sich teure Optionen wie eine variable Dämpferverstellung sparen. Das normalen Feder-Dämpfer-Paket reicht aus, um auf Langstrecken komfortabel unterwegs zu sein und auf kurvigen Landstraßen keine allzu großen Nick- und Wankbewegungen aushalten zu müssen. Dabei ist die Lenkung präzise und leichtgängig zugleich. Das dezent im Hintergrund arbeitende Doppelkupplungsgetriebe tut sein Übriges zum guten Gesamtpaket.

Audi Q3 Sportback (2019): Test

Autor: Stefan Grundhoff

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